StartSoziale Einrichtungen„Haltern hilft“: Gelungener Auftakt für Ukraine-Kampagne

„Haltern hilft“: Gelungener Auftakt für Ukraine-Kampagne

Eindrückliche Berichte aus Charkiw

Mit einer eindrucksvollen Auftaktveranstaltung ist Mitte April die neue Kampagne des Netzwerks „Haltern hilft“ zur Unterstützung der Ukraine gestartet.

Rund 60 Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung ins Alte Rathaus und machten deutlich: Das Thema bewegt – und es gibt den festen Willen, konkret zu helfen.

Mariia beschrieb nicht nur die Zerstörung von Gebäuden und Infrastruktur, sondern auch die Not der Menschen in Charkiw.
Mariia beschrieb nicht nur die Zerstörung von Gebäuden und Infrastruktur, sondern auch die Not der Menschen in Charkiw. / Foto: Wolfram Heidenreich

Nach einem eindringlichen Spendenaufruf von Bürgermeister Andreas Stegemann ergriffen Mariia und Oksana das Wort. Die beiden Ukrainerinnen veranschaulichten die aktuelle Situation in ihrer Heimatstadt Charkiw. Der Krieg zerstöre nicht nur Gebäude, sondern verändere vor allem das Leben der Menschen tiefgreifend. Trotz ständiger Bedrohung, wirtschaftlicher Not und fehlender Sicherheit versuchten Familien, Kinder und ältere Menschen, ihren Alltag zu bewältigen – oft unter extremen Bedingungen. Viele der Anwesenden zeigten sich tief bewegt – und zugleich motiviert, selbst einen Beitrag zu leisten.

„Über Haltern hinausblicken“

Michael Ostholthoff, Leitender Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde, brachte die Stimmung des Abends in seinem Beitrag auf den Punkt: „Hilfe beginnt nicht nur vor Ort mit der Aufnahme von geflüchteten Menschen, sondern auch mit dem gemeinsamen Wunsch, über Haltern hinaus zu blicken und aktiv zu werden.“

Köstliche ukrainische Leckereien wurden am selben Abend auf dem Feierabendmarkt gegen Spende abgegeben.
Köstliche ukrainische Leckereien wurden am selben Abend auf dem Feierabendmarkt gegen Spende abgegeben. Foto: Wolfram Heidenreich

Viele Ideen, neue Gesichter, gemeinsames Engagement

Unter den Teilnehmenden waren zahlreiche neue Gesichter, die frische Perspektiven und eigene Erfahrungen einbrachten. In sogenannten Murmelgruppen entwickelten sie gemeinsam konkrete Aktions- und Spendenideen. In kurzer Zeit entstanden zahlreiche kreative Ansätze – von Benefizveranstaltungen über Flashmobs bis hin zu Nachbarschaftsfesten und öffentlichkeitswirksamen Aktionen.

„Keine Aktion ist zu klein, denn jede Spendenidee bringt die Situation in der Ukraine und ,Haltern hilft‘ ins Gespräch“, ermutigte Koordinatorin Gerburgis Sommer. Sie steht als Ansprechpartnerin zur Verfügung, wenn Aktionen angekündigt werden sollen oder Unterstützung benötigt wird.

Hilfe, die ankommt

Jede Spende trägt dazu bei, dringend benötigte Hilfe für Kinder, ältere Menschen und Familien in Charkiw zu ermöglichen – sei es durch Nahrungsmittel, medizinische Versorgung, soziale Projekte oder schnelle Nothilfe vor Ort. Als Hilfsorganisationen wurden zunächst „Caritas international“ in der Ukraine sowie lokale Akteure in Charkiw ausgewählt, darunter ein Rehabilitationszentrum für blinde Kinder und Jugendliche.

Auftakt war erst der Anfang

Zum Abschluss der Veranstaltung war klar: Dieser Auftakt war erst der Anfang. Die vorgestellten Ideen sollen nun weiterentwickelt und Schritt für Schritt umgesetzt werden, um die Menschen in Charkiw nachhaltig zu unterstützen. Informationen dazu werden auf der Website www.halternhilft.de veröffentlicht.

Spenden sind möglich unter:

www.halternhilft.de
Kath. Kirchengemeinde St. Sixtus Haltern
Verwendungszweck: Ukraine
IBAN: DE31 4286 1387 0100 7909 00
BIC: GENODEM1BOB

Kontakt:
Gerburgis Sommer
[email protected]

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