Am Max-Born-Berufskolleg haben 48 Absolventen der Fachschule für Technik ihre Abschlusszeugnisse erhalten. Sie schließen ihre Weiterbildung als staatlich geprüfte Techniker ab und dürfen zusätzlich die international verständliche Berufsbezeichnung „State-Certified Engineer“ führen.
Vier Jahre lang absolvierten die Studierenden ihre Weiterbildung in Abendschulform. Drei Abende pro Woche standen Unterricht, Projekte und Prüfungen an. Bei der Zeugnisübergabe würdigte die Schule den Einsatz, die Ausdauer und die fachliche Leistung der Absolventen.
48 Absolventen in drei Fachrichtungen
Die Abschlüsse wurden in den Fachrichtungen Elektrotechnik, Mechatronik und Kältetechnik vergeben. In der Elektrotechnik schlossen 19 Absolventen ab, in der Mechatronik 16 und in der Kältetechnik 13.
Der Abschluss bescheinigt nicht nur technisches Fachwissen. Zur Weiterbildung gehören auch Kompetenzen in Projektmanagement, Teamarbeit und der Entwicklung praxisnaher Lösungen. Besonders im abschließenden Projektsemester mussten die Studierenden zeigen, dass sie technische Aufgaben selbstständig bearbeiten können.
Die Besten der Fachschule für Technik
Besonders starke Leistungen erreichten Moritz Landau in der Elektrotechnik und Jan Klaudy in der Mechatronik mit der Note 1,0. Luca Tom Gatzemeier wurde in der Kältetechnik mit der Note 1,4 als Bester seines Schwerpunkts ausgezeichnet.

Bachelor Professional in Technik
Als Europaschule stellt das Max-Born-Berufskolleg die Abschlusszertifikate zusätzlich in englischer Sprache aus. Ergänzend wird die Qualifikation mit dem europaweit einordnungsfähigen Titel „Bachelor Professional in Technik“ ausgewiesen.
Die Fachschule für Technik kann in zwei Jahren Vollzeit oder vier Jahren Abendschulform absolviert werden. Sie verbindet fachrichtungsübergreifende Inhalte wie Englisch, Betriebswirtschaft und Personalwirtschaft mit fachbezogenem Unterricht und einer halbjährigen Projektarbeit.
Nach bestandener Prüfung eröffnet der Abschluss den Zugang zu verantwortungsvollen Fach- und Führungsaufgaben in Industrie und Handwerk. Das Berufskolleg verweist außerdem auf die langjährige Zusammenarbeit mit Industriebetrieben, durch die ein Technologietransfer zwischen Lehre und Praxis gestärkt werden soll.

