Der neue Skatepark im WUP steht und wird von vielen Nutzerinnen und Nutzern unterschiedlichen Alters sehr gut angenommen. Die Jugendförderung der Stadt Haltern am See und die Halterner Skate-Community nehmen dies zum Anlass, zu einem offenen Austausch einzuladen. Dieser erfolgt im Rahmen eines Skatepark-Herbsttreffens am Freitag, 26. September 2025, um 18 Uhr ins Trigon, Weseler Straße 131.
Skatepark im WUP / Foto: Frank Schürmann
Austausch, Ideen und Anregungen
Auf dem Programm stehen Themen rund um den Skatepark, das gemeinsame Kennenlernen in lockerer Atmosphäre und der erste Austausch von Ideen und Anregungen für die Planungen im kommenden Jahr.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt – es gibt Pizza und Getränke! Die Jugendförderung freut sich auf einen interessanten Austausch und inspirierende Ideen!
Einladung Skatepark-Herbsttreffen / Bildquelle: Stadt Haltern am See
Die Stadtagentur der Stadt Haltern am See präsentiert im Rahmen der Feierlichkeiten zu 1250 Jahre Westfalen gemeinsam mit der LWL-Kulturstiftung und der Künstlerin Katja Kottmann das Kulturprojekt Blind Spots. Eine Veranstaltungsreihe zur Erinnerung an ein weitgehend verdrängtes Kapitel der Nachkriegsgeschichte: das Schicksal der sogenannten Displaced Persons (DPs) in Westfalen.
Das steckt hinter „Blind Sports“
Blind Spots richtet den Blick auf die sogenannten Displaced Persons, die nach ihrer Befreiung aus Zwangsarbeit, KZ-Haft und Kriegsgefangenschaft am Ende des Zweiten Weltkriegs von den Alliierten in Lagern untergebracht wurden. Von dort sollten sie in ihre Heimat zurückkehren. Da die DPs aus unterschiedlichen Gründen nicht unmittelbar, häufig sogar gar nicht, zurückkehren konnten, lebten viele von ihnen über Jahre hinweg in DP-Lagern; zwar befreit, jedoch weiterhin unter eingeschränkten Bedingungen. Ihnen gilt die künstlerisch-historische Annäherung in Form von 13 überregionalen Veranstaltungen, darunter Vorträge, Workshops, Führungen, Filmvorführungen, Lesungen mit Zeitzeugnissen sowie einer abschließenden Podiumsdiskussion.
Kartografische Rekonstruktion des Displaced-Persons-Lagers in Haltern am See (1945–1948) auf Grundlage von Archivmaterial. Das gelb markierte Areal zeigt die damaligen Lagergrenzen im Stadtgebiet. / Bildquelle: RVR Stadtplanwerk
Ausstellung in Haltern am See
In Haltern am See wird die Reihe Blind Spots am 11. Oktober 2025 um 15 Uhr im LWL-Römermuseum mit der gleichnamigen Ausstellung im öffentlichen Raum in Haltern-West feierlich eröffnet. Präsentiert wird ein zweisprachiger Audiowalk, der die Geschichte des ehemaligen Lagers für Displaced Persons in Haltern – eines der größten in Westfalen – vor Ort erfahrbar macht. Darüber hinaus entsteht eine künstlerische Intervention im öffentlichen Raum, deren Ausgangspunkt ein Archivbild aus dem Stadtarchiv Haltern am See aus jener Zeit ist. Hierfür wurden Kartoffelschalen in Bronze übertragen. Sie markieren zum einen zahlreiche im Audiowalk vorgestellte Orte und Häuser, zum anderen fungieren sie als eigenständige Erinnerungsobjekte und bilden so ein dezentrales Denkmal im Stadtraum. Projektleitung und künstlerische Leitung liegen bei der aus Haltern am See stammenden Künstlerin Katja Kottmann, der Initiatorin der Reihe.
Viele Halteranerinnen und Halterner wurden bereits eingeladen, sich daran zu beteiligen. Einige tragen die Erinnerung schon mit. Weitere Interessierte sind herzlich eingeladen, sich ebenfalls einzubringen unter: info@blind-spots.net
Jubiläumsjahr 1250 Jahre Westfalen
Diese Veranstaltungsreihe ist Teil des kulturellen Programms zum Jubiläumsjahr 2025 1250 Jahre Westfalen unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, das vom LWL gefördert wird. Insgesamt werden 44 Kulturprojekte umgesetzt, die sich mit Geschichte, Identität, Herkunft und gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzen. Blind Spots hat sich zum Ziel gesetzt, dieses wenig reflektierte Kapitel der Vergangenheit sichtbar zu machen und öffentliche Aufmerksamkeit darauf zu lenken. Die Projektleitung durch Katja Kottmann verbindet kulturelle Vermittlung mit historischer Verantwortung, und das, ausgehend von Haltern am See, im gesamten Netzwerk Westfalen-Lippe. Die Nutzung unterschiedlicher Veranstaltungsformate ermöglicht breite Zugänglichkeit und gesellschaftliche Partizipation.
Für die Stadt Haltern am See ist diese Initiative eine bewusste Erweiterung ihres öffentlichen Kulturprofils. Die Stadt vernetzt ihre lokale Geschichte mit regionaler Erinnerungskultur und positioniert sich als Teil eines reflektierten Westfalenverständnisses. Damit wird Haltern am See zum wichtigen Ort gesellschaftlicher und kultureller Auseinandersetzung jenseits touristischer oder regionaler Narrativen. Mit Blind Spots lädt Haltern am See gemeinsam mit der LWL-Kulturstiftung und der künstlerischen Leitung von Katja Kottmann dazu ein, ein stilles Kapitel der Nachkriegsgeschichte in den Fokus unseres kollektiven Gedächtnisses zu rücken.
Die Veranstaltungsreihe steht für Erinnerung, künstlerische Vermittlung und regionale Vernetzung – ein wertvoller Beitrag im Jubiläumsjahr 1250 Jahre Westfalen.
Kurzinfos:
Projektleitung und Initiatorin: Frau Katja Kottmann
Veranstalterin: Stadt Haltern am See
Förderung durch die: LWL-Kulturstiftung in Rahmen des Kulturprogramms zum Jubiläumsjahr 2025 1250 Jahre Westfalen
Weitere Förderer: Kunstkulturstiftung der Stadtsparkasse Haltern am See, Rudolf und Margot Ostermann-Stiftung, Stadt Bocholt, Volksbank Westmünsterland eG, Bürgerstiftung Halterner für Halterner
Eröffnung der Veranstaltungsreihe und der Ausstellung: 11. Oktober, 15 Uhr, LWL-Römermuseum
Ausstellungsdauer: 12.10.-13.12.2025
Programm in Haltern am See: Ausstellung im öffentlichen Raum, Sonderführungen durch das ehemalige DP-Lager, Abschlusspodium
Eine außergewöhnliche Reise hat am Freitag, den 12. September begonnen: Matthias Garsche aus Haltern macht sich mit dem Fahrrad auf den Weg nach Rom.
Eine Tour mit Weggefährten
Begleitet wird der 67-Jährige zunächst von Wolfram Heidenreich, der ihn bis Mainz begleitet, sowie von David Schütz, der in Freiburg wieder umkehrt. Spontan hat sich für die erste Etappe bis Neviges auch Reinhard Jaisfeld aus Datteln dazugesellt.“. Ab Freiburg stößt Wiegbert Rieschen dazu. Wir fahren dann gemeinsam bis Rom“, freut sich Garsche über die Weggefährten. Vor ihm liegen rund 1.700 Kilometer und 12.000 Höhenmeter.
Matthias Garsches zweite Pilgertour
Für Garsche ist es nicht die erste Pilgertour mit dem Fahrrad nach Italien. Bereits 2017 radelte er nach Assisi, um dort Gemeindemitglieder aus Marl zu treffen. „Das war eine tolle Erfahrung“, erinnert er sich gern. Schon damals reifte der Gedanke: „Das kann ich nur noch übertreffen, wenn ich bis Rom fahre.“. In diesem Jahr bietet sich die Gelegenheit im Rahmen der Bistumswallfahrt zum Heiligen Jahr, an der auch rund 100 Mitglieder der Pfarrei St. Sixtus teilnehmen. Während die meisten mit Bus oder Flugzeug anreisen, wählt Garsche einen anderen Weg.
Tourstart: Katharinenkapelle in Haltern / Hamm-Bossendorf
Startpunkt war die Katharinenkapelle in Hamm-Bossendorf, laut Kunsthistorikern die älteste Steinkirche im Bistum Münster. Ziel ist der Petersdom in Rom. „Wir fahren also vom ältesten Kirchlein im Bistum zur Hauptkirche der Katholiken.“, beschreibt Garsche einen symbolträchtigen Aspekt.
Der pensionierte Pastoralreferent ist gut vorbereitet: Zweimal pro Woche fährt er mit dem Rad zum Seniorenzentrum Marienstift in Oer-Erkenschwick, wo er sich weiterhin in der Seelsorge engagiert. Auch im Urlaub mit seiner Frau stehen regelmäßig Bergtouren auf dem Programm. „Das ist mein Training!“, sagt er schmunzelnd. Doch es geht nicht nur ums Radfahren. Die Gruppe fährt unter dem Motto des Heiligen Jahres: Pilger der Hoffnung. Jeder Tag beginnt mit einem geistlichen Impuls, den die Teilnehmer abwechselnd vorbereiten. „Beim Fahren haben wir Zeit, darüber nachzudenken und uns auszutauschen.“, erklärt Garsche.
Von der Katharinenkapelle in Haltern Hamm Bossendorf auf nach Rom. v.l.n.r.: Reinhard Jaisfeld , Matthias Garsche, Wolfram Heidenreich und David Schütz / Foto: St. Sixtus/ Steffi Biber
Übernachtungen in Pfarr- oder geistlichen Häusern
Im Vorfeld hat er Pfarreien in größeren Städten kontaktiert und um Unterkunft gebeten. „Bis auf eine Nacht sind wir in Pfarr- oder geistlichen Häusern untergebracht.“, berichtet er. Unterstützt wurde er dabei von Bruder Harald Weber, einem Kapuziner aus Werne mit guten Kontakten in der Schweiz und Italien. Der Reiseplan sieht einen Ruhetag nach zwei Tagen Radfahren vor. Diesen verbringen sie meist in größeren Städten, um auch kulturelle Eindrücke zu sammeln.
Geplante Ankunft in Rom: 11. Oktober
Die Route führt über Neviges, Köln, Bonn, Koblenz, Mainz, Speyerund Baden-Baden nach Freiburg. Danach geht es über die Schweizer Grenze – mit dem höchsten Punkt in Andermatt auf 2.000 Metern Höhe. Nach einer Woche in der Schweiz ist Mailand der erste italienische Etappenort, gefolgt von Florenz und Assisi. Ziel ist die Ankunft auf dem Petersplatz am 11. Oktober.
Garsche freut sich besonders auf die Gemeinschaft unterwegs und die Begegnungen mit Menschen vor Ort. „Die Schweiz wird spannend. Dort bin ich noch nie gefahren. Es wird ein erhebendes Gefühl sein, diese wunderbare Schöpfung zu erleben.“, sagt er. Und natürlich hofft er auf gutes Wetter: „Aber wir nehmen es, wie es kommt.“.
Spendenaktion zugunsten von „Haltern hilft – Sudan“
Mit seiner Reise verbindet Garsche auch ein soziales Anliegen: Die Tour ist zugleich eine Spendenaktion zugunsten von „Haltern hilft – Sudan“. Unterstützerinnen und Unterstützer können einen frei wählbaren Betrag pro Kilometer spenden. „Viele finden die Idee großartig, ich habe viel Zuspruch erhalten.“, berichtet er.
Wer mitmachen möchte, kann sich per E-Mail an das Pastoralbüro (info@st-sixtus.de) wenden mit Name, Telefonnummer und Spendenbetrag pro Kilometer. „Natürlich auch, wenn wir schon unterwegs sind. Nach meiner Rückkehr werden alle Sponsoren kontaktiert.“, kündigt Garsche an. Einen Zwischenstand wird es von unterwegs geben.
Der Bürgerbus in Haltern bringt Menschen von A nach B aber bald soll er auch ein festes Dach über dem Kopf bekommen. Denn eine Garage wird dringend gebraucht. Damit dieses Projekt nicht nur ein Wunschtraum bleibt haben engagierte Unternehmerinnen beim Heimatfestwochenende die Ärmel hochgekrempelt und eine großartige Spendenaktion gestartet.
600 Euro für den guten Zweck
Im Mittelpunkt standen Lose für den guten Zweck. Verkauft wurden sie von Tanja Ligas aus Püppis Laden und Claudia Zippwald von Tee am See. Mit dabei war außerdem die Halterner Eismanufaktur. Ein Euro pro Los und die Zettelchen gingen weg wie warme Semmeln. Eigentlich waren es 500 Lose am Ende kamen aber stolze 600 Euro in die Kasse. Möglich machte das eine großzügige Aufrundung durch die Firma Massivbau Stock.
Das Ergebnis lässt sich sehen und vor allem spüren. Mit 600 Euro Rückenwind rollt der Bürgerbus seinem neuen Zuhause ein Stück näher entgegen. Freude pur bei den Beteiligten die auf dem Heimatfest nicht nur Kugeln in die Waffeln, sondern auch Hoffnung in die Bürgerbus Kasse gezaubert haben.
Ein Los für den guten Zweck
So zeigt sich einmal mehr, was Gemeinschaft in Haltern bedeutet. Ein Los für den guten Zweck ein Eis in der Hand und am Ende ein voller Spendentopf. Wer hätte gedacht, dass 500 Lose so viel bewegen können
Über 250 Besucher fanden sich gestern bei Jupp ein, um als Höhepunkt der „Kreisbürgermeister-Runde“ und des CDU-Kommunalwahlkampfes die rund 30-minütige Rede des Ministerpräsidenten zu hören.
Das Haltern Sound Orchestra sorgt für musikalische Stimmung. Foto: Frank Schürmann
Untermalt von der Musik des Haltern Sound Orchestra zog es vor Beginn der Reden viele Besucher an dem im Biergarten aufgestellten Imbisswagen: die CDU hatte jedem Besucher eine Currywurst und ein Freigetränk ausgegeben.
CDU Wahlkampf-Abschluss im Jupp Erlebnisgarten. / Foto: Frank Schürmann
Hendrik Griesbach (Stadtverbandsvorsitzender der CDU-Haltern am See) eröffnete die Reden im Biergarten. / Foto: Frank Schürmann
Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des Landrat-Wahlkampfes
Hendrik Griesbach (Stadtverbandsvorsitzender der CDU Haltern am See) eröffnete die Veranstaltung und warb für die erneute Wahl von Bodo Klimpel zum Landrat: „Seit fünf Jahren setzt du dich im Kreishaus für uns erfolgreich ein. Wir kämpfen mit dir, lieber Bodo, dass du das auch in den nächsten fünf Jahren gemeinsam mit uns tun kannst.“, so Griesbach.
Mathias Richter (FDP Kreisvorsitzender): „Wir unterstützen Bodo Klimpel“. / Foto: Frank Schürmann
FDP unterstützt Klimpels Kandidatur
Sicherlich ungewöhnlich für eine CDU-Veranstaltung war, dass im Anschluss der FDP-Kreisvorsitzende Mathias Richter zum Mikrofon griff. Doch in diesem Wahlkampf unterstützt die FDP Bodo Klimpels Kandidatur als Landrat: „Unsere Ziele wollen wir gemeinsam mit Bodo Klimpel erreichen.“, so Richter.
Josef Hovenjürgen MdL thematisierte die Migrationspolitik. / Foto: Frank Schürmann
Josef Hovenjürgen MdL: „Wer Probleme nicht benennt kann sie auch nicht lösen.“
Als weiterer Redner betrat Josef Hovenjürgen MdL die Open-Air-Bühne bei Jupp. In seiner Rede bekannte sich Hovenjürgen u.a. klar zu seiner Sicht auf die Migrationspolitik und extremistische Parteien: „Die CDU steht für eine Politik die sich die Realität als Maßstab nimmt. Der Zusammenhalt unserer Gesellschaft steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir kämpfen gegen die Spalter von Links und Rechts. Wer Probleme nicht benennt, kann Sie auch nicht lösen. Wir werden die Probleme gemeinsam lösen!“, so Hovenjürgen.
Bodo Klimpel (Landrat Kreis Recklinghausen) mit klarer Kampfansage gegen rechte Extremisten. / Foto: Frank Schürmann
Bodo Klimpel mit klarer Kampfansage in Richtung AfD
„Kreisbürgermeister“ Klimpel thematisierte in seiner Rede ebenfalls die Gefahr rechtsextremer Parteien: „Es geht um unsere Heimat. Es geht um alle Generationen. Es geht um die Freiheit und um die Demokratie, in der wir bislang leben konnten. Diese Parteien sind eine reale Gefahr.“, so Klimpels ausdrückliche Warnung an die Zuhörer im Biergarten.
Ministerpräsident Hendrik Wüst beim Wahlkampf-Abschluss der CDU Haltern am See. / Foto: Frank Schürmann
Ministerpräsident Hendrik Wüst lobte das Engagement in der Lokalpolitik
Als Highlight des Abends betrat schließlich Ministerpräsident Hendrik Wüst die Bühne. Direkt zu Beginn seiner 30-minütigen Rede ließ es sich Wüst nicht nehmen, die Lokalität am See zu loben: „Ich wusste gar nicht, dass es hier einen so schönen Biergarten gibt. Ich werde privat auf ein Bier wiederkommen.“, so Wüst.
Wüst bedankte sich auch bei den ehrenamtlichen Politikern für ihr Engagement in der Lokalpolitik. „Man muss schon positiv verrückt sein, um sich das anzutun.“, so der Ministerpräsident.
Ministerpräsident Hendrik Wüst bei Jupp im Biergarten. / Foto: Frank Schürmann
Drei Jahre Rezession
Im Anschluss sprach Wüst aktuelle Probleme an: „Wir sind nicht die Simsalabim-Fraktion, die den Leuten verspricht, dass alle Probleme sofort gelöst werden. Wir sind im dritten Jahr der Rezession in Deutschland – sowas gab es noch nie!“, so der Ministerpräsident.
Hendrik Wüst sprach Probleme an. / Foto: Frank Schürmann
Großes Thema: Energiepolitik
Wüst sprach zudem weitere wirtschaftliche Probleme an: In Deutschland sei von Unternehmen zu wenig investiert worden. Stattdessen haben deutsche Unternehmen ins Ausland investiert. Die Gründe dafür sieht Wüst vielseitig und benennt u.a. die Energiekriese und die Energiewende: „Wenn man aussteigt, aus Kohle und Atom, dann muss man auch einsteigen. Man hätte zum Beispiel viel früher Solaranlagen ausbauen müssen. Ein Industrieland wie Deutschland braucht aber auch Kraftwerke für die Grundlast. Wir brauchen auch Strom, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht. Auch brauchen wir eine Senkung der Stromkosten.“. Trotz der Kritik an die vergangene Energiepolitik sieht Wüst positive Signale für die Zukunft: „Der Anfang ist gemacht. Wir werden umsetzten was verabredet worden ist – zur Stärkung des Industrielandes Nordrhein-Westfalen.“.
In einem zweiten großen Themenblock ging Hendrik Wüst auf desolate Zustände in den Städten ein: „Der Lokus ist nicht in Ordnung, im Klassenraum fällt der Putz von den Wänden – da geht keiner gerne in die Schule. Es ist wichtig, dass wir die öffentliche Infrastruktur in Schuss bringen.“, so Wüst. Hier versprach Wüst erhebliche Investitionen in den Kommunen.
Ca. 250 Besucher hörten sich die Rede des Ministerpräsidenten an. / Foto: Frank Schürmann
Begeisterung für die KI
Sichtlich begeistert äußerste sich Wüst zum Thema der künstlichen Intelligenz: „Da geht richtig die Post ab!“, schwärmte Wüst, bevor er auf konkrete Beispiele der noch neuen Technologie einging.
Konkret wurde Wüst, als er von einem Bekannten berichtete, der das komplette Internet mit einem Supercomputer innerhalb von drei Monaten auslesen und auswerten will. Dadurch sollen dann wissenschaftliche KI-Modelle erstellt werden. „Wenn Sie jetzt nicht verstehen, was ich sage – ich verstehe es selbst nicht. Das ist aber ein seriöser Mann, der ein lukratives Unternehmen leitet.“, gab Wüst zu verstehen. Wüst schwärmte davon, dass er erst letzte Woche Freitag, zusammen mit dem Bundeskanzler, in NRW einen entsprechenden KI-Computer mit dem Namen „Jupiter“ in Betrieb genommen hat. Dieser soll zu den schnellsten Computern der Welt gehören.
Wüst benannte vorrangig die Vorteile der KI – insbesondere in der Medizin. „Ich werbe sehr dafür, dass wir die Chancen sehen. Wir brauchen keine Angst vor der KI zu haben.“, so der Ministerpräsident.
Ministerpräsident Hendrik Wüst bei bestem Wetter in Jupps Biergarten. / Foto: Frank Schürmann
Chance für ukrainische Kinder
Zum Abschluss seiner Rede thematisierte Wüst noch die Migrationspolitik. Wüst warb dafür, Ukrainischen Flüchtlingen in Deutschland eine Chance zu geben: „Wir sollten diese Kinder als Geschenk für unsere alternde Gesellschaft ansehen.“, so der Ministerpräsident.
Zum Abschluss der Veranstaltung: Gemeinsame Werbung für die Wiederwahl von Bodo Klimpel als Landrat für den Kreis Recklinghausen. / Foto: Frank Schürmann
Zum Abschluss der Veranstaltung wurde Hendrik Wüst noch mit einem Geschenk verabschiedet. Hendrik Griesbach (Stadtverbandsvorsitzender der CDU Haltern am See) zieht ein positives Resümee: „Es war wirklich ein perfekter Tag und es hat großen Spaß gemacht.“
Der 18-jährige Clemens Große Erdmann aus Haltern am See bricht Mitte September zu einem einjährigen Freiwilligendienst nach Ghana auf.
Organisiert wird sein Einsatz durch das Bistum Münster im Rahmen des Programms „weltwärts“. Dort möchte er an Schulen unterstützen, neue Erfahrungen sammeln und in einer Gemeinschaft leben.
Ein Jahr in Jasikan
Am 15. September beginnt für Clemens Große Erdmann das Abenteuer. Gemeinsam mit drei weiteren Freiwilligen wird er in Jasikan, rund 5000 Kilometer von Haltern entfernt, tätig sein. Sie wohnen auf einem Campus und engagieren sich an vier verschiedenen Schulen. Neben Nachhilfe in Fächern wie Englisch oder Mathematik übernehmen die Freiwilligen auch Aufgaben im Nachmittagsprogramm.
Motivation und familiärer Hintergrund
Dass er sich für diesen Weg entschieden hat, sei kein Zufall, so Große Erdmann. Sein Vater und beide Schwestern hätten bereits ähnliche Erfahrungen gemacht. Auch im Freundeskreis kenne er viele, die sich über das Bistum Münster weltweit engagiert hätten. „Ich habe viel Gutes gehört“, sagt der Abiturient. Sein Wunsch war es, in ein englischsprachiges Land zu gehen. Mit Ghana sei dieser erfüllt worden.
Vorbereitung auf die Herausforderungen
Bereits seit Jahren ist Große Erdmann in der Messdienerarbeit und der Katholischen Jungen Gemeinde in Haltern aktiv. Was ihn besonders reize, sei die Verbindung von sozialem Engagement und dem Leben in einer neuen Gemeinschaft. Gut vorbereitet fühle er sich durch die intensiven Seminare des Bistums Münster. „Es war viel Input, aber auch eine tolle Zeit, die uns als Gruppe zusammengeschweißt und mich persönlich weitergebracht hat“, berichtet er. Besonders die Tipps ehemaliger Freiwilliger hätten seine Vorfreude noch gesteigert. Darunter war auch der Hinweis, dass deutsche Süßigkeiten als Gastgeschenke sehr geschätzt würden.
Persönliche Mitbringsel und Kontakt nach Hause
Im Gepäck hat er neben einer Musikbox auch viele Fotos von Familie und Freunden. Über WhatsApp möchte er den Kontakt nach Hause und zu den anderen Freiwilligen halten. Insgesamt reisen in diesem Jahr 26 junge Menschen aus dem Bistum Münster zu einem Freiwilligendienst ins Ausland. Interessierte können sich noch bis zum 15. Oktober für das nächste Jahr anmelden. Weitere Informationen gibt es unter www.ms-freiwillig.de.
Zum ersten Mal überhaupt wird im Autohaus Borgmann gerockt – anstatt geschraubt! Am kommenden Samstag findet dort das erste Soundgarage-Konzert statt.
„Wir hatten einen Betriebsleiterwechsel und wollte einmal frische Ideen ausprobieren. Ich unterstütze privat bereits einige Bands und so kam die Idee für das Konzert auf. Wir sind gespannt, ob unser Soundgarage-Konzept Anklang findet.“, so Katharina Zoschke vom Autohaus Borgmann.
Drei Bands werden am Samstag im Autohaus auftreten: Nameless, Sarah Stefanski und Kaprice. Die beiden Bands Nameless und Kaprice sind Bands des Rockbüros Haltern. „Wir haben uns für den ersten Auftakt bewusst für zwei bekanntere Halterner Bands entschieden. Zudem freuen wir uns über die Musikerin Sarah Stefanski, die wir bei der kommenden Tour auch mit einem Auto sponsern werden.“, berichtet Katharina Zoschke vom Autohaus.
Der Eintritt ist frei – ab 18 Uhr rockt das Autohaus
Der Platz im Autohaus ist auf 300 Plätze begrenzt. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung startet am kommenden Samstag um 18 Uhr (Einlass ab 17 Uhr) im Autohaus Borgmann am Hellweg 282 in Haltern am See.
Hochkarätiges Lineup
„Wir freuen uns wirklich sehr über das tolle Lineup unserer Auftakt-Veranstaltung. Je nachdem wie es läuft, gehen wir dann in die nächste Runde.“, so weckt Katharina Zoschke Hoffnung, dass das Format möglicherweise zu einer festen Institution in Haltern am See avancieren könnte.
Nameless – eine ehemalige Schülerband aus Haltern am See
Gegründet wurde sie 2021 im Zuge der Schulband-AG an der Alexander Lebenstein Realschule. Unter der Leitung von Musiklehrer Tobias Rudolf machte die Band im Sommer 2021 ihre ersten musikalischen Schritte. Ihren ersten Auftritt hatte die Band bei der Jugendkulturnacht im Herbst 2021, gespielt wurde ein Set bestehend aus den zwei Liedern Up von Demi Lovato und Treat you Better von Shawn Mendes.
Nameless musikalische Ausrichtung hat sich seither leicht verändert, sie covern unter anderem Songs der Bands Scorpions und Green Day, ohne sich dabei jedoch fest auf ein bestimmtes Genre festzulegen.
Sarah Stefanski – eine 24 jährige Deutschpop-NewComerin aus Bottrop
Mit 13 Jahren begann Sarah schon das Songwriting. Sie schreibt bis heute noch all ihre Songs selbst.
Mit 18 Jahren zog sie alleine mit ihrer Gitarre durch Deutschland und finanzierte dies auch mit dem Geld der Straßenmusik. Sie erlebte dort so viele tolle Storys, wovon sie heute noch gerne berichtet.
Mit realen Texten aus dem Leben, einer wiedererkennbaren einzigartigen Stimme & den uniquen Beats, möchte die Sarah Stefanski immer mehr die Herzen der Menschen berühren!
Kaprice – Rock und Pop aus der Seestadt
Bodenständig und authentisch bedient Kaprice ein breites musikalisches Spektrum, von Alternative Rock mit Geschwindigkeit, Melodik und atmosphärischen Elementen bis hin zu leichten Popeinflüssen und sehr gefühlvollen Kompositionen.
In Kombination mit der einzigartigen Stimme des Frontsängers Moritz Bücker und den aus dem realen Leben gegriffenen deutschen Texten hat sich diese Band einen einzigartigen Sound erarbeitet.
Die Band konnte bereits erste Erfolge feiern und stand so manches Mal auch auf größeren Bühnen.
Ab sofort können jeweils drei kostenlose Perkussionsstunden (á 30 Minuten) bei der Städtischen Musikschule gebucht werden. Das Angebot richtet sich sowohl an Anfängerinnen und Anfänger als auch an Fortgeschrittene. Die Instrumente stehen für den Unterricht bereit. Es sind zehn Plätze zu vergeben.
Klassisches Schlagzeug/Drumset
Das Schlagzeug ist ein Musikinstrument, das aus einer Kombination verschiedener Schlaginstrumente besteht, die von einer Person gleichzeitig gespielt werden können. Typischerweise gehören dazu Große Trommel (Bassdrum), Kleine Trommel /Snare Drum), Tom-Toms, Hi-Hat (zwei Becken) sowie Ride- und Crash-Becken.
Westafrikanische Djembe
Eine Djembe ist eine Trommel aus Westafrika, die traditionell aus einem einzigen ausgehölten Baumstamm gefertigt und mit Ziegenfell bespannt wird. Die Djembe wird mit den Händen geschlagen. Drei Grundtöne können erschaffen werden: Bass, Ton und Slap.
Cajón aus Peru
Eine Cajón ist ein Perkussionsinstrument, das ihren Ursprung in Peru hat. Sie ist eine „Schlagzeugkiste“, auf der der Musiker sitzt und mit den Händen auf die Vorderseite schlägt. Verschiedene Stellen erzeugen hier unterschiedliche Klänge – tiefe Bass-Töne in der Mitte, hellere Snare-ähnliche Töne am Rand.
Interessierte sollten sich zeitnah anmelden
Anmeldungen nimmt das Verwaltungsbüro der Städtischen Musikschule, Schmeddingstr. 2, Telefonnummer 933 444, ab sofort während der Öffnungszeiten entgegen. Bei Fragen und für weitere Informationen steht es gerne zur Verfügung.
In ganz Deutschland werden morgen Warnmittel getestet. Heftige Unwetter, Großbrand, Hochwasser oder andere Katastrophen – es gibt einige Fälle, in denen eine Warnung der Bevölkerung erforderlich ist.
Damit das im Ernstfall auch funktioniert, werden zweimal im Jahr die Warnmittel getestet, jeweils am zweiten Donnerstag im März und im September. Daher findet am Donnerstag, 11. September, um 11 Uhr der nächste bundesweite Warntag statt. Neben den Sirenen, die von der Kreisleitstelle ausgelöst werden, wird es Probe-Warnungen über die App NINA und auch über „Cell Broadcast“ geben. Die Probealarme sollen die Bedeutung der Warnsignale bekannt machen, mit denen die Bevölkerung bei großen Schadenslagen gewarnt wird. Es geht darum zu informieren, aber auch zu sensibilisieren und für die richtige Reaktion im Ernstfall vorzubereiten.
Warnungen auf dem Handy
Über Cell Broadcast bekommen alle Menschen eine Warnung direkt aufs Handy, sofern ihr Smartphone zu der Zeit im Mobilfunknetz in NRW eingeloggt und für den Empfang der Warnung geeignet ist. Da es sich hierbei um ein Warnmittel des Bundes handelt, kann der Kreis Recklinghausen keine Auskunft zur Funktionalität oder zu technischen Einschränkungen geben. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Homepage des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.bbk.bund.de.
Warnungen auf der Warn-App NINA
Darüber hinaus wird es auch eine Warnung über die Warn-App NINA geben. Im Gegensatz zu Cell Broadcast gibt es über diese Warn-App auch eine Entwarnung, wenn die Gefahr – oder wie in diesem Fall die Sirenenprobe – vorüber ist. Außerdem sind über NINA ergänzende Informationen möglich. So geben die Feuerwehren auf diesem Weg häufig Verhaltensempfehlungen, Links zu weiterführenden Informationen oder Telefonnummern für Rückfragen. „Es ist also auf jeden Fall sinnvoll, NINA als ergänzende Informationsquelle auf dem Smartphone zu installieren“, sagt Sven Wehrhagen, Leiter der Kreisleitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst.
Was bedeuten die unterschiedlichen Heultöne?
Der Warntag ist für die Bürgerinnen und Bürger außerdem eine gute Gelegenheit, sich mit den Sirenensignalen vertraut zu machen. Da der Wiederaufbau des Sirenen-Netzes noch nicht abgeschlossen ist, kann es Bereiche geben, in denen keine Sirenen hörbar sind. Am Warntag werden die Sirenen um 11 Uhr im Abstand von jeweils fünf Minuten folgende Signale abgeben:
1. Signal „Entwarnung“: ein einmütiger ununterbrochener Heulton 2. Signal „Warnung“: ein einmütiger auf- und abschwellender ununterbrochener Heulton 3. Signal „Entwarnung“: ein einmütiger ununterbrochener Heulton
Das Signal Warnung bedeutet: Gefahr. So sollten sich die Bürger im Ernstfall verhalten: • Geschlossene Räume aufsuchen • Fenster und Türen schließen, Lüftungsanlagen ausschalten • Radio einschalten und auf Durchsagen achten, sich online informieren und gegebenenfalls Nachbarn unterrichten • Auf eventuelle Lautsprecherdurchsagen von Feuerwehr oder Polizei achten • Die Notrufnummern 110 und 112 nur bei wirklichen Notfällen anrufen
Probealarm auch in Haltern am 11. September
Da es sich am 11. September nur um einen Probealarm handelt, sind diese Vorsichtsmaßnahmen an dem Tag nicht erforderlich.
Alle Sirenenstandorte im Kreis Recklinghausen sind auch auf einer Karte im Regioplaner hinterlegt: https://maps.regioplaner.de und dann unter Karten den Pfad: Service – Bevölkerungsschutz – Sirenenstandorte wählen.
Am 14. September 2025 wählen die Bürgerinnen und Bürger in Haltern am See eine neue Bürgermeisterin oder einen neuen Bürgermeister. In unserer Serie zur Kommunalwahl stellen wir allen drei Kandidaten die gleichen Fragen zu zentralen Themen der Stadtentwicklung. Die Antworten werden im Wortlaut veröffentlicht, ohne redaktionelle Änderungen.
Hinweis: Dies ist Teil 7 unserer Serie. Die bisherigen Teile findest du hier:
Frage 15: Wie möchten Sie das Ehrenamt und die Vereinslandschaft unterstützen?
Andreas Stegemann, amtierender Bürgermeister der Stadt Haltern, Partei CDU: Das Ehrenamt und die Vereine sind der Motor unseres Zusammenlebens. Die vielen Ehrenamtlichen sollen in ihrem Engagement weiter gefördert und gute finanzielle, räumliche und praktische Arbeitsbedingungen ermöglicht werden.
Am wichtigsten ist mir ausdrücklich, meinen Dank für diese Arbeit auszusprechen – sie ist unbezahlbar für unsere Gemeinschaft. Danke!
Dr. Vanessa Giese, parteilose Bürgermeisterkandidatin, unterstützt von SPD und Grüne: In Haltern gibt es viel Ehrenamt. Es ist das Rückgrat der Stadt.
Was ich bei meinen Besuchen beobachte, was die Stadt stärker leisten kann: Rahmenwerke für das ehrenamtliche Handeln anbieten – Checklisten und Vorlagen, um besser mit der Bürokratie klarzukommen, mit der man als Vereinsverantwortliche:r konfrontiert ist.
Wenn wir gemeinsam mit den Ehrenamtlichen weiterdenken, finden wir bestimmt etliche Themen, in denen die Verwaltung mit ihrer Expertise Vorlagen anbieten oder Synergien schaffen kann, allein dadurch, dass sie Wissen zusammenbringt. Das entlastet die Vereine ganz konkret.
Zudem möchte ich den Ehrenamtspreis und den Ehrenamtstag aufrechterhalten. Ehrenamt braucht Sichtbarkeit und Wertschätzung.
Matthias Engicht, Bürgermeisterkandidat der AfD: Sofern entsprechende Personen mich mit diesem Thema konfrontieren, wenn ich im Amt bin, werden wir gemeinsame Lösungen suchen und sicher auch finden.
Frage 16: Welche Ideen haben Sie für generationenübergreifende Begegnungsorte?
Andreas Stegemann: In Haltern am See leben die Generationen eng zusammen und nicht aneinander vorbei.
Projekte wie am St.-Laurentius-Campus mit einem Seniorenheim und einem Kindergarten als gemeinsame Begegnungsorte sind sinnbildlich dafür.
Generationenübergreifende Sport- und Erlebnisangebote wie im Westuferpark oder in der freien Natur in den Landschaften der Haard und der Hohen Mark laden zur gemeinsamen Nutzung ein.
Dr. Vanessa Giese: Ich möchte einen Sommergarten im Graf-von-Galen-Park einrichten.
Das ist ein temporärer Garten mit mobilem Mobiliar, der testweise eingerichtet wird, damit sich Menschen begegnen können. Es gibt Liegen und Bänke, es gibt Schaukeln für Kinder und Erwachsene, Spielgeräte. Man kann sich treffen, entspannen und Leute kennenlernen. Vielleicht kommt auch das ein oder andere Coffee Bike vorbei oder ein Food Truck.
Das ist ein Ort, an dem wir uns begegnen können. Der Familien stärkt. Der Älteren Verschnaufpausen bietet. Wo Eltern aus Haltern sich treffen können, wo Platz für Kinder ist. Wenn wir uns gerne aufhalten, stärkt das auch die Gastronomie und den Einzelhandel.
Matthias Engicht: Gespräche zwischen Jung und Alt sind immer wichtig. Das Thema kann von den Teilnehmern selbst gewählt werden.
Hinweis: Die Antworten wurden von den Kandidaten selbst verfasst und unverändert wiedergegeben.