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Halterner Gymnasium im Landtag ausgezeichnet

Die Stadt Haltern am See blickt mit Stolz auf das Joseph-König-Gymnasium, das seit nunmehr 15 Jahren den Titel „Europaschule“ trägt und für seine kontinuierliche Arbeit im Bereich europäischer Bildung im nordrhein-westfälischen Landtag ausgezeichnet wurde. Am 24. November nahm eine Delegation der Schule die Ehrung in Düsseldorf entgegen.

Geeintes Europa gerade für junge Generationen wichtig

Neben Schulleiter Christian Krahl und Europaschulkoordinatorin Nicole Preissler waren auch die Schülersprecher Annika Stürzebecher und Flemming Strothmann sowie Bürgermeister Andreas Stegemann als Vertreter der Stadt anwesend. In den Ansprachen im Landtag wurde eindrucksvoll aufgezeigt, wie wichtig ein starkes und geeintes Europa gerade für junge Generationen ist. Die Stadt Haltern am See teilt diese Überzeugung. „Europäische Zusammenarbeit, das Überwinden alter Grenzen und der gemeinsame Einsatz für Frieden und Demokratie sind Grundpfeiler, die heute mehr denn je gestärkt werden müssen“, sagt Bürgermeister Andreas Stegemann: „Das Joseph-König-Gymnasium leistet hierzu seit vielen Jahren einen wesentlichen Beitrag.“

Werte aktiv leben

Mit vielfältigen Projekten, internationalen Partnerschaften und einem Unterricht, der europäische Werte erlebbar macht, prägt die Schule das Selbstverständnis der jungen Bürgerinnen und Bürger. „Als Europaschule sehen wir es als unseren besonderen Auftrag, diese Werte aktiv zu leben und weiterzugeben“, erläutert Schulleiter Christian Krahl.

Die Stadt Haltern am See dankt dem gesamten Schulteam sowie den engagierten Schülerinnen und Schülern und freut sich auf die anstehende Rezertifizierung, die das europäische Profil der Schule weiter festigen wird.

„PV lohnt sich auch im Winter“ – Interview mit Nick Weidemann von kWhoch2

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Viele Hausbesitzer fragen sich: Lohnt sich eine Photovoltaikanlage überhaupt in den dunklen Herbst- und Wintermonaten? Wenn die Sonne kaum herauskommt, Nebel über den Dächern liegt und es bereits am Nachmittag dämmert – kann eine Solaranlage dann überhaupt nennenswert Strom liefern?

Um diese Unsicherheiten auszuräumen, haben wir mit Nick Weidemann von kWhoch2 gesprochen. Das Unternehmen plant und installiert Photovoltaikanlagen und gilt als regionaler Experte für ganzheitliche Energielösungen. Im Interview erklärt Weidemann, warum PV-Anlagen auch bei diffusem Licht zuverlässig arbeiten, welche Rolle eine professionelle Planung spielt und weshalb gerade im Winter oft entscheidende Ertragsvorteile möglich sind.

Funktioniert eine Solaranlage auch bei bewölktem Himmel oder an trüben Wintertagen?

Nick Weidemann: „Eine PV-Anlage performt auch bei trüben Wintertagen oder diffuser Licht-/Sonneneinstrahlung. Natürlich performt eine PV-Anlage immer am besten, sollte die Sonne direkt auf das PV-Modul einstrahlen. Nicht unwichtig ist bei diffuser Lichteinstrahlung das Verhältnis von PV-Anlage in der Gesamtheit und Wechselrichter. Der Wechselrichter bestimmt nämlich am Ende mit seiner Anlaufspannung, ob eine PV-Anlage produziert oder nicht, daher ist es eben elementar, das Verhältnis von Anlagenleistung auf dem Dach und Wechselrichter weise zu wählen.“

Wie viel Strom kann eine Anlage im Raum Dorsten oder Schermbeck erzeugen, wenn die Sonne kaum scheint?

Nick Weidemann: „Vielleicht halten wir einmal fest, wie viel eine Anlage im gesamten Jahr produziert. Da kann man immer gut mit dem kWp/kWh-Wert rechnen. Eine Anlage im Raum Dorsten/Schermbeck erreicht eine Jahresleistung von ca. 900 kWh/kWp, je nach Lage und Ausrichtung. Gerade sehr steile Dächer performen im Winter wesentlich besser und eben auch Anlagen, die Richtung Ost bzw. West ausgerichtet sind. Der Ertrag einer Anlage in den sonnenarmen Monaten (also von November bis März) beträgt ca. 20 % des Jahresertrags. Natürlich wesentlich weniger als im Sommer, aber eben auch nicht gerade wenig. Also auch hier gilt, die Auslegung auf dem Dach passend für den Verbrauch auszulegen, sodass auch im Winter eine sehr gute Versorgung aus der PV-Anlage gegeben ist.“

Welche Rolle spielen Dachausrichtung, Neigung und Schatten für den Ertrag in der dunklen Jahreszeit?

Nick Weidemann: „Wie bereits angesprochen, ist dies tatsächlich, gerade für die Winterzeit, sehr entscheidend. Da die Sonne in diesen Monaten sehr tief steht, also auch selbst in der Mittagszeit keinen hohen Stand erreicht, ist es von Vorteil, in dieser Zeit eine sehr steile Dachneigung aufzuweisen. Wenn wir eine steile Dachneigung meinen, dann meinen wir 45 Grad.“

Wie nutzt eine Photovoltaikanlage diffuses Licht, um trotzdem Strom zu erzeugen?

Nick Weidemann: „Die Module sind mittlerweile so effizient, dass selbst diffuses Licht ausreicht, sodass ein Modul produziert. Ein Hochleistungsmodul im Jahre 2025/2026 kann auch bei diffusem Licht bis zu 30 % performen. Moderne Module mit Antireflexbeschichtung und optimierter Zellstruktur nutzen diffuses Licht besser. Wenn es noch etwas technischer werden soll: Die Photonenenergie ist unabhängig von der Richtung des Lichts. Selbst wenn die Sonne nicht sichtbar ist, treffen genügend Photonen auf die Moduloberfläche, um Elektronenbewegung und damit Stromfluss auszulösen. Aber auch hier ist am Ende wichtig, dass eben das Verhältnis von Anlagenauslegung und Wechselrichter im Keller sauberst ausgelegt ist.“

Welche Technik oder Komponenten setzt kWhoch2 ein, damit auch bei wenig Licht gute Ergebnisse erzielt werden?

Nick Weidemann: „Entscheidend ist eine richtige Beratung, Anlagenauslegung von Modulverschaltung auf dem Dach und Planung von Wechselrichter-Größe und -Leistung. Das ist bei jedem Eigenheimbesitzer oder Gewerbebetrieb sehr individuell. Viele Komponenten, die heute auf dem Markt sind, können sauber ausgelegt werden und helfen, ganzjährig zu versorgen. Ein richtiger Einsatz sowie eine richtige Montage sind eben entscheidend und da helfen unsere über 15 Jahre erfahrenen Planer, die seitdem PV-Anlagen in der DC- und AC-Planung ausführen.“

Wie wirkt sich der Winter auf den Jahresertrag und die Wirtschaftlichkeit aus?

Nick Weidemann: „Eine PV-Anlage gilt es immer ganzjährig zu betrachten. Wie auch schon bei der anderen Frage erwähnt, ist die ‚Ausbeute‘ im Winter im Schnitt bei ca. 20 % des Jahresertrages. Eben dann ist es wichtig, die Anlage etwas größer auszulegen, dass genau auch an diesen Tagen bestmögliche Eigenversorgung betrieben werden kann. Je mehr Module mit 20 % im Winter performen, desto besser kann ich mich mit Strom versorgen. Da die Module heute nicht mehr die Preistreiber sind, ist es in vielen Fällen sinnvoll, Dächer möglichst ergiebig zu belegen, denn die anderen Investitionskosten wie Kabelwegsausbau, Absturzsicherung, oft auch Wechselrichter, Speicher und Vorbereitungs- und Einrichtungsarbeiten an den Zählerverteilungen bleiben gleich.“

Wie hilft eine Anlage, Stromkosten zu senken, wenn weniger Energie produziert wird?

Nick Weidemann: „Jede Kilowattstunde, die nicht aus dem Netz bezogen werden muss, unterstützt die Einsparungen und macht die PV-Anlage wirtschaftlich attraktiv. Das auch im Winter.“

Welche Tipps gibt kWhoch2 Hausbesitzern, um ihre Anlage optimal auf Herbst und Winter vorzubereiten?

Nick Weidemann: „Planung und Auslegung ist das A und O. Dabei nehmen wir uns sowohl für die Dachbelegungen die notwendige Zeit und setzen auf enorme Erfahrung. Dann sind natürlich die Hauptkomponenten wie Module, aber eben auch Wechselrichter und Speicher enorm relevant. Effektive Wechselrichter- und Speichersysteme sind entscheidend, sodass ganzjährig performt werden kann. Der Einsatz von Optimierern kann oft helfen, um die PV-Anlage bei nicht perfekter Ausrichtung oder aber Auslegung zu unterstützen. Unsere Hauptkomponenten der Marke E3DC und Huawei sind ebenfalls Garanten für einen guten Ertrag, auch bei diffusen Lichtbedingungen.

Also auch im Winter können PV-Anlagen sehr gut helfen, Stromkosten einzusparen und fleißig zu produzieren. Auch Betriebstemperaturen spielen eine Rolle. An manchen Tagen im Winter kann eine PV-Anlage bei Höchstwerten performen, denn eine kühle Umgebungstemperatur bei bester Sonneneinstrahlung kann Module enorm pushen.

Jedoch muss zusammenfassend gesagt sein, eine PV-Anlage wird ganzjährig betrachtet, denn naturgegeben ist die Hauptproduktion einer PV-Anlage an den sonnenreichen Tagen. Und diese herrschen nun mal meist zwischen März und Oktober vor.“

Das sind die Ergebnisse der Mobilitätsbefragung 2025

Wie bewegen sich die Menschen in Haltern am See im Alltag fort? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Mobilitätsbefragung 2025, die vom Ingenieurbüro Helmert im Auftrag der Stadt durchgeführt wurde.

574 Haushalten wurden befragt

Zwischen dem 6. und 22. Mai 2025 wurden 1.315 Personen aus 574 Haushalten befragt – schriftlich, telefonisch und online. Mit einer Teilnahmequote von 3,4 Prozent der Bevölkerung gelten die Ergebnisse als repräsentativ und statistisch gesichert.

Pkw-Nutzung rückläufig

In der Sitzung des Bauausschusses wurden diese vorgestellt. Die Ergebnisse der Befragung zeigen ein hohes Maß an Mobilität in der Bevölkerung. 86 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner verlassen an einem durchschnittlichen Werktag das Haus und unternehmen im Schnitt 3,3 Wege pro Person. Der motorisierte Individualverkehr macht mit 52 Prozent etwas mehr als die Hälfte aller Wege aus. Auf die Verkehrsmittel des Umweltverbundes (also zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln) entfallen insgesamt 48 Prozent der Wege. Besonders auffällig ist der hohe Anteil des Radverkehrs: Haltern am See verzeichnet hier im Vergleich zu anderen Städten in Nordrhein-Westfalen den höchsten Wert. Seit der letzten Befragung im Jahr 2019 ist der Anteil der zu Fuß und mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege deutlich gestiegen, während die Pkw-Nutzung zurückging. Dies deutet auf erste Erfolge der lokalen Verkehrswende und auf die Wirksamkeit der in den vergangenen Jahren umgesetzten Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs hin.

Öffentlicher Nahverkehr wird regelmäßig genutzt

Auch beim Fahrradbesitz zeigt sich ein deutliches Bild: Im Durchschnitt verfügt jeder Haushalt in Haltern am See über 2,7 Fahrräder und 0,9 E-Bikes. Damit liegt die Stadt klar über dem Landesdurchschnitt. Neun von zehn Befragten gaben an, über sichere Abstellmöglichkeiten am Wohnort zu verfügen, und auch am Arbeitsplatz bestehen für den Großteil entsprechende Einrichtungen. Der öffentliche Nahverkehr wird ebenfalls regelmäßig genutzt. Mehr als ein Fünftel der Bevölkerung besitzt eine Zeitkarte, die meisten davon in Form des Deutschlandtickets. Die nächste Haltestelle ist im Durchschnitt in nur sechs Minuten erreichbar. Verbesserungsbedarf sehen die Befragten vor allem bei häufigeren Abfahrten, geringeren Verspätungen und günstigeren Preisen.

Menschen in Haltern am See gehen gerne zu Fuß

Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Fußverkehr: Viele Menschen in Haltern am See gehen bereits gerne zu Fuß. Als Anreize für eine noch häufigere Nutzung nannten die Befragten insbesondere mehr Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe, eine bessere Beleuchtung sowie breitere und komfortablere Gehwege. Unterschiede zeigen sich zwischen den Altersgruppen. Kinder und Jugendliche nutzen am häufigsten die Verkehrsmittel des Umweltverbundes, insbesondere Fahrrad und ÖPNV. Mit zunehmendem Alter und dem Erwerb des Führerscheins steigt die Nutzung des Autos, während ältere Menschen ab 65 Jahren wieder vermehrt zu Fuß unterwegs sind. Frauen legen im Durchschnitt mehr Wege pro Tag zurück als Männer, vor allem zu privaten Erledigungen und zum Einkauf. Männer sind häufiger als Pkw-Fahrer unterwegs, während Frauen öfter mitfahren oder Wege zu Fuß zurücklegen.
Im Vergleich zu anderen Städten zeigt sich Haltern am See mit einem insgesamt geringeren Anteil des motorisierten Individualverkehrs und einem überdurchschnittlich hohen Radverkehrsanteil. Damit bestätigt sich, dass die Stadt auf einem guten Weg in Richtung nachhaltiger Mobilität ist. Bürgermeister Andreas Stegemann betont: „Die Zahlen zeigen, dass sich unsere Maßnahmen für eine fahrradfreundlichere und lebenswertere Stadt auszahlen.“

Die Mobilitätsbefragung 2025 wurde nach den Standards der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS NRW) durchgeführt und dient als wichtige Grundlage für die zukünftige Mobilitätsplanung in Haltern am See. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Weiterentwicklung des städtischen Mobilitätskonzepts ein und unterstützen die Stadt dabei, den Wandel hin zu einer nachhaltigen, sicheren und klimafreundlichen Mobilität konsequent fortzusetzen.

Stadt bittet um Vorschläge zur Sportlerehrung

Im Jahr 2025 besonders erbrachte sportlichen Leistungen sollen im Rahmen einer Sportlerehrung im kommenden Jahr entsprechend den Sportförderungsrichtlinien gewürdigt werden.

Hierfür sammelt die Stadt Haltern am See noch bis Ende des Jahres Vorschläge. Die Sportlerehrung selbst findet am Samstag, 07. März 2026, in der Aula des Schulzentrums statt.

Der späteste Abgabetermin für Meldungen ist der 31. Dezember 2025. Danach eingehende Meldungen können nicht berücksichtigt werden.

Vorschlagsberechtigt sind alle Halterner Schulen, der Stadtsportverband und die Sportvereine. Folgende Informationen müssen die Meldungen enthalten: Name, Vorname, Anschrift, Sportart und erbrachte Leistungen oder Titel, Ehrenzeichen. Weiterhin ist der Nachweis (offizielle Ergebnisliste, Urkunde, Tabelle) der erbrachten Leistungen erforderlich. Die Unterlagen sind bei der Stadt Haltern am See, Fachbereich Schule und Sport (z. Hd. Frau Wieland, Rochfordstr. 1, 45721 Haltern am See) oder per E-Mail an christiane.wieland@haltern.de einzureichen.

Für die Auszeichnung finden die Sportförderungsrichtlinien (Abschnitt II der Sportförderrichtlinien) Anwendung. Eine Ausfertigung kann bei Bedarf beim Fachbereich Schule und Sport angefordert werden.

Straßenumbau in Haltern: Holtwicker Straße und Rochfordstraße im Fokus

Die Stadt Haltern plant eine umfassende Umgestaltung der Holtwicker Straße zwischen dem Bahnhof und der Koeppstraße. Der Ausschuss für Bauen und Mobilität hat am Dienstag eine einstimmige Empfehlung zur Fortführung der Planung ausgesprochen. Die endgültige Entscheidung soll am Donnerstag im Rat getroffen werden.

  • Was: Grundhafte Erneuerung der Holtwicker Straße und Bau eines Stauraumkanals in der Rochfordstraße
  • Wann: Baubeginn an der Holtwicker Straße nach Abschluss des Schulneubaus, Bauzeit ca. 1,5 Jahre; Stauraumkanal voraussichtlich 2026
  • Wo: Holtwicker Straße (zwischen Bahnhof und Koeppstraße) und Rochfordstraße (vor Kärntner Platz)
  • Wer: Stadt Haltern am See, Ausschuss für Bauen und Mobilität, Wirtschaftsbetriebe
  • Ziel: Aufwertung des Straßenraums, bessere Aufenthaltsqualität, mehr Sicherheit für Fußgänger und Entlastung bei Starkregen

Holtwicker Straße soll sicherer und grüner werden

Die Stadt Haltern plant eine umfassende Umgestaltung der Holtwicker Straße zwischen dem Bahnhof und der Koeppstraße. Der Ausschuss für Bauen und Mobilität hat am Dienstag eine einstimmige Empfehlung zur Fortführung der Planung ausgesprochen. Die endgültige Entscheidung soll am Donnerstag im Rat getroffen werden.

Die Maßnahme ist Teil des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) und verfolgt das Ziel, den Weg vom Bahnhof in die Innenstadt attraktiver und sicherer zu gestalten. Geplant sind unter anderem breitere Gehwege, neue Grünflächen und eine deutliche Entsiegelung des Straßenraums. Insgesamt sollen rund 865 Quadratmeter Fläche entsiegelt und in eine parkähnliche Struktur umgewandelt werden.

Neue Wegeführung und Erhalt der Fahrradstraße

Die neue Straßenführung sieht vor, dass die Fahrbahn kurz vor der Trappstiege auf die Ostseite verschwenkt wird. Dadurch entsteht auf der Westseite eine zusammenhängende Grünfläche. Der motorisierte Verkehr kann die Straße weiterhin in beide Richtungen nutzen. Die Holtwicker Straße bleibt zudem als Fahrradstraße ausgewiesen.

Am Schulzentrum entsteht ein großzügiger Gehweg, der den Fußverkehr sicherer machen soll. Für die Umsetzung müssen allerdings 14 bis 16 Bäume weichen. Diese sollen vollständig ersetzt werden – vorrangig in unmittelbarer Umgebung.

Mit dem Beginn der Bauarbeiten wird erst nach Fertigstellung des Schulneubaus am Schulzentrum gerechnet. Die Stadt kalkuliert mit einer Bauzeit von rund 1,5 Jahren. Eine genaue Zeitplanung inklusive Umleitungen erfolgt nach Vergabe der Bauleistungen.

Miniaturdeutschlandstühle im Haus der Geschichte

Drei Miniaturdeutschlandstühle sind an das Haus der Geschichte in Bonn übergeben worden. Eine Delegation der Bürgerstiftung Halterner für Halterner brachte die Stühlchen Ende Oktober persönlich dorthin. Die Stücke ergänzen nun die bestehenden großen Deutschlandstühle.

Hintergrund zur Idee der Miniaturdeutschlandstühle

Vor rund 20 Jahren gaben Halterner Handwerkermeister gemeinsam mit der Bürgerstiftung Miniaturausgaben des Deutschlandstuhls heraus. Insgesamt 1000 Exemplare wurden gefertigt. Mit ihnen sollte die Botschaft verbreitet werden, dass Probleme nur gemeinsam gelöst werden könnten.

Auch Papst Benedikt XVI. erhielt ein solches Stühlchen. In einigen Fällen hätten sich die Lebensumstände verändert, sodass Besitzer ihre Miniaturstühle weitergeben wollten. Eine Halternerin vermachte der Bürgerstiftung drei Stühlchen in Schwarz, Rot und Gold.

Übergabe an das Haus der Geschichte

Die Bürgerstiftung Halterner für Halterner übergab die drei Miniaturdeutschlandstühle an Mirjam Franke und Petra Nüßgen aus der Objektdisposition. Beide nahmen bereits 1994 die 17 großen Deutschlandstühle entgegen. Die Stiftung zeigte sich erfreut, dass die kleinen Ausgaben nun zu den großen Einrichtungsstücken des Museums gelangen.

Ursprung der Deutschlandstühle

Zum ersten Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung fertigten acht Halterner Handwerkermeister insgesamt 17 Stühle an. Jeder einzelne Stuhl repräsentiert ein Bundesland. Die Lehnen zeigen die Umrisse der Länder.

Der 17. Stuhl zeigt alle Länder vereint. Die Stücke sind von den jeweiligen Ministerpräsidenten signiert worden, der zentrale Deutschlandstuhl von Bundeskanzler Helmut Kohl. Die Botschaft, sich zusammenzusetzen und im Dialog das gesellschaftliche Leben zu gestalten, sei weiterhin aktuell.

Beschwerden über illegales Böllern in Haltern häufen sich

In den letzten Tagen hat die Stadtverwaltung vermehrt Beschwerden über frühzeitiges Böllern und das Abbrennen von Raketen erhalten.

Aus aktuellem Anlass möchte sie deshalb Bürgerinnen und Bürger noch einmal freundlich auf die geltenden Regeln aufmerksam machen.

Feuerwerk erst ab 18 Jahren erlaubt

Silvesterfeuerwerk darf nur von Erwachsenen ab 18 Jahren und ausschließlich am 31. Dezember und am 1. Januar abgebrannt werden. An allen anderen Tagen im Jahr – also vom 2. Januar bis zum 30. Dezember – ist dies nur mit einer besonderen Ausnahmegenehmigung oder einem Befähigungsschein nach dem Sprengstoffgesetz erlaubt. Auch der Verkauf solcher Feuerwerkskörper ist außerhalb der Silvesterzeit nur gegen Vorlage einer entsprechenden Genehmigung möglich.

Verbotszonen müssen berücksichtigt werden

Grundsätzlich ist das Zünden von Feuerwerk in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie leicht brennbaren Gebäuden oder Anlagen verboten. Zudem kann eine Ausnahmegenehmigung abgelehnt werden, wenn eine erhöhte Brandgefahr besteht, das Feuerwerk geschützte Natur- oder Landschaftsbereiche beeinträchtigen könnte oder wenn es für Anwohnerinnen und Anwohner zu laut und störend wäre.

Die Stadt bitte alle Menschen, diese Regeln zu beachten. Sie dienen der Sicherheit und dem Schutz von Mensch, Tier und Umwelt.

Stadt informiert im Ausschuss über Geflüchtete

Die Stadt Haltern am See hat im laufenden Jahr deutlich weniger Geflüchtete aufnehmen müssen. Das berichtete Michael Schniederjan vom Fachbereich Ordnung und Soziales im Ausschuss für Generationen und Soziales.

2025 wurden bislang 70 Personen über die Bezirksregierung Arnsberg zugewiesen, während es 2024 noch 296 Personen waren. Durch die geringeren Aufnahmezahlen konnte die Belegung der Erich-Kästner-Schule von fast 150 auf aktuell 82 Personen reduziert werden.

Mit der bevorstehenden Inbetriebnahme der ZUE am Lippspieker werden der Stadt künftig 400 Plätze voll auf die eigene Zuweisungsquote angerechnet. Damit entsteht ein rechnerisches Plus von rund 240 Plätzen, wodurch vorerst keine neuen kommunalen Zuweisungen erfolgen. Dies ermöglicht weitere Verbesserungen an den städtischen Unterkünften, insbesondere an der Erich-Kästner-Schule und der Annabergstraße.

Michael Schniederjan wies in der Sitzung darauf hin, dass Aufenthaltskontrollen seit Jahren als tägliche Routine durchgeführt werden. 2025 wurden bislang 23 Personen abgemeldet, die sich nicht mehr in den Unterkünften aufhielten (2024 waren es 18 Abmeldungen).

Einführung der Bezahlkarte

Die Stadt hat dem Landesprojekt zugestimmt und den Verwaltungsvertrag im Juli 2025 geschlossen. Aktuell laufen Vorbereitungen und Schulungen. Nach derzeitigem Stand soll die Bezahlkarte im 1. Quartal 2026 eingeführt werden. Zunächst betrifft dies etwa 69 Leistungsberechtigte.

Pilotprojekt „Flüchtlinge für Arbeit gewinnen“

Seit Februar 2025 können bis zu vier Geflüchtete gleichzeitig im Bereich der Grünpflege beim Baubetriebshof gemeinnützige Arbeiten leisten. Von bisher 14 Teilnehmenden haben zwei das Projekt erfolgreich abgeschlossen und besuchen nun Integrationskurse. Andere Teilnehmende sind noch aktiv, wurden zurückgestellt oder mussten wegen Nichterscheinen sanktioniert werden. In mehreren Fällen erfolgten zudem Abmeldungen aufgrund unbekannten Aufenthalts.

VHS Haltern: Aquarellmalerei und ADHS bei Kindern

Noch Mitte Dezember 2025 veranstaltet die VHS Haltern am See zwei spannende Kurse:

Aquarellmalerei mit Leichtigkeit

Zarte Farbverläufe, Licht und Transparenz – die Technik der Aquarellmalerei lebt von ihrer besonderen Leichtigkeit. Wer die Grundlagen dieser Malweise erlernen oder vertiefen möchte, ist im VHS-Workshop „Aquarellmalerei“ mit der Künstlerin Olga Pelster gut aufgehoben. Der Workshop findet am Sonntag, 14. Dezember 2025, von 12:30 bis 15:30 Uhr im Atelier der Kursleitung am Schüttenwall 30 in Haltern am See statt.

Vermittelt werden grundlegende gestalterische Aspekte wie Proportion, Stilisierung, Hell-Dunkel-Kontraste, Lichtführung und der gezielte Einsatz von Farbe. Der Kurs ist offen für alle, die sich für Aquarellmalerei interessieren – sowohl für Einsteigende als auch für Geübte.

Eigene Materialien können mitgebracht werden. Fehlendes Material kann im Kurs kostengünstig erworben werden. Mehr Informationen unter 02364 933-442 oder online unter www.vhs-haltern.de.

ADHS bei Kindern – VHS-Crashkurs bietet Eltern Orientierung und Strategien

Die Diagnose ADHS bringt für viele Familien eine doppelte Realität mit sich: Einerseits steht endlich eine Erklärung für viele schwierige Alltagssituationen im Raum – andererseits beginnt eine Phase voller neuer Fragen und Unsicherheiten. Um Eltern in dieser Situation zu stärken, bietet die VHS Dülmen – Haltern – Havixbeck am Freitag, 12. Dezember 2025, von 17:30 bis 20:30 Uhr einen kompakten Abendkurs in der Alten Sparkasse in Dülmen an.

Im Fokus steht ein besseres Verständnis für die Besonderheiten von ADHS und deren langfristige Auswirkungen – insbesondere auf den schulischen und beruflichen Weg der Kinder. Denn was heute als Unruhe, Impulsivität oder Konzentrationsschwäche erlebt wird, kann sich später in Ausbildungsabbrüchen, Überforderung oder sozialem Rückzug äußern.

Referent Wolfgang Kroggel gibt einen praxisnahen Überblick über Ursachen, Symptome und mögliche Entwicklungen – aber auch über Chancen, Ressourcen und wirksame Alltagsstrukturen. Der Kurs richtet sich an Eltern, die ihr Kind gezielt unterstützen möchten, damit es sein Potenzial entfalten und den eigenen Bildungsweg selbstbewusst gestalten kann.

Mehr Informationen unter 02364 933-442 oder online unter www.vhs-haltern.de.

Anmeldung bis 5.12.25

Neuauflage: „Bündnis für den Sport“

Der Weg für ein neues „Bündnis für den Sport“ ist frei: In der letzten Sitzung des Ausschusses für Schule, Sport und Kultur hat die Politik einstimmig die Neuauflage der Vereinbarung zwischen der Stadt Haltern am See und dem Stadtsportverband Haltern am See beschlossen.

Damit wird die erfolgreiche Zusammenarbeit beider Seiten sowie der angeschlossenen Sportvereine fortgeführt und der hohe Stellenwert des Sports in der Stadt weiterhin gestärkt.

Das bisherige Bündnis läuft zum 31. Dezember 2025 aus. Dank des einstimmigen Votums kann die Verwaltung nun wie geplant daran arbeiten, zum 1. Januar 2026 eine aktualisierte Fassung in Kraft treten zu lassen. Mit dem neuen Bündnis bekennen sich Stadt und Stadtsportverband erneut zu ihrer gesetzlichen Verpflichtung aus Artikel 18 Absatz 3 der Landesverfassung, den Sport zu fördern und zu pflegen.

Der Stadtsportverband Haltern am See hat der neuen Vereinbarung bereits zugestimmt. Mit dem politischen Beschluss ist nun der Weg frei, die erfolgreiche Zusammenarbeit fortzusetzen und den Sportstandort Haltern am See nachhaltig zu stärken.