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Fietsenfest 2025 – Die Fahrradtage in Haltern am See

Haltern am See ist eine Fahrradstadt und bietet mit seinen ausgebauten Radwegen die perfekte Fahrradkulisse. Nach der gelungenen Premiere im letzten Jahr findet auch dieses Jahr das „Fietsenfest 2025“ statt – eine Outdoor-Messe für alle Fahrradbegeisterten.

  • Wann? Samstag, 3. und Sonntag, 4. Mai von 11 bis 18 Uhr
  • Wo? Kardinal-Graf-von-Galen-Park

„Fietsen“ ist Programm

Der Name „Fietsen“, der aus der westmünsterländischen Mundart stammt und simpel übersetzt „Rad fahren“ bedeutet, ist zwei Tage lang Programm: Am 3. und 4. Mai präsentieren gut 20 Aussteller mitten im Zentrum von Haltern am See, im begrünten Kardinal-Graf-von-Galen-Park, alles rund um das Thema „Fahrrad & E-Bike“.

Erfolgreiches Event mit Wachstumspotenzial

Eventmanager Christian Koop von der Stadtagentur will an dem Erfolg vom letzten Jahr anknüpfen: „Im Jahr 2024 hatten wir eine tolle Resonanz und auch diesmal erwartet die Besucher ein umfassendes Rahmenprogramm. Wir haben mehr Aussteller, mehr Akteure und mehr Action – ein Event für alle Fahrrad- und E-Bike-Enthusiasten.“

Ausstellungen, Infostände & Teststrecken

Von Mountain- und Gravelbikes sowie Rennrädern mit E-Antrieb, City- und Lastenrädern über klassische E-Bikes bis hin zum traditionellen „Fiets“ können Besucher die neuesten Fahrradmodelle verschiedener Hersteller bewundern und auf einer extra dafür vorgesehenen Teststrecke ausprobieren.

Beratung & Serviceangebote der Fahrradhändler

Die Halterner Fahrradhändler Big Wheel und MCW Trend-Bikes sowie 2Rad Busch, AT Cycles und 2Rad Seidel aus Dülmen beraten rund um den Fahrrad- oder E-Bike-Kauf, locken mit Rabatten und stellen nützliche Services vor.

„Bikefitting“ und „Sitzhöcker-Vermessung“

Big Wheel bietet ein kostenloses „Bikefitting an. Geschäftsführer Michael Benthaus ist Bikefitting-Experte: „Ziel ist es, das Fahrrad optimal an die individuellen körperlichen Voraussetzungen, Bedürfnisse und Ziele des Fahrers anzupassen, um maximalen Fahrkomfort zu erreichen.“

Big Wheel bietet ein kostenloses „Bikefitting“ an – Geschäftsführer Michael Benthaus ist Experte auf diesem Gebiet. Foto: Silvia Bruderek

Auch bei MCW Trend-Bikes ist die Ergonomie auf dem Rad ein Thema. Inhaberin Claudia Wachowiak empfiehlt eine „Sitzhöcker-Vermessung“: „Viele Radler haben besonders bei längeren Touren Probleme mit dem Fahrradsattel. Eine digitale Vermessung ermittelt die passende Sattelbreite bzw. Sattelform.“

Akteure rund um „Sicherheit auf dem Rad“

Akteure wie der ADAC und der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) informieren über Fahrradcheck, Diebstahlsicherung über Fahrradcodierung bis hin zur Pannenhilfe. Die Unfallprävention und Verkehrssicherheit spielt bei der Polizei Recklinghausen eine Rolle, die einen Reaktionstest zum „Pedelec“ präsentiert: Polizist Thomas Schwenken: „Die Zahl der Pedelec-Unfälle steigt leider. Am Pedelec-Simulator kann das Fahren mit dem E-Bike erprobt werden.“ Auch der ATV Haltern unterstützt im Bereich der Radbeherrschung.

Action, Talkrunden & Workshops

„Radkultur“ liegt im Trend: Experten, Radhändler und Profis teilen bei Vorträgen und in Workshops Ihr Wissen und ihre Leidenschaft fürs „Biken“. Im Actionbereich wartet ein Pumptrack – ein spannender Hindernisparcours, hier kann sich jeder mal ausprobieren; Kinder werden die Hüpfburg lieben und Nostalgiker des Zweirads können die Sonntags-Hochradfahrschule besuchen.

WDR berichtet live mit Sondersendung

Ein besonderes Highlight wird die Live-Übertragung des WDR-Fernsehens direkt vom „Fietsenfest“ am Sonntagnachmittag zwischen 14:15 Uhr und 15:00 Uhr sein. In der Sendung geplant ist auch actiongeladene BMX-Artistik, die von dem Mountainbike-Profi und Trainer Gordon Brown der Dortmunder Bike-Schule „Fun-Ride“ vorgeführt wird.

Mehr Parkplätze als Energiequelle nutzen

Im dichtbesiedelten NRW bleibt das große Potenzial von Solaranlagen auf Parkplätzen bislang weitestgehend ungenutzt, kritisiert der Landesverband Erneuerbare Energien NRW am Internationalen Tag der Sonne. Ein Vorzeigeprojekt bei der Parkplatz-PV-Nutzung entsteht derzeit in Haltern. Die Stadtwerke Haltern am See errichten derzeit auf dem Parkplatz ihres Freizeitbades Aquarell eine der landesweit größten Parkplatzüberdachung mit PV-Anlage.

Das Solardach über den dort vorhandenen 144 Stellplätzen umfasst 924 Module, die es zusammen auf eine Leistung von über 400 Kilowatt bringen. „Die Stadtwerke in Haltern zählen damit in Nordrhein-Westfalen zweifellos zu den Vorreitern bei der Parkplatz-PV-Nutzung“, hebt Maximilian Feldes, Geschäftsführer des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW), das Solar-Engagement des Kommunalversorgers hervor, „bislang wird diese innovative Solaranwendung im Land kaum genutzt.“ Nach wie vor dominieren beim NRW-Solarausbau mit einem Anteil von annähernd 90 Prozent private und gewerbliche Dachanlagen.

Dabei schreibt die novellierte, seit Anfang 2024 gültige Landesbauordnung für neue, offene Parkplätze von sogenannten Nichtwohngebäuden (beispielsweise Möbelhäuser, Geschäftszentren oder Supermärkte) mit mehr als 35 Stellplätzen ein Solardach verpflichtend vor. Durch diese grundsätzlich sehr zu begrüßende Verpflichtung seitens des Landes, geht der LEE NRW davon aus, dass es zukünftig mehr und mehr solcher Anlagen geben wird.

Alternativ ein Baum

Dabei gibt es allerdings einen Wermutstropfen: Die Solarpflicht entfällt beispielsweise, wenn je fünf Stellplätze ein Baum gepflanzt wird. „Diese Ausnahmeregelungen sind der entscheidende Grund dafür, dass es in NRW bislang kaum Parkplatz-Projekte gibt. Wenn man den Solarausbau auf Parkplätzen vorantreiben möchte, sollte es nicht so einfach sein, die Solarpflicht zu umgehen. Bäume zu pflanzen bedeutet schlicht und ergreifend niedrigere Investitionskosten, auch wenn sich die Solaranlagen über die Laufzeit meist rechnen.“, betont LEE NRW-Geschäftsführer Feldes.

Gute Gründe für Solarzellen über Parkplätzen

Für den Verband sprechen gleich mehrere Gründe dafür, Parkplätze als Energiequelle zu nutzen: Versiegelte Flächen können doppelt genutzt werden, was angesichts der Flächenkonkurrenz ein großes Pro-Argument für mehr Parkplatz-PV-Projekte ist. So kann auch direkt in den Städten, die den höchsten Bedarf und die geringsten verfügbaren freien Flächen haben, grüner Strom erzeugt werden. Dieser Strom lässt sich direkt vor Ort für den Eigenverbrauch nutzen, unter anderem auch für den Betrieb von E-Ladesäulen auf dem Parkplatz. Das Solardach bietet auch einen Witterungsschutz für die abgestellten Autos. Außerdem tragen die gut sichtbaren Solar-Carports zum Imagegewinn der Betreiber vor Ort bei.

Parkplätze sorgen für Strom am Freizeitbad

Für die Stadtwerke Haltern am See, die die Idee für den Solar-Carport am Freizeitbad Aquarell hatten, sprechen auch handfeste Gründe für das Vorhaben: „Mit diesem Projekt leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeitsstrategie der Stadtwerke und können so rund 600.000 Kilowattstunden Strom klimaschonend vor Ort für den Eigenverbrauch des Bades erzeugen“ erklärt Carsten Schier, der kaufmännische Geschäftsführer der Stadtwerke Haltern am See. Dank des PV-Carports und weiterer Module auf dem Dach des Freizeitbades können die Stadtwerke die externen Stromkosten merklich reduzieren. „67 Prozent des erzeugten Solarstroms werden wir direkt vor Ort für den Betrieb des Freizeitbades nutzen, der restliche erzeugte Strom wird ins Netz eingespeist und vermarktet“, rechnet Geschäftsführer Schier vor.

Nachhaltige Energieversorgung in Haltern

Die Parkplatzüberdachung mit PV-Anlage am Freizeitbad Aquarell errichtet das Solarunternehmen B&W Energy GmbH mit Sitz in Heiden. Deren Geschäftsführer Carsten Frede sieht in der Parkplatz-PV-Nutzung eine Win-Win-Situation: „Mit der Kombination aus Dach- und Parkplatz-PV schaffen wir in Haltern eine nachhaltige Energieversorgung – direkt vor Ort und ohne zusätzliche Flächen zu bebauen.“ Und nicht nur das: „Mit der neuen Parkplatz-PV-Anlage legen wir den Grundstein für die Erweiterung der Ladeinfrastruktur – das Freizeitbad ist damit bestens auf die wachsende Elektromobilität vorbereitet.“

B&W würde gerne mehr Parkplatz-PV-Projekte wie in Haltern errichten: „Die Bürokratie bremst uns leider oft aus – dabei könnten wir Photovoltaik-Projekte technisch längst deutlich schneller und effizienter realisieren, wenn Genehmigungsverfahren moderner und praxisnäher gestaltet wären“, hofft Geschäftsführer Frede auf ein Umdenken in den Rathäusern und Genehmigungsbehörden.
„Gleichzeitig wäre es sicherlich zielführend für solche Projekte, wenn die aktuell ausgesetzte Förderung über das Landesprogramm progres.nrw zukünftig wieder aufgenommen wird“, hofft LEE NRW Geschäftsführer Maximilian Feldes.

Fotostrecke: Oldtimertreffen auf dem Prickingshof

Lange Autoschlangen quer durch Sythen – von Fahrzeugen aus längst vergangenen Tagen – kündigten es bereits an:  Heute, am Sonntag, den 27.04.2025 fand das Oldtimer-Treffen 2025 auf dem Prickingshof statt.

Zahlreiche historische Fahrzeuge wurden präsentiert. Neben klassischen Oldtimern und historischen Motorrädern dominierten zudem alte Trecker das Liebhabertreffen.

Bei bestem Wetter erfreuten sich Sammler, Experten, Händler und Schaulistige an den seltenen Fahrzeugen. Auch so manchen Kuriositäten fanden Ihren Weg nach Haltern: beispielsweise Amphibienfahrzeuge, Feuerwehrautos und seltene US-Limousinen.

Auch in diesem Jahr wurde wieder ein „Teile-Markt“ mit veranstaltet. Hier hielt so mancher Experte nach einem langgesuchten Ersatzteil für sein Schmuckstück Ausschau. Attraktionen für Kinder und Familien rundeten das Programm ab.

Unsere Fotostrecke:

Walk and Talk – Frauen on Tour

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Bei dem Motto „Walk and Talk“ handelt es sich um lockere Spaziergänge für Frauen, bei denen neben dem sportlichen Aspekt das Kennenlernen und lockere Gespräche im Fokus stehen.

„Die Bewegung ist ursprünglich in den USA entstanden. Erste „Walk and Talk“-Communities sollten Frauen zusammenbringen, die neue Kontakte knüpfen wollen, weil sie sich einsam fühlen oder Angst haben, allein unterwegs zu sein.“, erklären die Halterner Initiatorinnen Rahel Artmann und Jasmin Roß (beide Wildnis-Pädagoginnen und Yoga-Lehrerinnen).

Inzwischen hat sich der Trend auch in Deutschland etabliert; zuerst in Berlin und dann schließlich in vielen deutschen Städten. An der erste Halterner-Runde Ende März nahmen 15 Frauen teil. Heute fand der „Walk“ zum zweiten Mal statt.

Über 10 Frauen haben sich um 11 Uhr am Lakeside-Inn getroffen, um von dort aus rund 4 KM entlang der Oberstever zu erlaufen. Lockeres gehen ist angesagt und nach der Tour ging es nochmal ins Lakeside-Inn auf eine abschließende Erfrischung.

Girls only

„Es ist eine reine Frauenrunde, das ist uns wichtig. Kinder und liebe Hunde sind zudem willkommen. Wir sprechen alle Altersklassen an und versuchen möglichst barrierefreie Touren auszusuchen, um vielen Frauen die Teilnahme zu ermöglichen.

Gelaufen wird bei Wind und Wetter und die Strecken wechseln immer.“, so Rahel Artmann. Denn auch das Kennenlernen der heimischen Natur und schöner Wanderrouten rund um Haltern am See ist Teil des Konzeptes.

Interessierte Walkerinnen herzlich willkommen

Neue Teilnehmer sind herzlich willkommen. Die Halterner Community kommuniziert ihre Termine über Social-Media-Kanäle; u.a. auf Instagram: www.instagram.com/women_walkandtalk_haltern

Fotostrecke: Halterner Schützen im feinen Zwirn

Am Samstagabend, 26. April 2025 schmiss sich die dritte Kompanie der Schützengilde in Haltern am See zum Königsehrenabend in ihre feinsten Kleider, Anzüge und natürlich Uniformen. Am Königsehrenabend feierten die Schützen ihren König Klaus Lehmacher und seine Königin Sarah Balke.

Foto: Julian Konetzka

Herzlich, stolz und ausgelassen feierte die dritte Kompanie der Schützengilde in Haltern am See am vergangenen Samstagabend ihren Königsehrenabend. Die Feier in der Aula des Schulzentrums stand ganz im Zeichen des Schützenkönigs und seiner Königin.

Foto: Julian Konetzka

Klaus Lehmacher feierte zum 17. Mal einen Königsehrenabend. Dieser übertraf alle vorherigen, an denen er teilgenommen hatte – auch die, bei denen er selbst bereits gefeiert worden war. Die Worte, die sein Sohn Torben in seiner Rede für ihn fand, rührten ihn zutiefst: „Was Besseres gibt’s nicht!“, so der König.

Fanfaren und Rock ’n’ Roll

Im Anschluss marschierte das 1. Landsknecht-Fanfarenkorps Haltern am See, angeführt von Lehmacher und Balke, durch die Räume. Nach ihrer Rückkehr in die Aula begannen The Rocking Waves die Kompanie langsam in Tanzstimmung zu bringen.

Foto: Julian Konetzka

Mit AC/DCs Intro von „Hells Bells“ fanden sie einen rockigen Aufmacher; bei Songs wie „Ich will Spaß“ und „Dschinghis Khan“ waren die Schützen textsicher. Sarah Balke ist das erste Mal als Schützenkönigin im Amt. Den Abend genoss sie sehr: „Es war eine geile Zeit!“

Highlight des Jahres kommt erst noch

Am 31. Mai findet das Kaiservogelschießen mit allen Vereinen der Gilde aus Haltern am See statt. Könige aus fast allen Vereinen treten im Schießen gegeneinander an, um sich den Kaisertitel zu holen. Als Highlight für die Schützen gilt das Schützenfest vom 20. bis 23. Juni, bei dem auch Mickie Krause auftritt. Die Kompanie freue sich bereits sehr darauf. „Alle haben Bock!“, so Torben Lehmacher.

„Wir sind heiß!“.

Torben Lehmacher

Unsere Fotostrecke von Julian Konetzka

Hinweise zum 1. Mai in Haltern am See: Sicherheit und Organisation im Fokus

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Die Stadt Haltern am See bereitet sich auf einen besonderen 1. Mai 2025 vor. Bei bestem Wetter erwarten Polizei und Stadtverwaltung viele Besucherinnen und Besucher, die den Feiertag rund um den See genießen möchten.

Damit alle sicher feiern können, laufen derzeit die Vorbereitungen auf Hochtouren. Im Mittelpunkt stehen verstärkte Präsenz, klare Verkehrsregelungen und ein Appell an gegenseitige Rücksichtnahme.

Polizei und Stadt arbeiten gemeinsam für einen sicheren 1. Mai

Wie in den Vorjahren wird die Polizei gemeinsam mit der Stadtverwaltung und weiteren Unterstützungskräften im Stadtgebiet präsent sein. Neben Einsatzkräften eines Sicherheitsdienstes unterstützt auch die Bundespolizei. Polizei und Verwaltung appellieren an alle Feiernden, die Regeln einzuhalten und gegenseitig Rücksicht zu nehmen.

Mobile Wache im Westuferpark

Die Polizeiwache an der Dr.-Conrads-Straße ist am 1. Mai von 12 bis 20 Uhr geöffnet. Zudem wird eine mobile Wache im Westuferpark stationiert, die auch nach 20 Uhr als Anlaufstelle dient. Weitere Streifenwagen sind im gesamten Stadtgebiet unterwegs. Das Ordnungs- und Jugendamt kontrolliert insbesondere die Einhaltung des Jugendschutzes, unter anderem durch Alkoholkontrollen bei Minderjährigen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem ehemaligen Motorradparkplatz gegenüber des Lake Side Inn, der sich als Aufenthaltsort etabliert hat.

Besondere Hinweise für 2025

Erstmals nach der Fertigstellung der Blauen Brücke kann der Rundweg um den See wieder uneingeschränkt genutzt werden. Auch größere Maiwagen können die Brücke passieren; ein Umweg über die Hullerner Straße entfällt.

Aufgrund des Baus der neuen Skateanlage werden Änderungen im Aufbau vorgenommen. Das Sanitätszelt befindet sich auf der freien Fläche neben dem Multi-Spielfeld. Der Baustellenbereich wird durch einen Sicherheitsdienst abgesperrt, um Unfallgefahren zu vermeiden.

Infrastruktur und Müllentsorgung im Westuferpark

Das Deutsche Rote Kreuz errichtet ein Sanitätszelt zur Versorgung kleinerer Verletzungen. Fundsachen werden ebenfalls dort aufbewahrt. Das Technische Hilfswerk sorgt bei Einbruch der Dunkelheit für die Ausleuchtung des Geländes.

Mobile Toiletten stehen am Multi-Spielfeld, an der Hullerner Straße (nahe Hausnummer 40) und am Beginn des Carl-Homann-Wegs bereit. Zur Bewältigung der Müllproblematik stellt die Stadt zusätzliche Mülltonnen und einen großen Müllcontainer im Westuferpark auf. Auch mit den „Wagenbauern“ wurden Absprachen zu Gestaltung und Verhalten getroffen.

Verkehrsmaßnahmen am 1. Mai

Zur Entlastung des Verkehrs und Sicherstellung freier Rettungswege werden folgende Maßnahmen getroffen:

  • Am Stockwieser Damm wird die Höchstgeschwindigkeit zwischen 10 und 19 Uhr auf 30 km/h reduziert.
  • Der Kreuzungsbereich „Zu den Mühlen/Strandallee/Im Mühlbachtal“ wird gesperrt, um Maigängern eine ungestörte Nutzung zu ermöglichen.
  • Die Strandallee wird im Bereich der Blumenstraße gesperrt. Anwohner der Blumenstraße erreichen ihre Häuser nur über den Stockwieser Damm.
  • Auf der Straße „Zu den Mühlen“ gilt beidseitiges absolutes Halteverbot.
  • Die temporäre Sperrung der Strandallee ist von 11 bis 19 Uhr vorgesehen.

Einhaltung der Nachtruhe

Zur Wahrung der Nachbarschaftsinteressen muss die Musikbeschallung spätestens um 22 Uhr beendet sein. Polizei und Ordnungsamt werden die Einhaltung der Nachtruhe kontrollieren und gegebenenfalls einschreiten.

Städtebauförderprogramm 2025: Haltern am See erhält 525.000 Euro Förderung

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Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat die Förderauswahl für das Städtebauförderprogramm 2025 bekannt gegeben. Insgesamt werden 133 Projekte mit rund 302 Millionen Euro unterstützt.

Städte und Gemeinden dürfen sofort mit der Umsetzung beginnen, auch wenn die Bewilligungsbescheide noch ausstehen. Für Haltern am See gibt es erneut positive Nachrichten: Die Innenstadt wird im Rahmen der Fortsetzungsförderung weiterentwickelt.

525.000 Euro für die Innenstadtentwicklung

Haltern am See erhält im Rahmen des Städtebauförderprogramms 525.000 Euro. Der aktuelle Finanzierungsabschnitt legt den Fokus auf den kommunalen Entwicklungsfonds sowie den Verfügungsfonds zur Stärkung der Innenstadt. Die Fördermittel sollen bis voraussichtlich 2028 genutzt werden.

Mit der Veröffentlichung der Programmliste habe das zuständige Ministerium dem Maßnahmenbeginn zugestimmt. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, betonte die Bedeutung der Städtebauförderung als verlässliche Partnerin für die Kommunen. Die Förderung verwandle Brachflächen in lebendige Zentren, Plätze in Treffpunkte und Bauwerke in neue Wahrzeichen.

Weitere Förderprogramme in Haltern am See

Bereits 2024 stellte die Stadt Haltern am See verschiedene Förderprogramme zur Verfügung, um Investitionen in Klimaschutz, Wohnraum und Stadtentwicklung zu unterstützen. Dazu gehören:

  • Wohnungsbauförderung: Unterstützung für den Neubau und die Modernisierung von Wohnraum, Anträge beim Kreis Recklinghausen.
  • Stecker-Solargeräte und Balkon-Solarmodule: Zuschüsse von bis zu 100 Euro für 40 Wohneinheiten.
  • Dachbegrünung: Förderung von 50 Euro pro Quadratmeter, bis maximal 10.000 Euro.
  • Energieberatung: 30 Gutscheine für eine kostenlose Energieberatung.
  • EU-Förderung NRW: Information und Beratung zu europäischen Förderprogrammen.
  • Kleinprojekte in der LEADER-Region Hohe Mark: Förderung von 75 Prozent für Projekte bis 20.000 Euro.
  • Dach- und Fassadenbegrünung: Förderangebote mit einer Bagatellgrenze von 250 Euro, speziell auch für die Innenstadt.

Mit diesen Maßnahmen will die Stadt Haltern am See die Lebensqualität weiter steigern und nachhaltige Stadtentwicklung aktiv gestalten.

Hofläden entdecken: Regional genießen & Ausflüge erleben

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Frische Luft atmen, regionale Köstlichkeiten probieren und Neues entdecken – ein Besuch in den Hofläden unserer Region macht all das möglich.

Er ist mehr als nur ein Einkauf. Vielmehr ist er ein Erlebnis für die ganze Familie oder ein entspannter Ausflug mit Freunden. Ob Spargel frisch vom Feld, süße Erdbeeren oder hausgemachte Antipasti: Im Hofladen schmeckt man, was Heimat bedeutet.

Regionalität hautnah: Direkt vom Erzeuger

Wer in Hofläden einkauft, bekommt Lebensmittel aus erster Hand – ohne Umwege, ohne Kompromisse. Obst, Gemüse, Eier oder Fleisch stammen oft direkt vom eigenen Hof oder aus der Region. Das bedeutet nicht nur Frische, sondern auch Vertrauen in die Herkunft.

Ein gutes Beispiel ist der Waldhof Schulte Spechtel in Dorsten-Wulfen. Hier wachsen Spargel, Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren. Im Frühling locken feldfrischer Spargel und sonnengereifte Erdbeeren – ganz ohne Zwischenhändler. Auch Kartoffeln, Eier und hausgemachte Marmelade gibt’s direkt vor Ort.

Foto: Pixabay

Jeder Einkauf stärkt die Region, schont die Umwelt und macht einfach Freude.

Saisonaler Genuss: Von Spargel bis Antipasti

Der Frühling bringt frischen Spargel und die ersten süßen Erdbeeren. Oft wird morgens geerntet und nachmittags schon gegessen – frischer geht’s nicht. Im Sommer folgen Himbeeren, Heidelbeeren und andere Beeren. Viele Höfe bieten auch die Möglichkeit zur Selbsternte – ein Erlebnis für Groß und Klein.

Fleischliebhaber kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Im Hofladen Te-Rhedebrügge in Rhedebrügge gibt es Grillfleisch und Wurst aus eigener Aufzucht. Daneben locken hausgemachte Antipasti, Käse und Honig aus eigener Imkerei. Auch Kuchen und andere süße Versuchungen fehlen nicht.

Foto: Pixabay

Ausflug mit Erlebnisgarantie

Ein Besuch im Hofladen ist ein echtes Land-Abenteuer. Vor allem Kinder lieben es, Erdbeeren zu pflücken oder Tiere hautnah zu erleben. Auf dem Waldhof Schulte Spechtel geht das – ein echtes Highlight für Familien.

Doch auch Erwachsene genießen das Hofladen-Feeling. Viele Höfe liegen in wunderschöner Natur und eignen sich perfekt für eine Fahrradtour mit Zwischenstopp. Der Hofladen Te-Rhedebrügge liegt zum Beispiel direkt an einem beliebten Radweg – ideal für Genießer.

Die ländliche Atmosphäre und der persönliche Kontakt mit den Erzeugern machen den Einkauf zu etwas Besonderem. So schmeckt Regionalität – ehrlich und nah.

Geheimtipp für Genießer: Adelheid’s Spargelhaus in Raesfeld-Erle

Wer beim Ausflug in die Natur nicht nur einkaufen, sondern auch genussvoll einkehren möchte, dem sei ein Besuch bei Adelheid’s Spargelhaus in Raesfeld-Erle empfohlen – nur einen Katzensprung von Haltern entfernt. Das traditionsreiche Haus bietet zur Spargelsaison ein reichhaltiges Spargelbuffet an, das Genießerherzen höherschlagen lässt.

Ob Spargelsuppe, gegrilltes Gemüse, Schweine- und Hähnchenschnitzel oder geräucherter Lachs – in Kombination mit frisch gestochenem Spargel von den eigenen Feldern und klassischen Beilagen wie Sauce Hollandaise oder Butter ist der Besuch ein echtes Erlebnis.

Das Buffet wird montags, mittwochs und donnerstags serviert und lädt dazu ein, einen genussvollen Ausklang nach einem Hofladenbesuch oder einer Fahrradtour durch die Region zu erleben. Tipp: Unbedingt vorab reservieren!

Fazit: Hofläden sind perfekte Ausflugsziele

Wenn die Sonne lacht, gibt es kaum etwas Schöneres, als einen Abstecher zum Hofladen zu machen. Frischer Spargel, saftige Erdbeeren, feines Grillfleisch und selbstgemachte Antipasti warten schon auf Genießer.

Also: Rauf aufs Rad oder rein ins Auto – der nächste Hofladen-Ausflug wartet!

Unsere Empfehlung für einen Besuch im Hofladen

Waldhof Schulte Spechtel
Kippheide 30
46286 Dorsten-Wulfen
www.waldhof-schulte-spechtel.de

Hofladen Te-Rhedebrügge
Eppingsweg 2
46325 Borken / Rhedebrügge
www.te-rhedebruegge.de

Adelheid’s Spargelhaus
Rhader Str. 69
46348 Raesfeld-Erle
www.adelheidsspargelhaus.de

Dank Spende: Rettungsdienst verteilt Kuscheltiere bei Einsätzen

Dank einer jährlichen Spende des Ketteler Hofs können die Rettungswagen der Feuerwehr Haltern am See Kinder in Notlagen mit Teddybären trösten. Die kleinen Stofftiere helfen, Angst abzubauen und Vertrauen zu schaffen. Die Idee entstand vor über zehn Jahren – und ist heute wichtiger denn je.

  • Was: Spende von Kuscheltieren für Rettungseinsätze
  • Wer: Ketteler Hof, Feuerwehr Haltern am See
  • Warum: Trost für Kinder bei Notfalleinsätzen
  • Wo: Haltern am See
  • Seit wann: Seit über zehn Jahren
  • Hintergrund: Hygienevorgaben, fehlende Ausstattung der RTWs
  • Ziel: Schneller Zugang zu kleinen Patienten, emotionale Unterstützung

Kuscheltiere helfen, Angst abzubauen

Notfalleinsätze können für Kinder eine erschreckende Erfahrung sein. „Neben den unbekannten Personen vom Rettungsdienst ist auch die Situation, dass der Rettungswagen kommt, völlig ungewohnt und wirkt erst einmal eher bedrohlich als hilfreich“, erklärt Rettungsdienstkoordinator Sebastian Hentsch. Um diese Situation zu entschärfen, erhalten kleine Patientinnen und Patienten auf Wunsch einen Teddybär – einen in Feuerwehruniform gekleideten Begleiter, der sofort Trost spendet.

Beziehung aufbauen – mit einem Teddy

„Ein Teddy kann da schnell einen Zugang zum Kind schaffen und so die Situation entschärfen, da das Kind direkt Trost erfährt und von dem eigentlichen Notfall abgelenkt wird“, sagt Marvin Bylitza, Leiter des Rettungsdienstes. Besonders hilfreich sei das, wenn kein vertrautes Kuscheltier oder keine Bezugsperson in der Nähe ist – etwa bei Schulausflügen zum Ketteler Hof.

Ketteler Hof engagiert sich seit Jahren

„Die Spende ist ein Dankeschön für die Einsätze, die jährlich auch bei uns gefahren werden“, sagt Christian Wessels, Geschäftsführer des Ketteler Hofs. Die Unterstützung sei dem Freizeitpark ein besonderes Anliegen: „Es ist uns ein Anliegen, dass den Kindern Trost gespendet wird. Die Teddys sind da eine tolle Möglichkeit.“

Stofftiere mit bleibender Wirkung

Da Rettungswagen aus hygienischen Gründen nicht mit gebrauchten Stofftieren ausgestattet sein dürfen, entstand vor über zehn Jahren die Idee, neue, geeignete Kuscheltiere anzuschaffen. Die Kinder dürfen die Teddys behalten. Michael Dolega, Leiter der Feuer- und Rettungswache, betont: „So prägt sich die anfangs beängstigend wirkende Situation hoffentlich insgesamt positiv im Gedächtnis ein.“

Rekordwachstum im Tourismus: Münsterland führt NRW-Ranking an

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Tourismus im Münsterland wächst deutlich – Übernachtungen steigen um mehr als 30 Prozent

Das Münsterland verzeichnet seit 2014 ein starkes Wachstum im Tourismus. Laut Zahlen des Landesbetriebs IT.NRW stieg die Zahl der Übernachtungen in der Region zwischen 2014 und 2024 um 32,9 Prozent – ein Zuwachs von rund 1,17 Millionen auf insgesamt 4.726.989 Übernachtungen im Jahr 2024. Damit liegt das Münsterland im NRW-weiten Vergleich an der Spitze.

Entwicklung Übernachtungen im Münsterland

Überdurchschnittlicher Zuwachs trotz moderater Bettenentwicklung

Während viele städtische Regionen in Nordrhein-Westfalen einen deutlich höheren Zuwachs an verfügbaren Betten verzeichneten, wuchs das Angebot im Münsterland lediglich um rund neun Prozent. Dennoch überholte die Region alle anderen elf Tourismusgebiete des Landes beim Anstieg der Übernachtungszahlen. Die Zahl der Gäste stieg im gleichen Zeitraum um über 328.000 auf 1.891.195.

Positive Entwicklung in Stadt und Land

Sowohl die Stadt Münster als auch die Kreise im Münsterland profitierten von der Entwicklung. Besonders stark fiel der Anstieg im Kreis Warendorf aus, wo die Zahl der Übernachtungen um 43,4 Prozent wuchs. Im Kreis Borken stiegen die Übernachtungszahlen um 21,4 Prozent – trotz eines rückläufigen Bettenangebots von 4,9 Prozent.

Tourismus als regionaler Wirtschaftsfaktor

Michael Kösters, Bereichsleiter Tourismus beim Münsterland e.V., bewertet die Entwicklung als klaren Erfolg. Nach seinen Angaben sei neben der Gästezahl auch die durchschnittliche Auslastung der Betriebe sowie die Aufenthaltsdauer gestiegen. Der Tourismus wirke sich dabei nicht nur auf das Gastgewerbe aus, sondern auch auf Infrastruktur, Lebensqualität und die Fachkräftegewinnung.

Neue Studie zu wirtschaftlichen Effekten geplant

Um die wirtschaftlichen Auswirkungen des Tourismus in der Region noch konkreter zu beziffern, hat der Münsterland e.V. eine Studie beauftragt. Ziel sei es, aktuelle Umsätze und Steuereinnahmen aus dem Tourismussektor zu ermitteln. Kösters betont: „Wer in den Tourismus investiert, investiert in lebendige Innenstädte, sichere Arbeitsplätze und eine starke Region.“