In Kandaka (Sudan) dokumentiert die renommierte Fotografin Helena Lea Manhartsberger die Geschichten von Frauen unterschiedlicher Generationen und Hintergründe. Sie rekonstruieren Schlüsselmomente der Revolution und erzählen von Unterdrückung und Befreiung, von Frustration und Hoffnung. Jetzt werden ihre Bilder im Rahmen einer Aktion von „Haltern hilft. Sudan“ in der St. Sixtus-Kirche gezeigt.
30 Jahre Diktatur
Dreißig Jahre lang litt der Sudan unter Omar al-Bashirs Diktatur. Ende 2018 führten wirtschaftliche Not und Proteste zum Sturz des Regimes. Frauen standen im Zentrum der Bewegung: Sie stellten fast die Hälfte der Aktivistinnen und Aktivisten kämpften für Demokratie und Gleichberechtigung. „Kandaka“ – einst Titel nubischer Königinnen – wurde zum Symbol ihres Mutes.
Die Ausstellung wird am 23. 11. um 10.00 Uhr im Gottesdienst in der St.-Sixtus-Kirche eröffnet.
Ausstellung „RE:FRAME SUDAN — KANDAKA AND THE SMELL OF SURVIVAL“
22. November – 22. März 2026
St.-Sixtus-Kirche Haltern am See


