StartVeranstaltungenEqual Pay Day thematisiert 16 Prozent Gehaltsunterschied

Equal Pay Day thematisiert 16 Prozent Gehaltsunterschied

Gleichstellungsstelle informiert

Equal Pay Day macht Lohnlücke sichtbar

Der 27. Februar 2026 steht symbolisch für die Tage, die Frauen rechnerisch unbezahlt arbeiten, während Männer seit dem 1. Januar für ihre Arbeit entlohnt werden. Die städtische Gleichstellungsstelle informiert an diesem Aktionstag über verschiedene Veranstaltungsangebote.

Die Frauenarbeitsgemeinschaft Emscher-Lippe, kurz FAGEL, in der unter anderem die Gleichstellungsbeauftragten der kreisangehörigen Städte sowie des Kreises Recklinghausen vertreten sind, lädt aus diesem Anlass zu einer gemeinsamen Veranstaltung nach Recklinghausen ein. Ziel ist es, Ursachen und Auswirkungen der Lohnungleichheit sichtbar zu machen und gemeinsam über Lösungsansätze zu diskutieren.

„Auch wenn sich in den vergangenen Jahren einiges bewegt hat, zeigt die aktuelle Zahl deutlich: Von echter Entgeltgleichheit sind wir noch ein gutes Stück entfernt. Der Equal Pay Day ist deshalb weiterhin notwendig, als Mahnung und als Auftrag“, betont die städtische Gleichstellungsbeauftragte Martina Frey.

Vernissage im Palais Vest

Den Auftakt bildet um 15 Uhr die Eröffnung einer Ausstellung im Palais Vest im Erdgeschoss gegenüber der Infotheke. Schülerinnen und Schüler der Gestaltungsklassen des 11. Jahrgangs am Max-Born-Berufskolleg haben sich künstlerisch mit Ursachen und Folgen der geschlechtsspezifischen Lohnlücke auseinandergesetzt. Eine Auswahl der Arbeiten wird vom 27. Februar bis zum 8. März 2026 öffentlich gezeigt.

Podiumsdiskussion im Rathaus Recklinghausen

Ab etwa 16 Uhr folgt im Ratssaal des Rathauses Recklinghausen eine Gesprächsrunde. Frauen aus unterschiedlichen beruflichen Bereichen berichten von ihren Erfahrungen und diskutieren über strukturelle Ursachen des Gender Pay Gap sowie über Wege zu mehr Entgeltgerechtigkeit.

Mitwirkende sind:
• Martina Pestke und Chantal Tetzlacht vom Personalrat des Kreises Recklinghausen
• Ilona Kalnik-Franke und Katharina Hans von der Gleichstellungsstelle der Stadt Recklinghausen
• Chiara Vogt von Competentia NRW
Die Moderation übernimmt Frauke Lindberg von der Gleichstellungsstelle des Kreises Recklinghausen.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Zur besseren Planung wird um Anmeldung per E-Mail an [email protected] gebeten. Anmeldungen über die Gleichstellungsstelle Haltern am See unter [email protected] werden weitergeleitet.

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