Zum Aufbau einer Trafostation und der damit zusammenhängenden Kranaufstellung muss die Straße „An der Ziegelei“ in Höhe Nr. 25a (Einmündungsbereich Ecke Hellweg) voll gesperrt werden. Die Vollsperrung wird am Donnerstag, 26. März, im Zeitraum von 07 bis 17 Uhr eingerichtet sein.
Kleinprojekt in Haltern am See: Weitere Förderung für Kleinprojekte beantragen
Die Inseloase Hetfeld in Haltern am See wurde als Kleinprojekt mit Mitteln des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Träger des Projekts ist der Verein Spielplatzhelden Hetfeld e.V.
Die Förderung erfolgt aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes, kurz GAK.
Treffpunkt für Familien in Hetfeld
Mit der Inseloase Hetfeld ist ein Aufenthaltsbereich entstanden, der insbesondere Familien einen zusätzlichen Treffpunkt bietet. Ziel des Projektes war es, die Aufenthaltsqualität im Ortsteil zu verbessern und das Miteinander zu stärken.
Der Verein Spielplatzhelden Hetfeld e.V. hat die Umsetzung übernommen und damit ein weiteres Beispiel für ehrenamtliches Engagement in Haltern am See gesetzt.
Förderung über das Kleinprojekte-Programm
Kleinprojekte werden mit Mitteln des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes gefördert. Unterstützt werden Maßnahmen, die den ländlichen Raum als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum sichern und weiterentwickeln.
Ideen bis 2. April einreichen
Bis zum 2. April 2026 können Anträge beim Regionalmanagement der LEADER Region Hohe Mark gestellt werden. Gesucht werden Projekte mit einem klaren Nutzen für Raesfeld.
Das Förderprogramm Kleinprojekte Raesfeld unterstützt unter anderem kleinere Infrastrukturmaßnahmen wie Sitzgelegenheiten, Hinweistafeln oder Ausstattungen für Freizeitflächen. Auch Workshops oder Informationsangebote sind möglich. Mit einer Förderquote von bis zu 80 Prozent und maximal 20.000 Euro förderfähigen Gesamtkosten bietet das Programm finanzielle Unterstützung für Initiativen mit überschaubarem Budget.
Entscheidung im Mai, Start im Sommer 2026
Die Lokale Aktionsgruppe entscheidet nach aktueller Planung im Mai 2026 über die eingereichten Projekte. Die Umsetzung kann voraussichtlich im Sommer beginnen. Der Abschluss der Maßnahmen ist bis Ende November 2026 vorgesehen.
Alle Informationen zum Förderprogramm Kleinprojekte Raesfeld sowie zur Antragstellung sind online unter www.leader-hohe-mark.de abrufbar.
Die Inseloase Hetfeld zählt zu den Projekten, die auf diesem Weg realisiert werden konnten.
Von Haltern in die Tiefen des Weltalls
Sternengucker gehen meist einem stillen Hobby nach. Allein in der Natur und ohne Publikum erkunden sie Planeten, Galaxien und das Unbekannte in den Tiefen des Weltalls.
Auch in Haltern am See gibt es einige Astronomen, die sich regelmäßig auf eine intergalaktische Reise in die Vergangenheit und zu den Geheimnissen des Nachthimmels begeben.
An der Varusstraße besuchte ich den Hobbyastronomen Georg Röer. In seinem Wohnzimmer stand ein beeindruckendes Teleskop auf einem Metallstativ. Auf dem Tisch lagen Astrofotografien, die erahnen ließen, wie tief und detailreich Georg in das Weltall blicken kann.

Wie ein Astronaut durch den Nachthimmel
Nachdem wir uns begrüßt hatten, verschwand Georg kurz. „Moment, ich hole noch etwas!“, sagte er. Sekunden später sah ich, wie er ein fast mannshohes Spiegelteleskop vor sich herschob. „Mit diesem Teleskop erkunde ich aus meinem Garten das Weltall – quasi live. Wie eine direkte Reise durch das All. Das kleinere Teleskop im Wohnzimmer nutze ich hingegen hauptsächlich für die Astrofotografie“, erklärt der Halterner Hobbyastronom.
Georg nennt das Betrachten des Himmels mit dem großen Spiegelteleskop „visuelles Schauen mit dem Auge“. Gemeint ist das direkte Beobachten des Himmels ohne Kamera und Elektronik. Stundenlang beamt sich Georg so in den Nachthimmel – fast wie ein Astronaut, irgendwo zwischen Mond, Satelliten und Sternbildern. Georgs kleineres Teleskop ist für die Astrofotografie bestimmt; einem Bereich, dem der Halterner Sternengucker auch viel Zeit widmet.
Teleskope und Sternwarten in der Seestadt
In Haltern gibt es nur wenige Hobbyastronomen – vielleicht sieben bis acht Personen, die das Hobby ernsthaft betreiben. Begeistert erzählt Georg von zwei semiprofessionellen Hobby-Sternwarten, die sich in Haltern-Mitte und in Sythen befinden. „Das sind Hobbyastronomen, die noch deutlich professioneller ausgestattet sind“, schwärmt Georg über seine Kollegen.
Mehr zu dem Thema ist in der neuen Lokallust Haltern am See zu finden!
Kai Magnus Sting mit „JA, WIE?! – Tacheles und Wurstsalat“
Gute Nachrichten für alle Fans des feinsinnigen Ruhrgebietshumors: Wenn Kai Magnus Sting am Donnerstag, 11. Juni 2026, mit seinem neuen Soloprogramm „JA, WIE?! – Tacheles und Wurstsalat“ auf der MÖWE in der Stadtmühlenbucht gastiert, ist ein ebenso unterhaltsamer wie eigenwilliger Abend zu erwarten.
In „JA, WIE?!“ widmet sich der Künstler aus Duisburg den scheinbar einfachen, aber oft verblüffend komplexen Fragen des Alltags. Warum fühlt man sich im Baumarkt verloren? Wieso muss man immer die Pantoffeln anderer Leute anziehen? Weshalb überfordert einen das „intelligente“ Zuhause? Und warum hängt eigentlich immer alles miteinander zusammen? Mit sprachlicher Präzision, Tempo und einer Vorliebe für absurde Gedankensprünge entwickelt Sting daraus ein Programm, das Alltägliches neu beleuchtet – mal scharf beobachtet, mal überspitzt, stets mit einem unverwechselbaren Ton.
„Tacheles und Wurstsalat“ verbindet klare Worte mit selbstironischer Leichtigkeit – und verspricht einen Abend voller Pointen und intelligenter Unterhaltung.
Einlass ist ab 18.30 Uhr. Beginn um 19.30 Uhr. Das Ende ist gegen 22.30 Uhr vorgesehen. Der Vorverkauf für die Veranstaltung startet am 1. März 2026 um 20 Uhr. Tickets kosten 45 Euro zuzüglich 1 Euro Servicegebühr und sind im Ticketshop der Stadt ab dem 1. März um 20 Uhr freigeschaltet: https://pretix.eu/Halternamsee/Sting.
Neue VHS-Kurse: KI, Sprachen und Gesundheit
Die VHS Haltern am See startet mit einem vielseitigen Bildungsangebot ins Frühjahr: Von einem praxisnahen Einstieg in die Welt der Künstlichen Intelligenz über freie Plätze in zahlreichen Sprachkursen bis hin zu einem informativen Abend zur Brustkrebs-Früherkennung ist für unterschiedliche Interessen und Lebenslagen etwas dabei.
ChatGPT – ein praxisnaher Einstieg
Künstliche Intelligenz ist längst Teil des Alltags – doch wie funktioniert ein Programm wie ChatGPT konkret? Und wie lässt es sich sinnvoll nutzen? Antworten darauf gibt ein 90-minütiges Kompaktseminar der VHS Haltern am See am Samstag, den 28. Februar 2026 von 10 bis 11.30 Uhr.
Unter dem Titel „ChatGPT – ein praxisnaher Einstieg“ erhalten Interessierte einen verständlichen Überblick über das KI-Textprogramm. Im Mittelpunkt stehen praktische Fragen: Wie formuliert man gute Eingaben? Was sind sogenannte Prompts? Und in welchen Situationen kann ChatGPT im Beruf oder im privaten Alltag unterstützen – etwa beim Schreiben von Texten, beim Strukturieren von Ideen oder bei der Informationsrecherche?
KI verstehen und richtig nutzen
Das Seminar richtet sich an alle, die das Thema Künstliche Intelligenz besser verstehen und erste eigene Erfahrungen sammeln möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Noch Plätze frei in VHS-Sprachkursen
30 Sprachkurse starten
Über 30 Sprachkurse gehen in den nächsten Tagen und Wochen in die „nächste Runde“. In Haltern am See gibt es noch Plätze in den Sprachkursbereichen Englisch: A1-, B1- und B2-Niveau; Französisch: A2 und B1; Italienisch: A1, A2 und B1; Niederländisch: A1-Anfängerkurs. Bis auf die Anfängerkurse sind immer Vorkenntnisse erforderlich (siehe Semesterangaben im Kurs) und die Bereitschaft, Lektionen selbständig nachzuarbeiten.
Grundlegende Sprachvorkenntnisse ausreichend
Für den A1- bis A2-Bereich sind jeweils entsprechende grundlegende Vorkenntnisse ausreichend. Das B-Niveau erfordert bereits fortgeschrittene Kenntnisse und zusätzlich einige Jahre Unterricht. Auf C-Niveau bewegt man sich, wenn fast alle Grundlagen sicher sitzen und sehr gute Sprachkenntnisse vorliegen, die viel Erfahrung bedeuten. Im Zweifelsfall, welcher Kurs passt, bietet die VHS eine Sprachkursberatung an. In Dülmen finden zusätzlich noch Kurse in Spanisch, Niederländisch und Russisch statt.
Ihre Brustgesundheit: Früherkennung von Brustkrebs – Informationsabend in Haltern
Früherkennung beginnt bei uns selbst: Wer seinen Körper kennt, kann Veränderungen frühzeitig wahrnehmen und selbstbestimmt handeln. Wie kann ich mein Risiko senken? Worauf sollte ich bei der Selbstuntersuchung achten? Und an wen wende ich mich bei Unsicherheiten? Diese und weitere Fragen beantwortet Fr. Dr. Zehren, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und leitende Ärztin des Brustzentrums Münsterland, in einem kostenfreie Informationsabend. Neben fundierten Fakten zeigt sie auch ganz praktisch, wie die Tastuntersuchung zur Früherkennung angewendet wird – getreu dem Motto: “Sie haben es selbst in der Hand”. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich! Der Vortrag findet am 10. März 2026 um 19 Uhr im Alten Rathaus in Haltern am See statt.
Mehr Informationen unter 02364 933-442 oder online unter www.vhs-haltern.de.
Gehölze dürfen noch bis Ende Februar geschnitten werden
Wer seinen Garten noch gründlich für den nahenden Frühling vorbereiten will, muss sich sputen: Nur noch bis zum 28. Februar dürfen Hecken, Gebüsche und andere Gehölze geschnitten oder „auf den Stock“ gesetzt werden.
Und das aus gutem Grund, denn mit dem Frühling kommen die ersten nistenden Vögel, Kleinsäuger und Insekten – und die benötigen Nist-, Brut-, Wohn- und Zufluchtsräume. Damit die Tiere diese finden, ist es dann bis zum 30. September verboten, Gehölze zu schneiden.
Vom Verbot gibt es nur wenige Ausnahmen: Schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses von Gehölzen und zur Gesunderhaltung von Bäumen bleiben in dieser Zeit erlaubt. Ebenso der Rückschnitt von Gehölzen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit. Zur Vorbereitung genehmigter Bauvorhaben darf ein Gehölzbewuchs ebenfalls beseitigt werden. Auch behördlich angeordnete Maßnahmen dürfen in der Schutzzeit durchgeführt werden. Hierunter fallen insbesondere Verkehrssicherungsmaßnahmen an Bahntrassen oder anderen Verkehrswegen. Zudem dürfen Bäume, die im Wald, in Gärten oder Parkanlagen stehen, in der Schutzzeit ebenfalls geschnitten oder auch gefällt werden.
Wichtig: Die Schutzbestimmungen bestehen überall und unabhängig davon, ob Tiere in den geschützten Gehölzen tatsächlich vorkommen. Die Ausnahmen gelten nur unter Berücksichtigung der jeweiligen Baumschutzsatzungen und Schutzgebietsverordnungen.
Die Unvermittelbaren im Tierheim Marl
Im Tierheim Marl leben viele Hunde, die auf ein neues Zuhause warten. Einige von ihnen haben es jedoch besonders schwer: Sie gelten als „unvermittelbar“.
Nicht, weil sie nicht liebenswert sind. Sondern weil sie Vorgeschichten haben, Eigenheiten mitbringen oder einfach nicht in das klassische Bild eines unkomplizierten Familienhundes passen.
Viele Hundefans und Tierschutzinteressierte kennen das bekannte TV Format „Die Unvermittelbaren“ des Hundetrainers Martin Rütter.
Dort werden Hunde vorgestellt und bis zur Adoption mit Training begleitet, die aus verschiedensten Gründen im Tierheim gelandet sind und als schwer bis gar nicht vermittelbar gelten. Solche Hunde sitzen auch im Tierheim Marl Tierschutz Marl Haltern e.V.
Wir haben uns die Zeit genommen, vier „schwer“ vermittelbare Hunde persönlich kennenzulernen.
Felix, Bully, Paul und Einstein
Sie heißen Felix, Bully, Paul und Einstein und sind auf den ersten Blick keine Kuschelhunde, die man abends mit aufs Sofa nehmen möchte.
Beim Erstkontakt bellen sie, sind nervös, überfordert und zeigen sich im Tierheimalltag nicht von ihrer besten Seite, was viele Interessenten beim ersten Kennenlernen abschreckt.
Unvermittelbar: Was heißt das eigentlich?
Tierpflegehelfer Andreas erklärt: „Diese vier Tierschutzhunde stehen beispielhaft für weitere Hunde aus dem Tierheim Marl, die es aufgrund von Verhaltensauffälligkeiten wie z.B. Traumata, Fehlprägung, Stress, Angst oder Aggression schwer haben, ein passendes Zuhause zu finden. Sie gehören zu den schwer bzw. unvermittelbaren Hunden.“
Manchmal sind sie auch nur Opfer unglücklicher Umstände.
Menschen, die bleiben

Die „Langzeitnasen“ im Tierheim Marl
Oft sitzen die „Unvermittelbaren“ jahrelang im Tierheim fest.
Paul ist 12 Jahre alt und ein „Langzeitinsasse“. Der Mischling lebt seit 2018 im Tierheim Marl.
Bully, 8 Jahre alt, ist ein Doggen Mix und seit 2022 Dauergast.
So wie auch der 7 jährige Parson Jack Russel Terrier Felix, der seit 2022 im Tierheim sitzt und nach zwei Vermittlungen wieder zurückkam, weil er u.a. sein Futter verteidigt und ihm nie klare Grenzen gesetzt worden sind. Neue Situationen und auch neue Menschen stressen ihn.
Tierpflegerin Kim berichet: „Diese Hunde haben besondere Bedürfnisse und brauchen Zeit, um Vertrauen aufzubauen, klare Grenzen und Strukturen sowie ein intensives Training, viele Adoptanten schreckt dieser Aufwand ab, die meisten wollen einen „sofort“ netten und funktionierenden Hund.“
Apropos „nette Hunde“. Gut sozialisierte Familienhunde gibt es auch im Tierheim Marl. Sie haben aber meistens nur eine kurze Verweildauer und werden schnell in ein neues Zuhause adoptiert.
Neue Chance auch für Einstein
Auf erfahrene und verantwortungsvolle Menschen wartet auch der fast 5 jährige Einstein, ein umgänglicher und stattlicher Kangal.
Er ist seit Mitte 2025 im Tierheim Marl und kam über ein anderes Tierheim nach Marl. Eine Familie hat er nie kennengelernt.
Diese anspruchsvolle Rasse gehört zu den Herdenschutzhunden, die nicht in eine Zweiraumwohnung gehören, sondern ein hoch eingezäuntes Grundstück bevorzugen.
Der Kangal Charakter ist geprägt von Loyalität, Selbstständigkeit und einem starken Schutzinstinkt. Er ist ruhig und gelassen, aber auch wachsam, eigenständig und misstrauisch gegenüber Fremden, was erfahrene und konsequente Führung erfordert, da er als Herdenschutzhund agiert und territorial ist, aber eine enge Bindung zu seiner Familie aufbaut.
Hoffen auf ein Happy End
Die Hunde Felix, Bully, Paul und Einstein haben eine zweite Chance verdient.
„Wer als Adoptant die Mühe nicht scheut und sich auf einen vermeintlich „Unvermittelbaren“ einlässt, mit konsequentem Training und allen Höhen und Tiefen, hat am anderen Ende der Leine einen treuen Begleiter“, erklärt Mitarbeiter Andreas.
Vier Hunde, vier Geschichten




Alles Wissenswerte über die Vier
Mehr Informationen und die Steckbriefe zu allen Tieren im Tierheim Marl gibt es HIER.
Einbrecher flieht nach Tat in Haltern
Ein Einbrecher ist am Dienstagmorgen in Haltern am See auf frischer Tat überrascht worden. Ein Anwohner der Hauptstraße schlug den Unbekannten durch lautes Rufen in die Flucht. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.
- Was: Einbruch in Wohnhaus, Täter flüchtet
- Wann: Dienstag, gegen 07:00 Uhr
- Wo: Hauptstraße, Haltern am See
- Wer: Unbekannter Mann, ca. 1,90 Meter groß
- Verletzte: Anwohner leicht verletzt
- Fluchtrichtung: Vermutlich in Richtung Kirche
Einbruch am frühen Morgen
Am Dienstagmorgen gegen 07:00 Uhr wurde ein Anwohner der Hauptstraße in Haltern am See durch verdächtige Geräusche geweckt. Der Mann befand sich zu diesem Zeitpunkt in seinem Schlafzimmer im Obergeschoss des Hauses.
Plötzlich öffnete ein bislang unbekannter Mann mit einer Taschenlampe in der Hand die Schlafzimmertür. Der Anwohner reagierte sofort und schrie den Einbrecher an. Daraufhin rannte der Unbekannte die Treppe hinunter und flüchtete durch ein offenes Fenster aus dem Wohnhaus.
Der Anwohner nahm noch die Verfolgung auf, verletzte sich dabei jedoch leicht und verlor den Täter aus den Augen.
Täter ließ Tasche mit Diebesgut zurück
Erste Ermittlungen ergaben, dass der Einbrecher zuvor vermutlich ein Fenster aufgehebelt hatte, um in das Haus zu gelangen. Offenbar hatte er bereits Diebesgut in eine Tasche gepackt. Diese ließ er bei seiner Flucht zurück. Der Unbekannte flüchtete nach bisherigen Erkenntnissen vermutlich in Richtung Kirche.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
- ca. 1,90 Meter groß
- mittleres Alter
- schlank und sportlich
- blonde Haare
- helle Kleidung
- heller Rucksack
Weitere Informationen und Kontakt
Die Polizei bittet Zeugen, die am Dienstagmorgen im Bereich der Hauptstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf den beschriebenen Mann geben können, sich bei der zuständigen Polizeidienststelle zu melden.
Equal Pay Day thematisiert 16 Prozent Gehaltsunterschied
Equal Pay Day macht Lohnlücke sichtbar
Der 27. Februar 2026 steht symbolisch für die Tage, die Frauen rechnerisch unbezahlt arbeiten, während Männer seit dem 1. Januar für ihre Arbeit entlohnt werden. Die städtische Gleichstellungsstelle informiert an diesem Aktionstag über verschiedene Veranstaltungsangebote.
Die Frauenarbeitsgemeinschaft Emscher-Lippe, kurz FAGEL, in der unter anderem die Gleichstellungsbeauftragten der kreisangehörigen Städte sowie des Kreises Recklinghausen vertreten sind, lädt aus diesem Anlass zu einer gemeinsamen Veranstaltung nach Recklinghausen ein. Ziel ist es, Ursachen und Auswirkungen der Lohnungleichheit sichtbar zu machen und gemeinsam über Lösungsansätze zu diskutieren.
„Auch wenn sich in den vergangenen Jahren einiges bewegt hat, zeigt die aktuelle Zahl deutlich: Von echter Entgeltgleichheit sind wir noch ein gutes Stück entfernt. Der Equal Pay Day ist deshalb weiterhin notwendig, als Mahnung und als Auftrag“, betont die städtische Gleichstellungsbeauftragte Martina Frey.
Vernissage im Palais Vest
Den Auftakt bildet um 15 Uhr die Eröffnung einer Ausstellung im Palais Vest im Erdgeschoss gegenüber der Infotheke. Schülerinnen und Schüler der Gestaltungsklassen des 11. Jahrgangs am Max-Born-Berufskolleg haben sich künstlerisch mit Ursachen und Folgen der geschlechtsspezifischen Lohnlücke auseinandergesetzt. Eine Auswahl der Arbeiten wird vom 27. Februar bis zum 8. März 2026 öffentlich gezeigt.
Podiumsdiskussion im Rathaus Recklinghausen
Ab etwa 16 Uhr folgt im Ratssaal des Rathauses Recklinghausen eine Gesprächsrunde. Frauen aus unterschiedlichen beruflichen Bereichen berichten von ihren Erfahrungen und diskutieren über strukturelle Ursachen des Gender Pay Gap sowie über Wege zu mehr Entgeltgerechtigkeit.
Mitwirkende sind:
• Martina Pestke und Chantal Tetzlacht vom Personalrat des Kreises Recklinghausen
• Ilona Kalnik-Franke und Katharina Hans von der Gleichstellungsstelle der Stadt Recklinghausen
• Chiara Vogt von Competentia NRW
Die Moderation übernimmt Frauke Lindberg von der Gleichstellungsstelle des Kreises Recklinghausen.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Zur besseren Planung wird um Anmeldung per E-Mail an gleichstellungsstelle@recklinghausen.de gebeten. Anmeldungen über die Gleichstellungsstelle Haltern am See unter gleichstellung@haltern.de werden weitergeleitet.
Super Stimmung beim Nelkendienstag in Olfen: Karneval 2026
Olfen. Regenjacken statt Sonnenschein, doch die Stimmung war trotzdem strahlend.
Beim traditionellen Nelkendienstag in Olfen trotzten tausende Karnevalsfreunde dem wechselhaften Wetter und verwandelten die Innenstadt in eine bunte, fröhliche Festmeile. Zwischen Kamelle, Musik und lautstarken „Helau“ Rufen zeigte sich einmal mehr: Karneval in Olfen lebt vor allem durch die Menschen vor Ort.

Trotz Regen: Nelkendienstag lockt Besucher aus der ganzen Region
Schon am frühen Vormittag säumten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Straßen entlang der Zugstrecke. Nicht nur Olfenerinnen und Olfener feierten mit – auch Gäste aus Dortmund, Vörde, Dorsten, Haltern und dem gesamten Kreisgebiet waren angereist, um den beliebten Karnevalsumzug zu erleben.
Der Dauerregen konnte die gute Laune nicht trüben. Unter bunten Regencapes blitzten fantasievolle Kostüme hervor: Glitzernde Outfits, Federn, Perücken und aufwendig geschminkte Gesichter sorgten für echte Karnevalsstimmung. Kinder sammelten begeistert Kamelle, während sich Erwachsene lachend und tanzend durch die Menge bewegten.

Karneval in Olfen: Das Dreigestirn als Höhepunkt des Umzugs
Organisiert wurde der Nelkendienstag traditionell von der Karnevalistischen Gesellschaft KITT von 1834 e. V., die auch in diesem Jahr wieder einen reibungslosen und stimmungsvollen Ablauf auf die Beine stellte.

Angeführt wurde der Zug vom großen Dreigestirn. Prinz Karsten I. präsentierte sich wetterfest und grüßte souverän vom Wagen. Begleitet wurde er von Johann Felix Höning und Funkenmariechen Hannah Heinze, die mit ihrer Energie das Publikum entlang der Strecke begeisterten.
Auch das Kinder-Dreigestirn sorgte für zahlreiche strahlende Gesichter. Kinderprinz Lukas Brox, Kinder-Johann Mattia Buttaci und Kinder-Funkenmariechen Maja Persche waren mit sichtbarer Freude dabei und wurden von den Zuschauerinnen und Zuschauern besonders herzlich gefeiert.

Bunte Wagen, Musik und echtes Gemeinschaftsgefühl
Die kreativ gestalteten Wagen rollten farbenfroh durch die Innenstadt und sorgten für ausgelassene Stimmung. Lautstarke Musik, tanzende Gruppen und immer wieder erklingende „Helau“-Rufe machten deutlich, wie lebendig der Karneval in Olfen ist.
Besonders spürbar war das Gemeinschaftsgefühl: Fremde kamen ins Gespräch, Familien feierten gemeinsam und trotz nasser Schuhe blieb die gute Laune konstant hoch.

Nelkendienstag zeigt: Karneval ist eine Frage der Menschen
Der diesjährige Nelkendienstag hat erneut bewiesen, dass das Wetter beim Karneval nur eine Nebenrolle spielt. Entscheidend sind die Menschen, die mit Herzblut feiern, Traditionen leben und gemeinsam unvergessliche Momente schaffen.

Fazit:
Der Nelkendienstag in Olfen war zwar regnerisch – aber vor allem bunt, herzlich und voller Lebensfreude. Helau, Olfen!
Fotogalerie: J. De Cillia




































































