Beim ersten Rudelsingen in Haltern auf dem Marktplatz standen am Tag der Deutschen Einheit nicht Perfektion, sondern Gemeinschaft, Freude und eine klare Botschaft im Mittelpunkt.
Bei bestem spätsommerlichen Wetter versammelten sich am Samstag, 3. Oktober, zahlreiche Menschen auf dem Marktplatz, um den Tag der Deutschen Einheit gemeinsam musikalisch zu feiern. Vor dem Rathaus war eine kleine Bühne aufgebaut, auf der eine Band mit Sängerin die Besucher zum Mitsingen animierte.
Das Rudelsingen war Teil der bundesweiten Initiative „Deutschland singt und klingt“. Eingeladen hatte in Haltern die Initiative „Respekt tut gut“, unterstützt von einem breiten Kreis aus Stadtgesellschaft, Kultur, Vereinen, Kirchen und Musik. Bürgermeister Andreas Stegemann übernahm die Schirmherrschaft.

Rudelsingen in Haltern: Nicht die perfekte Show zählt
Musikalisch wirkte die eigens zusammengestellte Band an einigen Stellen noch nicht ganz eingespielt und improvisierte sich mitunter charmant durch das Programm. Doch genau das tat der Stimmung keinen Abbruch – schließlich sollte hier keine perfekte Bühnenshow geboten werden.
„Eigentlich geht es ja nicht darum, Musik zu performen, sondern die Leute zum Singen zu bringen“, erklärte Wolfram Heidenreich von der Initiative „Respekt tut gut“.
Auf dem Programm stand eine bunte Mischung bekannter Lieder – von Westernhagens „Freiheit“ über „Wind of Change“ bis zu „Hevenu Shalom“. Die Texte konnten per QR-Code auf das Smartphone geladen werden. Im Mittelpunkt standen Gemeinschaft, Dankbarkeit für Einheit und Frieden – und vor allem die Freude am gemeinsamen Singen.
Gemeinsames Singen soll Tradition werden
Die Premiere soll dabei möglichst keine einmalige Aktion bleiben: Nach Vorstellung der Initiatoren könnte das gemeinsame Singen am 3. Oktober zu einer neuen Tradition in Haltern werden.
Musiker und Publikum auf dem Marktplatz







