StartNaturAufbau des Amphibienschutzzaunes in Haltern: Engagement für die Natur

Aufbau des Amphibienschutzzaunes in Haltern: Engagement für die Natur

Am 18. Januar startete in Haltern der Aufbau des Amphibienschutzzaunes. Ehrenamtliche Helfer des NABU Haltern setzten sich für den Schutz von Fröschen, Kröten und Molchen ein. Gemeinsam wurde frühmorgens bei frostigen Temperaturen gearbeitet, um die Tiere vor den Gefahren des Straßenverkehrs zu bewahren.

  • Was: Aufbau des Amphibienschutzzaunes
  • Wann: 18. Januar 2025, ab 6 Uhr
  • Wo: Verschiedene Standorte in Haltern, u. a. Quarzwerkstraße, Stockwiese und Kettler Hof
  • Wer: Ehrenamtliche des NABU Haltern und Unterstützer
  • Ziel: Schutz von Amphibien während ihrer Laichwanderung

Ehrenamtlicher Einsatz für Amphibien

Die Amphibienschutzaktion in Haltern begann mit einem motivierten Team von Freiwilligen. Bereits um 6 Uhr morgens wurden Materialien wie Zäune, Eimer, Handschuhe und Warnwesten bereitgestellt. Nach der schweißtreibenden Arbeit wartete ein kleiner Imbiss mit heißem Apfelsaft, Kaffee und belegten Brötchen auf die Helfer.

Koordiniert von Beate W., wurden Unterstützer mobilisiert, darunter auch Freiwillige aus Lüdinghausen. Der Zaun soll Frösche, Kröten und Molche davon abhalten, die Straßen zu überqueren und dadurch in Lebensgefahr zu geraten. Stattdessen werden die Tiere sicher über die Straße getragen oder über Tunnel geleitet.

Ein Bergmolch wird während einer Schutzaktion vorsichtig begutachtet. Die leuchtende Bauchfärbung dient als Erkennungsmerkmal dieser Amphibienart. (Foto: Mechthild Gerding)
Ein Bergmolch wird während einer Schutzaktion vorsichtig begutachtet. Die leuchtende Bauchfärbung dient als Erkennungsmerkmal dieser Amphibienart. Foto: Mechthild Gerding

Warum Amphibienschutz so wichtig ist

Amphibien wandern jedes Jahr zu ihren Geburtsgewässern zurück, um dort zu laichen. Doch der Straßenverkehr birgt tödliche Gefahren: Der Luftdruck von Fahrzeugen kann bereits ausreichen, um die empfindlichen Tiere zu verletzen. Mobile Amphibienschutzzäune verhindern diese Gefahr, indem sie die Tiere zu Sammelpunkten lenken, wo sie sicher transportiert werden können.

Mitmachen und informieren

In Haltern gibt es aktuell drei Standorte mit Amphibienschutzzäunen: Quarzwerkstraße, Stockwiese und neuerdings in der Nähe des Kettler Hofs. Dank einer Förderung des Umweltministeriums NRW konnte der zusätzliche Zaun angeschafft werden. Interessierte können sich unter [email protected] melden, um mitzuhelfen.

Helfer stärken sich bei einer NABU-Aktion mit warmen Getränken und tauschen sich über den Fortschritt des Amphibienschutzes aus. (Foto: Beate Wember)

Wer mehr über den Amphibienschutz erfahren möchte, ist herzlich zum NABU-Treff am 19. Februar 2025 um 19 Uhr an der Stockwiese eingeladen. Taschenlampen und Warnwesten sind mitzubringen.

Weitere Informationen und Kontakt

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