StartNachrichtenPolitikKommunalwahl Haltern 2025 – Teil 7: Kultur, Ehrenamt und Zusammenhalt

Kommunalwahl Haltern 2025 – Teil 7: Kultur, Ehrenamt und Zusammenhalt

Am 14. September 2025 wählen die Bürgerinnen und Bürger in Haltern am See eine neue Bürgermeisterin oder einen neuen Bürgermeister. In unserer Serie zur Kommunalwahl stellen wir allen drei Kandidaten die gleichen Fragen zu zentralen Themen der Stadtentwicklung. Die Antworten werden im Wortlaut veröffentlicht, ohne redaktionelle Änderungen.

Hinweis: Dies ist Teil 7 unserer Serie. Die bisherigen Teile findest du hier:

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Frage 15: Wie möchten Sie das Ehrenamt und die Vereinslandschaft unterstützen?

Andreas Stegemann, amtierender Bürgermeister der Stadt Haltern, Partei CDU:
Das Ehrenamt und die Vereine sind der Motor unseres Zusammenlebens. Die vielen Ehrenamtlichen sollen in ihrem Engagement weiter gefördert und gute finanzielle, räumliche und praktische Arbeitsbedingungen ermöglicht werden.

Am wichtigsten ist mir ausdrücklich, meinen Dank für diese Arbeit auszusprechen – sie ist unbezahlbar für unsere Gemeinschaft. Danke!

Dr. Vanessa Giese, parteilose Bürgermeisterkandidatin, unterstützt von SPD und Grüne:
In Haltern gibt es viel Ehrenamt. Es ist das Rückgrat der Stadt.

Was ich bei meinen Besuchen beobachte, was die Stadt stärker leisten kann: Rahmenwerke für das ehrenamtliche Handeln anbieten – Checklisten und Vorlagen, um besser mit der Bürokratie klarzukommen, mit der man als Vereinsverantwortliche:r konfrontiert ist.

Wenn wir gemeinsam mit den Ehrenamtlichen weiterdenken, finden wir bestimmt etliche Themen, in denen die Verwaltung mit ihrer Expertise Vorlagen anbieten oder Synergien schaffen kann, allein dadurch, dass sie Wissen zusammenbringt. Das entlastet die Vereine ganz konkret.

Zudem möchte ich den Ehrenamtspreis und den Ehrenamtstag aufrechterhalten. Ehrenamt braucht Sichtbarkeit und Wertschätzung.

Matthias Engicht, Bürgermeisterkandidat der AfD:
Sofern entsprechende Personen mich mit diesem Thema konfrontieren, wenn ich im Amt bin, werden wir gemeinsame Lösungen suchen und sicher auch finden.

Frage 16: Welche Ideen haben Sie für generationenübergreifende Begegnungsorte?

Andreas Stegemann:
In Haltern am See leben die Generationen eng zusammen und nicht aneinander vorbei.

Projekte wie am St.-Laurentius-Campus mit einem Seniorenheim und einem Kindergarten als gemeinsame Begegnungsorte sind sinnbildlich dafür.

Generationenübergreifende Sport- und Erlebnisangebote wie im Westuferpark oder in der freien Natur in den Landschaften der Haard und der Hohen Mark laden zur gemeinsamen Nutzung ein.

Dr. Vanessa Giese:
Ich möchte einen Sommergarten im Graf-von-Galen-Park einrichten.

Das ist ein temporärer Garten mit mobilem Mobiliar, der testweise eingerichtet wird, damit sich Menschen begegnen können. Es gibt Liegen und Bänke, es gibt Schaukeln für Kinder und Erwachsene, Spielgeräte. Man kann sich treffen, entspannen und Leute kennenlernen. Vielleicht kommt auch das ein oder andere Coffee Bike vorbei oder ein Food Truck.

Das ist ein Ort, an dem wir uns begegnen können. Der Familien stärkt. Der Älteren Verschnaufpausen bietet. Wo Eltern aus Haltern sich treffen können, wo Platz für Kinder ist. Wenn wir uns gerne aufhalten, stärkt das auch die Gastronomie und den Einzelhandel.

Matthias Engicht:
Gespräche zwischen Jung und Alt sind immer wichtig. Das Thema kann von den Teilnehmern selbst gewählt werden.

Hinweis: Die Antworten wurden von den Kandidaten selbst verfasst und unverändert wiedergegeben.

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