Die Volksbank Westmünsterland hat bei ihrer Vertreterversammlung in Borken zwei langjährige Vorstandsmitglieder gewürdigt. Berthold te Vrügt und Berthold Stegemann wurden für ihre prägende Arbeit in der Genossenschaftsbank verabschiedet.
Volksbank Westmünsterland würdigt Vorstandsarbeit
Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Michael Rawert-Messing dankte beiden nach Angaben der Volksbank Westmünsterland für ihre Arbeit und ihren Beitrag zur Entwicklung der Bank. Die Würdigung fand im Rahmen der Vertreterversammlung in der Stadthalle Vennehof statt.
Berthold te Vrügt war seit 1986 in der Volksbank Westmünsterland und ihren Vorgängerinstituten tätig. Dem Vorstand gehörte er seit zehn Jahren an. Zum 1. April 2026 ist er auf eigenen Wunsch aus dem Dienst der Bank ausgeschieden.
Stegemann geht in den Ruhestand
Berthold Stegemann blickt auf mehr als 22 Jahre Vorstandstätigkeit zurück. Ende Juni wird er offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Beide Personalien markieren damit einen sichtbaren Einschnitt in der Führungsstruktur der regionalen Genossenschaftsbank.
Mit den Abschieden verkleinert sich der Vorstand der Volksbank Westmünsterland. Ab dem 1. Juli 2026 besteht das Gremium aus Matthias Entrup als Vorstandsvorsitzendem, Dr. Carsten Düerkop und Henning Henke.

Dreier-Vorstand ab Juli
Die künftige Besetzung knüpft an die strategische Weiterentwicklung der Bank an. Bereits in der Bilanzmeldung zur Vertreterversammlung hatte die Volksbank Westmünsterland erklärt, Kundennähe und Marktorientierung künftig noch stärker in Organisation und Entscheidungsprozesse einzubinden.
Für Leser im Westmünsterland ist der Wechsel auch deshalb relevant, weil die Bank mit zahlreichen Standorten, Mitgliedern und Kunden in der Region verwurzelt ist. Nach eigenen Angaben zählt die Volksbank Westmünsterland mittlerweile 70.700 Mitglieder.
Wechsel nach der Vertreterversammlung
Die Personalien wurden am selben Abend bekannt, an dem die Volksbank Westmünsterland auch ihre wirtschaftlichen Kennzahlen und den künftigen Vorsitz im Vorstand erläuterte. Damit verbindet die Bank die Würdigung langjähriger Arbeit mit dem Übergang in eine neue Vorstandsstruktur.

