StartUmwelt und NaturFertigstellung der Lippe-Nordaue im November

Fertigstellung der Lippe-Nordaue im November

Arbeiten im Hochwasser- und Naturschutzprojekt Haltern-Lippramsdorf/Marl kurz vor dem Abschluss

Fast geschafft! Im Hochwasser- und Naturschutzprojekt Haltern-Lippramsdorf/Marl (HaLiMa) schließt der Lippeverband die Arbeiten an der nördlichen Lippeaue im November ab.

Zuvor lädt der Wasserwirtschaftsverband am kommenden Mittwoch, 12. November, interessierte Bürger*innen zu einer Informationssprechstunde ein. Im Baucontainer am Oelder Weg beantwortet Projektleiter Gerhard Formanowicz von 15 Uhr bis 17 Uhr Fragen rund um das Projekt. Weitere Informationssprechstunden finden im neuen Jahr statt. Die Termine werden rechtzeitig am Baucontainer und in der Presse bekanntgegeben.

Neuer Deich, neue Auenfläche, neue Flussarme – an der Nordaue hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. In den letzten Zügen erstellt der Lippeverband aktuell eine weitere kleine Lippe-Insel in der nördlichen Aue. Zum Ende des Monats kann der Wasserwirtschaftsverband dann den Altdeich entfernen, um die neugeschaffene Aue freizugeben.

An der Südaue geht es erst los

Im September startete der Lippeverband außerdem mit dem letzten großen Bauabschnitt des Projektes an der Südaue. Im ersten Schritt baut der Verband zwischen dem Pumpwerk Bonenkamp – nahe dem Kunstwerk „Wasserstände“ von Hermann Prigann – und dem Wesel-Datteln-Kanal einen neuen Deich. Damit rückt der Deich weiter ins Hinterland als der Altdeich. Trotz gleichbleibender Höhe fügt er sich so besser in die Landschaft ein. Durch die Rückverlegung des Deiches ergibt sich eine rund 18 Hektar große Aue, die naturnah umgestaltet wird und der Lippe bei Hochwasserereignissen mehr Platz zum Ausbreiten gibt.

Der Lippeverband

Der Lippeverband ist ein öffentlich-rechtliches Wasserwirtschaftsunternehmen, das als Leitidee des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip lebt. Seine Aufgaben sind in erster Linie die Abwasserentsorgung und -reinigung, Hochwasserschutz durch Deiche und Pumpwerke und die Gewässerunterhaltung und -entwicklung. Dazu gehört auch die ökologische Verbesserung technisch ausgebauter Nebenläufe. Darüber hinaus kümmert sich der Lippeverband in enger Abstimmung mit dem Land NRW um die Renaturierung der Lippe. Dem Lippeverband gehören zurzeit 155 Kommunen und Unternehmen als Mitglieder an, die mit ihren Beiträgen die Verbandsaufgaben finanzieren.

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