Der Hochsommer geht langsam zu Ende. Die Tage werden wieder kürzer, morgens liegt häufiger Feuchtigkeit auf den Gartenmöbeln und an manchen Abenden wird es bereits deutlich frischer. Gerade jetzt zeigt sich, wie gut Terrasse, Wintergarten oder Balkon tatsächlich für unterschiedliche Wetterlagen gerüstet sind. Gleichzeitig ist der Spätsommer ein guter Zeitpunkt, um darüber nachzudenken, was sich rund ums Haus noch verbessern lässt.
Eine Überdachung, ein besserer Sonnenschutz, neue Jalousien oder ein wirksamer Insektenschutz gehören zu den Möglichkeiten, mit denen sich der Außenbereich komfortabler und häufig auch länger im Jahr nutzen lässt. Größere Projekte müssen dabei nicht erst im Frühjahr geplant werden. Wer früh beginnt, hat mehr Zeit, verschiedene Lösungen zu vergleichen und die nächste Gartensaison vorzubereiten.
Die Terrasse länger nutzen
An warmen Sommertagen ist die Terrasse für viele Familien ein zusätzliches Wohnzimmer. Doch sobald das Wetter wechselhafter wird, endet die Freiluftsaison bei einem ungeschützten Sitzplatz oft früher als nötig.
Eine Terrassenüberdachung kann hier einen deutlichen Unterschied machen. Sie schützt nicht nur vor Regen, sondern sorgt auch dafür, dass Möbel und andere Gegenstände weniger unmittelbar der Witterung ausgesetzt sind. Seitliche Elemente können zusätzlich vor Wind schützen.
Wie weit der Schutz gehen soll, hängt von den persönlichen Vorstellungen ab. Während dem einen eine offene Überdachung genügt, möchte der andere einen stärker geschützten Bereich schaffen. Zwischen klassischer Terrasse und geschlossenem Wintergarten gibt es inzwischen zahlreiche Abstufungen.
Wintergarten oder geschützter Außenbereich?
Ein Wintergarten erweitert das Haus optisch und funktional in Richtung Garten. Wie intensiv er genutzt werden kann, hängt allerdings stark von Konstruktion, Verglasung und Ausstattung ab.
Nicht jeder verglaste Außenbereich muss dabei zum ganzjährig beheizten Wohnraum werden. Auch weniger aufwendig ausgeführte Lösungen können Frühjahr und Herbst deutlich angenehmer machen und einen geschützten Platz zwischen Haus und Garten schaffen.
Gerade bei größeren Vorhaben lohnt es sich deshalb, zunächst zu überlegen, wofür der zusätzliche Raum hauptsächlich gedacht ist. Soll er vor allem bei schlechtem Sommerwetter genutzt werden? Soll dort auch im Herbst noch gemütlich gesessen werden? Oder soll tatsächlich zusätzlicher Wohnraum entstehen? Von diesen Fragen hängt ab, welche Konstruktion sinnvoll ist.
FTW Fenster • Fassadenbau
Erweitern Sie Ihren Wohnraum ins Grüne. Von der maßgefertigten Terrassenüberdachung und stilvollen Wintergärten über flexible Glasoasen bis hin zum perfekten Sonnenschutz planen und realisieren wir Ihr individuelles Projekt für draußen.
Als Fachbetrieb für Fenster, Türen sowie Metall- und Aluminiumbau verbinden wir dabei höchste Qualität mit langlebigem Design.
Termin vereinbaren unter 02865 204290
Adresse: Zur Hofweide 1, 46348 Raesfeld
Sonnenschutz nicht erst bei 30 Grad bedenken
Was im August noch besonders präsent ist, wird wenige Monate später schnell vergessen: An heißen Tagen kann intensive Sonneneinstrahlung auf Terrasse und in Wohnräumen zur Belastung werden.
Markisen schaffen auf Terrassen flexibel Schatten und können zugleich das Erscheinungsbild des Außenbereichs prägen. Bei Fenstern und Glasflächen übernehmen Jalousien, Rollläden oder andere Verschattungssysteme eine ähnliche Aufgabe. Besonders außenliegende Lösungen können verhindern, dass sich Räume durch direkte Sonneneinstrahlung stark aufheizen.
Wer einen Wintergarten oder eine größere Terrassenüberdachung plant, sollte die Beschattung deshalb von Anfang an mitdenken. Große Glasflächen bringen viel Licht, benötigen an sonnigen Tagen aber auch eine Möglichkeit, die Einstrahlung zu regulieren.
Moderne Systeme lassen sich zudem immer häufiger elektrisch bedienen oder automatisieren. Dadurch kann der Sonnenschutz beispielsweise abhängig von Tageszeit oder Wetter angepasst werden.
Insektenschutz bleibt länger aktuell als gedacht
Mit dem Ende des Hochsommers verschwindet auch das Thema Insektenschutz nicht sofort. Mücken, Fliegen und andere Insekten können je nach Wetter noch weit in den Herbst hinein aktiv sein.
Besonders bei geöffneten Fenstern und Terrassentüren kann ein passender Schutz deshalb den Wohnkomfort erhöhen. Neben klassischen festen Rahmen gibt es Lösungen für Fenster, Türen und größere Durchgänge, die sich flexibel öffnen oder verschieben lassen.
Wer ohnehin neue Fenster, Türen oder einen geschützten Terrassenbereich plant, kann das Thema direkt mit berücksichtigen. Nachträglich lassen sich viele Systeme ebenfalls montieren. Wichtig ist vor allem, dass sie zu den jeweiligen Öffnungen und zur täglichen Nutzung passen.
Jetzt planen statt im Frühjahr improvisieren
Der vielleicht größte Vorteil einer Planung im Spätsommer liegt darin, dass die Erfahrungen der vergangenen Wochen noch frisch sind. Wo fehlte Schatten? Welche Ecke war bei Regen nicht nutzbar? Wo zog am Abend der Wind durch? Und an welchem Fenster waren Mücken besonders lästig?
Solche Beobachtungen helfen dabei, nicht einfach irgendeine Lösung auszuwählen, sondern gezielt den eigenen Bedarf zu bestimmen.
Auch größere Projekte rund um Terrasse und Wintergarten brauchen Zeit. Maße müssen aufgenommen, Gestaltung und Materialien ausgewählt und technische Fragen geklärt werden. Je nach Vorhaben können außerdem baurechtliche Fragen eine Rolle spielen.
Wer sich bereits im Spätsommer oder Herbst damit beschäftigt, muss deshalb nicht im nächsten Frühjahr unter Zeitdruck entscheiden. Und möglicherweise beginnt die nächste Terrassensaison dann ein paar Wochen früher und endet einige Wochen später.




