An der Römerstraße im Bereich des Spielplatzes haben die Arbeiten zum Ausbau des Gehwegs begonnen. Ziel der Maßnahme ist es, den Gehweg zu erneuern und einen barrierefreien Zugang zum Spielplatz zu schaffen. Im Januar kommt es in der Römerstraße zudem zu Instandsetzungsarbeiten.
Der Spielplatz Römerstraße wurde zuletzt umfangreich saniert. Highlight war die Eröffnung des „Römerdorf Aliso“ – ein großes Spielgerät mit Holzturm und Rutsche. Durch den Ausbau des angrenzenden Gehwegs wird die Erreichbarkeit des Spielplatzes künftig noch deutlich verbessert, insbesondere für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Familien mit Kinderwagen sowie ältere Personen. Die Baumaßnahme hat bereits begonnen und wird bis ins nächste Jahr andauern. Aktuell finden archäologische Untersuchungen statt. Während der Bauzeit kann es in dem betroffenen Bereich zu Einschränkungen kommen. Die zuständigen Stellen bitten hierfür um Verständnis.
Zur Durchführung von Instandsetzungsarbeiten muss im Januar zudem eine Vollsperrung der Römerstraße auf Höhe von Hausnummer 75 erfolgen. Diese wird im Zeitraum vom 05. bis voraussichtlich zum 09. Januar 2026 eingerichtet sein. Die Straße bleibt weiterhin bis zur Sperrung aus beiden Fahrtrichtungen befahrbar. Eine Umleitung wird eingerichtet.
Die Stadt Haltern am See lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zu einer Informationsveranstaltung im Rahmen des Förderprojekts „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ (KRiS) der Ruhr-Konferenz ein.
Die Veranstaltung findet am 14. Januar 2026 von 18 bis ca. 20 Uhr im Ratssaal des Alten Rathauses, Markt 1 in Haltern am See, statt.
Einblicke in die städtischen Projekte zur Klimaanpassung
Interessierte erhalten an diesem Abend Einblicke in die städtischen Projekte zur Klimaanpassung und können ihre Fragen direkt an die Fachleute richten. Besonders eingeladen sind Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Gewerbetreibende, deren Liegenschaften im ausgewiesenen Gestaltungsraum liegen, da in diesen Gebieten private Maßnahmen über KRiS förderfähig sind. Der Gestaltungsraum ist im Geoportal der Stadt einsehbar.
Gefördert werden Umbauten im Bestand
Hintergrund: Das Förderprogramm KRiS reagiert auf die zunehmenden Folgen des Klimawandels im Ruhrgebiet – darunter häufigere Starkregenereignisse und steigende Hitzebelastungen. Gefördert werden Umbauten im Bestand, die dazu beitragen, Regenwasser zu speichern oder versickern zu lassen, anstatt es in die Kanalisation zu leiten. Unterstützt werden sowohl öffentliche als auch private Eigentümerinnen und Eigentümer, sofern ihre Flächen vor 1996 an die Mischwasserkanalisation angeschlossen wurden.
Klimaresilienz in der Region stärken
Mit dem Programm möchten das NRW-Umweltministerium, das Klima.Werk sowie regionale Wasserwirtschaftsverbände die Klimaresilienz in der Region stärken: Mehr Speicherkapazitäten für Niederschlag, weniger Belastung der Kanalisation und zusätzliche Grünflächen tragen dazu bei, Städte widerstandsfähiger gegenüber Hitze und Starkregen zu machen. Weiterführende Informationen finden Interessierte auf der Homepage der Stadt: www.haltern-am-see.de/kris.
Teilnahme und Austausch gewünscht
Die Stadt Haltern am See freut sich über eine rege Teilnahme und den gemeinsamen Austausch über Chancen und Möglichkeiten der Förderung. Um eine Anmeldung über das städtische Beteiligungsportal wird gebeten: https://beteiligung.nrw.de/portal/halternamsee. Sollte die Veranstaltung ausgebucht sein, wird im Verlauf des ersten oder zweiten Quartals 2026 ein weiterer Termin angeboten.
Bei wenig winterlichen Temperaturen von knapp über 10 Grad wurde heute der letzte Feierabendmarkt in der „Winter-Edition“ veranstaltet.
Feierabendmarkt Winter-Edition Haltern am See / Foto: Frank Schürmann
Glühwein und Kekse gratis
Das Rathaus war stimmungsvoll illuminiert. Zwei Feuerstellen knisterten auf dem Marktplatz, und es roch weihnachtlich nach „Kamin“ – eine tolle Stimmung machte sich breit. Glühwein und Kekse gab es gratis. Dieses kleine Weihnachtsgeschenk für die Halterner wurde vom Verein „Haltern am See. Tut gut.“ realisiert. Zahlreiche Halterner kamen der Einladung nach; der Marktplatz war voll. Am Glühweinstand wurde um Spenden gebeten – diese sollen für die Finanzierung der neuen Garage für den Bürgerbus eingesetzt werden.
Feierabendmarkt Winter-Edition Haltern am See / Foto: Frank Schürmann
Video: Jacqueline De Cillia
Der „Besucher-Chor“ gab alles
Ab 19 Uhr wurden auch die Besucher gefordert: Auf dem Marktplatz wurden zahlreiche Weihnachtslieder angestimmt. Die Gesänge wurden von einem Keyboard begleitet. Besinnliche Klassiker wie „Oh du Fröhliche“ und „Morgen, Kinder, wird’s was geben“ wurden gemeinsam gesungen – sichtlich zur Freude aller Beteiligten.
„Ein großes Dankeschön an alle Sängerinnen und Sänger. Da waren definitiv einige verborgene Gesangstalente mit dabei“, kommentierte Bürgermeister Andreas Stegemann den Halterner Marktplatzchor.
Schnelle Hilfe für Sozialhilfeempfänger in Notlagen soll im Kreis Recklinghausen künftig unkomplizierter möglich sein. In akuten Situationen setzt der Kreis auf eine neue Bezahlkarte. Die sogenannte SocialCard ersetzt die bisherige Ausgabe von Barschecks.
Die reguläre monatliche Zahlung der Sozialhilfe nach dem Sozialgesetzbuch XII erfolgt weiterhin per Überweisung auf das jeweilige Konto. Die SocialCard kommt ausschließlich dann zum Einsatz, wenn kurzfristig Unterstützung notwendig ist.
Unterstützung bei plötzlichen Engpässen
„Die Ad-hoc-Zahlungen können zum Beispiel dann notwendig werden, wenn jemand, der Sozialhilfe empfängt, sein Portemonnaie verloren hat und deshalb keine Lebensmittel mehr kaufen kann“, erklärt Patrick Hundt, Fachbereichsleiter Soziales beim Kreis Recklinghausen.
Bislang wurden solche Notlagen häufig über Barschecks geregelt. Diese Möglichkeit fällt jedoch weg, da einige Banken die Scheckabwicklung deutschlandweit zum Jahresende einstellen. „Darum hat die Kreisverwaltung eine gute Alternative geschaffen, die sowohl für die Nutzer als auch für die Verwaltung praktikabel ist“, so Hundt.
Bargeld abheben oder direkt bezahlen
Die SocialCard funktioniert wie eine herkömmliche Visa-Karte. Mit ihr kann Geld an Automaten abgehoben oder direkt in den meisten Geschäften bezahlt werden. Ein zusätzlicher Gang zur Bankfiliale, um einen Scheck einzulösen, ist damit nicht mehr notwendig.
Das Geld wird von der jeweiligen Kommune direkt auf die Karte geladen und steht sofort zur Verfügung. Möglich macht das eine neu eingeführte gemeinsame Software, die von allen Sozialämtern im Kreis Recklinghausen genutzt werden kann.
Einsatz auch in Haltern am See ab Januar
Ab dem 1. Januar ist die SocialCard in allen Städten des Kreises einsatzbereit, damit auch in Haltern am See. Ziel ist es, Sozialhilfeempfängern in akuten Situationen schnell und verlässlich helfen zu können.
Die Stadt Haltern am See freut sich, dass die Neugestaltung des Spielplatzes Klauskamp in Sythen-Lehmbraken noch in diesem Jahr abgeschlossen werden konnte.
Dank der finanziellen Unterstützung der Volksbank Westmünsterland und des Vereins Gofus e.V. ist ein moderner, kindgerechter Spielort entstanden.
Spielplatz Klauskamp / Foto: Stadt Haltern am See
Neue Spielgeräte wurden installiert
Die Bauarbeiten am Spielplatz Klauskamp in Sythen-Lehmbraken begannen bereits Anfang November 2025. Inzwischen ist der Platz mit neuen Spielgeräten ausgestattet – darunter eine Mehrfachschaukel, ein vielseitiges Kleinkinderspielgerät und ein Reck. Für den nötigen Sonnenschutz sorgen künftig frisch gepflanzte Bäume. Wie gewohnt ist die Stadt Haltern am See im Vorfeld auf Anwohnerinnen und Anwohner zugegangen, um sie in die Planungen einzubinden.
Spielplatz Klauskamp / Foto: Stadt Haltern am See
Spielplatzprojekt wurde gefördert
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 27.000 Euro. Bereits zum dritten Mal engagieren sich die Volksbank Westmünsterland und der Verein Gofus e.V. gemeinsam für die Förderung von Spielplatzprojekten in der Region. Mit ihrer Spende in Höhe von 8.500 Euro unterstützten sie den kindgerechten Umbau des Spielplatzes Klauskamp, von dem vor allem Kinder im Alter von 4 bis 8 Jahren profitieren. Henning Henke, Vorstand der Volksbank betont: „Wir freuen uns, dass wir nach Gescher und Reken nun auch in Haltern am See dazu beitragen können, Kindern mehr Raum für Spiel, Bewegung und Entfaltung zu bieten. Solche Projekte sind uns eine Herzensangelegenheit.“ Nico Rulfs, Geschäftsführer bei GOFUS e. V. und Jörn Romeiß, Mitglied bei GOFUS e. V., erklärten die Motivation des Vereins: „Wir wollen helfen und Raum für Spiel-, Sport- und Bewegungsangebote schaffen, um die Lebens- und Sozialkompetenz von Kindern zu fördern.“
Spielplatz Klauskamp / Foto: Stadt Haltern am See
Der Sand für den neuen Spielbereich stammt von der Gelsenwasser AG, die ebenfalls zur gelungenen Umsetzung des Projekts beigetragen hat.
Spendenübergabe mit Bürgermeister Andreas Stegemann
Bürgermeister Andreas Stegemann zeigte sich bei der Spendenübergabe erfreut über die gelungene Zusammenarbeit: „Dank der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel und der tatkräftigen Unterstützung unserer Projektpartnerinnen und Projektpartner konnten wir dieses wichtige Vorhaben für die Kinder in Sythen realisieren. Spiel- und Bolzplätze sind zentrale Lebensorte, die ihnen Raum für Bewegung, Begegnung und Entwicklung bieten. Ich danke allen Beteiligten, die sich für die Verbesserung der Lebensqualität in unserer Stadt einsetzen.“
Die Bezirksregierung Münster hat die Zentrale Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge in Haltern am See offiziell in Betrieb genommen. Die neue Landesunterkunft bietet Platz für bis zu 400 Menschen. Stadt und Bezirksregierung betonen die gute Zusammenarbeit und die entlastende Wirkung für die Kommune.
Offizielle Eröffnung mit Landes- und Stadtspitze
„Als Bezirksregierung Münster freut es uns sehr, dass wir hier in Haltern heute diese Landesunterkunft in Betrieb nehmen können. Den Menschen, die hier zunächst unterkommen werden, wird die Möglichkeit geboten, erst einmal zur Ruhe zu kommen und sich in dem für sie neuen Land zu orientieren“, sagte Regierungspräsident Andreas Bothe bei der Eröffnung.
Sein Dank galt insbesondere der Stadt Haltern am See. „Danke für das Einverständnis zum Bau der Unterkunft und danke vor allem für die immer gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit“, so Bothe.
Bürgermeister Andreas Stegemann nahm den Dank an und verwies auf die politische Grundlage des Projekts. „Die Eröffnung der ZUE ist das Resultat einer einstimmigen Entscheidung des Stadtrates, um eine Entlastung der Stadtgesellschaft zu erreichen und die Belastungen für die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner sowie für die Stadtgesellschaft möglichst gering zu halten“, sagte Stegemann.
Containeranlage mit Platz für bis zu 400 Menschen
Die Zentrale Unterbringungseinrichtung in Haltern am See wurde in Containerbauweise errichtet und bietet Platz für bis zu 400 Bewohnerinnen und Bewohner. Die Planungen begannen im Jahr 2023, der Aufbau der ersten Container startete Ende Februar 2025.
Neben den Wohngebäuden umfasst die Anlage eine Kantine, eine Sanitätsstation sowie ein Sozialgebäude, in dem verschiedene tagesstrukturierende Angebote stattfinden können.
In der Einrichtung sind rund um die Uhr ein Betreuungsdienst sowie ein Sicherheitsdienst im Einsatz. Zusätzlich übernehmen externe Dienstleister die Verpflegung und die medizinische Versorgung. Die Leistungen wurden jeweils im Rahmen von Vergabeverfahren vergeben.
Den Zuschlag für die Betreuung erhielt die Hero Services gGmbH, für den Sicherheitsdienst die WOS Westfälische Ordnungs- und Sicherheits-GmbH, für die Verpflegung die MMT Healthcare GmbH und für die medizinische Versorgung die European Homecare GmbH.
Ansprechpartnerin und ehrenamtliches Engagement
Für Fragen und Anliegen aus der Bevölkerung steht die Umfeldmanagerin des Betreuungsdienstleisters Hero Services gGmbH, Figan Ucar-Macit, als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Die Kontaktdaten sind auf der Internetseite der Bezirksregierung Münster veröffentlicht.
Darüber hinaus lädt die Bezirksregierung Münster Bürger aus Haltern am See und der Umgebung ein, sich ehrenamtlich in der Einrichtung zu engagieren. Im ersten Quartal 2026 soll ein Einrichtungsbeirat eingerichtet werden, der die Einrichtungsleitung auch in Fragen des ehrenamtlichen Engagements berät.
Neun Landesunterkünfte im Regierungsbezirk Münster
Mit der Inbetriebnahme der ZUE Haltern am See betreibt die Bezirksregierung Münster aktuell neun Landesunterkünfte im Regierungsbezirk mit insgesamt 4.898 Plätzen (Stand: 16. Dezember 2025). Die Landesunterkünfte dienen der befristeten Unterbringung von Menschen im laufenden Asylverfahren und sollen die Kommunen entlasten.
Der weitere Ausbau sei auch mit Blick auf auslaufende Standorte in den kommenden Jahren erforderlich, teilt die Bezirksregierung Münster mit.
Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung würdigte Bürgermeister Andreas Stegemann außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement. Die Stadt Haltern am See hat den diesjährigen Bürgerpreis Ehrenamt an Margret Brathe aus Hullern sowie an den Bürgerbusverein Haltern am See verliehen, die sich seit vielen Jahren mit Herz, Tatkraft und Verantwortung für das Gemeinwohl einsetzen.
Stadt jeden Tag ein Stück lebenswerter machen
In seiner Ansprache erinnerte der Bürgermeister an das Zitat von Hermann Gmeiner: „Alles Große in unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er muss.“ Dieses bringe den Wert des Ehrenamts auf den Punkt: „Große Veränderungen entstehen durch Menschen, die freiwillig Verantwortung übernehmen und unsere Stadt jeden Tag ein Stück lebenswerter machen.“, betonte er.
Preisverleihung / Foto: Stadt Haltern am See
15 Nominierungen
Insgesamt 15 Nominierungen sind im Vorfeld bei der Stadtverwaltung eingegangen – sowohl von Einzelpersonen als auch von Gruppen. Alle Nominierten waren in festlicher Atmosphäre zu einem drei Gänge-Menü bei Himmelmann in Lippramsdorf eingeladen. Ermöglicht werden konnte dies durch die Sponsoren des Abends – den Stadtwerken Haltern am See und der Gelsenwasser AG. Durch ihre großzügige Unterstützung wurde der würdige Rahmen der Veranstaltung erst möglich. Auch wenn von den Sponsoren aufgrund von parallel stattfindenden Terminen niemand anwesend sein konnte, hob Bürgermeister Andreas Stegemann ausdrücklich ihre langjährige Verbundenheit mit dem Ehrenamt in Haltern am See hervor und sprach ihnen im Namen der Stadt und aller Anwesenden großen Dank aus.
Margret Brathe freut sich über die Auszeichnung. / Foto: Stadt Haltern am See
Margret Brathe für karitatives Wirken ausgezeichnet
Mit dem Bürgerpreis Ehrenamt wurde in diesem Jahr Margret Brathe für ihr nahezu vier Jahrzehnte währendes karitatives Wirken im Ortsteil Hullern ausgezeichnet. Seit den 1980er Jahren engagiert sie sich in der Caritasarbeit der Kirchengemeinde St. Andreas, baute die Caritaskonferenz vor Ort maßgeblich mit auf und übernahm über 40 Jahre Verantwortung als Sprecherin und Vertrauensfrau. Auch auf Stadt- und Dekanatsebene wirkte sie viele Jahre im Vorstand mit. Bis heute ist sie eine wichtige Anlaufstelle für Menschen in Not und hilft schnell, unbürokratisch und diskret. Zahlreiche soziale Initiativen gehen auf ihr Organisationstalent und ihre Beharrlichkeit zurück, darunter der Martini-Basar, das Martinifest, eine Kinderkleider- und Spielzeugbörse, der Arbeitskreis Obdachlosigkeit, die Suppenküche sowie die Initiative „Urlaub ohne Koffer“. Mit ihrer Fähigkeit, Menschen zu vernetzen und für gemeinsame Ziele zu begeistern, hat sie den sozialen Zusammenhalt in Hullern nachhaltig geprägt. Die Jury würdigte insbesondere ihre unermüdliche Energie, ihre Herzlichkeit und ihr ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein.
Freuen sich über die Auszeichnung für den Bürgerbusverein: Werner Mohr (v.l), Antonius Wesseler und Hans Kirschbaum. / Foto: Stadt Haltern am See
Bürgerbusverein Haltern am See ebenfalls ausgezeichnet
Ebenfalls ausgezeichnet wurde der Bürgerbusverein Haltern am See, der seit 2017 einen unverzichtbaren Beitrag zur Mobilität in der Stadt leistet. Entstanden aus einer Idee des Seniorenbeirats, wurde der Bürgerbus vollständig durch ehrenamtliches Engagement aufgebaut und entwickelt. Heute sorgen über 50 ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer dafür, dass monatlich mehr als 1.000 Fahrgäste sicher ihr Ziel erreichen. Der Bürgerbus schließt wichtige Lücken im öffentlichen Nahverkehr, ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe und schenkt insbesondere älteren Menschen ein Stück Selbstständigkeit und Lebensqualität. Dank zuverlässiger Organisation, hoher Professionalität und großem Zusammenhalt ist der Verein inzwischen eine feste Größe im Stadtbild. Mit der neuen Garage stellt sich der Bürgerbus zudem nachhaltig für die Zukunft auf. Finanziert wird das Projekt durch freiwillige Arbeit, Sponsoren, Werbeeinnahmen und Fördergelder – getragen von einem breiten Rückhalt in der Bevölkerung.
Eintrag im Goldenen Buch. / Foto: Stadt Haltern am See
Verantwortung und Herz in der Stadtgesellschaft
„Ob mit oder ohne Auszeichnung – ehrenamtliches Engagement verdient Anerkennung“, betonte Bürgermeister Stegemann abschließend. Mit dem Bürgerpreis Ehrenamt macht die Stadt Haltern am See sichtbar, wie viel Gemeinsinn, Verantwortung und Herz in der Stadtgesellschaft vertreten ist.
Die Geehrten freuten sich sehr über die Auszeichnung und waren sichtlich gerührt von der entgegengebrachten Anerkennung. Für sie sei dies eine Motivation, sich weiter für die Gemeinschaft einzusetzen. Nach der Verleihung durften sich alle Anwesenden in das Goldene Buch eintragen.
Die Stadt Haltern am See hat die Gebühren für das Jahr 2026 festgelegt. Wie bereits in den Vorjahren gelingt es der Verwaltung, in vielen Bereichen stabile oder sogar leicht sinkende Gebühren vorzulegen. Lediglich im Bereich der Entwässerung kommt es zu einer deutlicheren Anpassung, die vor allem auf externe Kostenfaktoren zurückzuführen ist.
Abfallgebühren bleiben stabil
Die Abfallgebühren bleiben im kommenden Jahr weitgehend konstant. So kostet das am häufigsten genutzte 120-Liter-Restabfallgefäß weiterhin 214,87 Euro pro Jahr. Kleinere Gefäße werden sogar etwas günstiger, während das 240-Liter-Gefäß lediglich um 18 Cent im Jahr teurer wird. Diese Gebührenstabilität ist insbesondere durch Überdeckungen aus den Jahren 2023 und 2024 möglich. So können die gestiegenen Kosten bei den Kreiseinheitsgebühren, der Wertstofftonne und beim Entsorgungsdienstleister ausgleichen werden.
Auch die Gebühren für die Grüne Tonne bleiben unverändert. Nachdem im Vorjahr eine Senkung um 4,5 Prozent möglich war, können die Gebühren auch 2026 stabil gehalten werden. Das 120-Liter-Gefäß kostet weiterhin 47,29 Euro, das 240-Liter-Gefäß 94,59 Euro. Mittlerweile nutzen über 6.000 Haushalte diese Entsorgungsmöglichkeit. Zum Vergleich: Im Jahr 2015, als die Laubtonne zur Grünen Tonne wurde, waren es 4.700 Gefäße – ein jährlicher Zuwachs von fast 100 Tonnen.
Straßenreinigung: erneute Entlastungen
Im Bereich der Straßenreinigung gibt es ebenfalls Entlastungen. Bei den Hauptverkehrsstraßen sinkt die Gebühr um einen Cent, was insbesondere auf geringere Winterdienstkosten durch die milden Winter der vergangenen Jahre zurückzuführen ist. In der Innenstadt kommt es erneut zu deutlichen Gebührensenkungen. Diese ergeben sich aus Überdeckungen der Betriebsabrechnungen 2022 und 2023, der Reduzierung der Reinigungshäufigkeit von zweimal auf einmal wöchentlich sowie der Umstellung auf maschinelle Reinigung. Die Winterdienstgebühr in der Innenstadt sinkt von 1,49 Euro auf 1,21 Euro. Insgesamt reduzieren sich die Gebühren für die Innenstadtreinigung damit um fast 30 Prozent.
Anders als in den zuvor genannten Bereichen müssen die Entwässerungsgebühren im Jahr 2026 deutlich erhöht werden. Auch Einsparungen bei der Verzinsung konnten die erheblichen Kostensteigerungen nicht kompensieren. Hauptursache ist die vom Lippeverband angekündigte deutliche Erhöhung der Verbandsbeiträge um fast 300.000 Euro. Hinzu kommen Unterdeckungen der Betriebsabrechnungen der Vorjahre. Dadurch steigt die Schmutzwassergebühr um 29 Cent auf 3,28 Euro pro Kubikmeter. Die Niederschlagswassergebühr erhöht sich von 0,94 Euro auf 1,05 Euro. Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt bedeutet dies eine Mehrbelastung von rund 60 Euro im Jahr beziehungsweise etwa 5 Euro im Monat – ausschließlich verursacht durch die gestiegenen Entwässerungskosten.
Langfristiger Gebührenvergleich zeigt moderate Entwicklung
Ein Blick auf die langfristige Gebührenentwicklung in Haltern am See zeigt trotz der aktuellen Anpassung weiterhin ein moderates Niveau. Betrug die jährliche Belastung eines Vier-Personen-Haushalts in den Bereichen Abwasser und Entwässerung im Jahr 2001 noch 538 Euro, so liegt dieser Wert mit den neuen Sätzen für 2026 bei 876 Euro. Das entspricht einer Steigerung von 338 Euro über 26 Jahre – durchschnittlich 13 Euro bzw. 2,5 Prozent pro Jahr. Im Bereich der Abfallentsorgung liegt die jährliche Preissteigerung im selben Zeitraum bei etwa 1 Prozent.
Vergleiche mit anderen Städten im Kreis Recklinghausen bestätigen, dass die Kostensteigerungen kein lokales Phänomen sind. Alle Kommunen stehen vor ähnlichen oder sogar höheren Herausforderungen. Bei den Entwässerungsgebühren liegt Haltern am See kreisweit im Mittelfeld. Bei den Abfallgebühren (ohne Grüne Tonne bzw. Biotonne) bleibt Haltern am See weiterhin die günstigste Kommune.
In der Ratssitzung am vergangenen Donnerstag wurden Haushalt und Stellenplan der Stadt Haltern am See einstimmig von der Politik beschlossen. Verabschiedet wurden außerdem die Gebührenänderungen für 2026, die Vorplanung an der Holtwicker Straße, eine finanzielle Unterstützung der Tafel, Pöller für die Innenstadt und die Erstellung eines Förderantrags für die Sanierung der Sportanlage in Hullern.
Stellenplan und Haushalt 2026 verabschiedet
Der Stellenplan für 2026 weist insgesamt 467 Stellen aus – darunter 107 Beamtenstellen und 360 Beschäftigtenstellen. Details zu dem gestern einstimmig verabschiedeten Haushalt inklusive des Stellenplans können Interessierte dem digitalen Haushalt entnehmen. Er ist unter www.haltern.de/haushalt zu finden. Die Halterner Tafel soll ab 2026 mit einem Betrag von 10.000 Euro unterstützt werden sofern eine nachgewiesene Bedürftigkeit vorliegt – das entschied der Rat gestern einstimmig.
Gebührensatzungen für 2026 beschlossen
Gestern wurden zudem die Gebührensatzungen für die Abfall- und Abwasserbeseitigung 2026 final verabschiedet. Im kreisweiten Vergleich hat Haltern am See die geringsten Abfallgebühren und kann diese stabil halten. Bei den Entwässerungsgebühren kommt es zu einer Mehrbelastung von etwa 5 Euro im Monat – verursacht durch die gestiegenen Entwässerungskosten. Mehr zu dem Thema gibt es unter www.haltern.de/gebuehren2026.
Startschuss für die Planung der Holtwicker Straße
Für die grundhafte Erneuerung der Holtwicker Straße fiel mit dem positiven Beschluss über die Vorplanung der Startschuss. Details zur Planung finden sich auf der städtischen Homepage unter www.haltern.de/holtwickerstraße. Bürgermeister Andreas Stegemann betonte in der Ratssitzung, dass sich die Planung noch ganz am Anfang befinde und die Öffentlichkeit noch im Rahmen einer öffentlichen Auslegung einbezogen werde.
Auf der Rekumer Straße sollen Sicherheitspoller installiert werden. / Foto: Frank Schürmann
Mehr Sicherheit in der Fußgängerzone: Poller werden installiert
Die Politik in Haltern am See hat mehrheitlich beschlossen, zur Erhöhung der Sicherheit in der Fußgängerzone zunächst sechs Sicherheitspoller auf der Rekumer Straße zu installieren. Die Poller sollen etwa auf Höhe der Hausnummern 12 und 17 eingebaut werden. Hintergrund des Beschlusses sind wiederholte gefährliche Situationen, die entstehen, wenn Liefer- und Paketdienste trotz bestehender Regelungen in die Fußgängerzone einfahren, obwohl die Zone lediglich zwischen 19 und 11 Uhr für Lieferverkehre freigegeben ist. Die Kosten für die Maßnahme werden voraussichtlich rund 80.000 Euro betragen und sind im Haushalt für 2026 berücksichtigt.
Förderantrag für Sanierung der Sportanlage Hullern
Die Politik hat beschlossen, die Verwaltung mit der Erstellung eines Förderantrags zur umfassenden Sanierung der Sportanlage Hullern zu beauftragen. Der Antrag soll bis zum 15. Januar 2026 im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ eingereicht werden. Gegenstand des Förderantrags sind die Umwandlung des bestehenden Naturrasenspielfeldes in einen Kunstrasenplatz, die Schaffung eines barrierefreien Zugangs zum Kabinengebäude sowie die Erneuerung der Laufbahn. Sollte der Antrag im ersten Anlauf nicht bewilligt werden, wird er für die kommenden Förderzeiträume weiterverfolgt. Eine Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen erfolgt ausschließlich bei Erhalt eines positiven Förderbescheids. Damit setzt die Stadt einen wichtigen Schritt, um die Sportinfrastruktur im Ortsteil Hullern zukunftsfähig zu gestalten.
Weitere Informationen zu den einzelnen Punkten sowie zu den anderen Themen aus dem Sitzungsbereich gibt es im Ratsinformationssystem. Die nächsten regulären Sitzungen finden im März 2026 statt.
Noch bis heute verschönert der Halterner Nikolausmarkt die Vorweihnachtszeit. Am morgigen Montag, 15. Dezember, gibt die Stadtagentur wieder die Tannenbäume, die aktuell noch den Markt zieren, gegen eine Spende ab. Das Geld geht dieses Mal an die DLRG Haltern am See.
Startpreis pro Baum bei 10 Euro
Wer noch keinen Weihnachtsbaum in den eigenen vier Wänden stehen hat, kann ab 10 Uhr einen Baum gegen eine Spende mitnehmen. „Da die Tannenbäume noch sehr schön sind und nach dem Ende des Marktes nicht mehr benötigt werden, wollen wir damit etwas Gutes tun“, erklärt Eventmanager Christian Koop: „Der Startpreis pro Baum liegt bei mindestens 10 Euro. Wir nehmen natürlich gerne mehr entgegen, da das Geld Eins-zu-eins an die DLRG-Ortsgruppe weitergegeben wird.“
Interessierte können ihn und die anderen Mitarbeitenden der Stadtagentur, die an ihren gelben Jacken zu erkennen sind, einfach beim Abbau auf dem Marktplatz ansprechen. Falls gerade niemand vor Ort ist, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Alten Rathaus (erstes Büro auf der rechten Seite) zu finden. Von 13 bis 14 Uhr findet keine Ausgabe statt.
Weihnachtsbäume so lange der Vorrat reicht
Vor Ort besteht die Möglichkeit, den Tannenbaum für den Abtransport einzunetzen. Zudem können die Spenderinnen und Spender ihren Baum bei Bedarf zuschneiden. Die Aktion geht so lange der Vorrat reicht. Sie betrifft ausschließlich die Bäume auf dem Marktplatz. Die Tannenbäume in den Einkaufsstraßen bleiben noch bis ins neue Jahr stehen.
Das passiert mit den Spenden
Im letzten Jahr konnte die Stadtagentur dem Verein Vitus durch die Spenden einen Scheck in Höhe von 555 Euro überreichen. Das Geld stammte sowohl von der Nikolausbaum-Aktion als auch von der Fahrradwaschstation bei den Halterner Outdoor- und Fahrradtagen (HOFT). Auch in diesem Jahr soll das Geld von der HOFT aufgestockt werden. Die Stadtagentur hofft auf zahlreiche Spenden für die wichtige Arbeit der DLRG.