StartSchule und BildungOtto-Cup 2026: Sieben Kochtalente treten in Sythen an

Otto-Cup 2026: Sieben Kochtalente treten in Sythen an

Beim Otto-Cup 2026 treten am 12. November sieben Nachwuchsköche in Haltern-Sythen gegeneinander an. In der Küche von Pfeiffers Sythener Flora bereiten sie ein Drei-Gang-Menü für jeweils sieben Personen zu. Drei Teilnehmer kommen aus Halterner Ausbildungsbetrieben.

58 junge Menschen aus dem Vest lernen derzeit das Kochhandwerk. Sieben von ihnen stellen sich nun der Kreismeisterschaft. Alle sind im dritten Lehrjahr. Ein sechsköpfiges Komitee begleitet den Wettbewerb und beurteilt die Arbeit am Herd.

„Bewertet wird die Leistung der Jungs und Mädels von unserem Prüfungsausschuss“, sagt Michael de Bruyn. Der Küchenchef und Lehrer am Herwig-Blankertz-Berufskolleg leitet die Prüfungskommission der IHK für Köche im Bereich Emscher-Lippe. Dieser umfasst neben dem Kreis Recklinghausen auch Gelsenkirchen.

Otto-Cup 2026: Diese sieben Azubis sind dabei

  • Nicklas Segieth – Schlossrestaurant Goldschmieding, Castrop-Rauxel
  • Lena Gertz – Goldener Anker, Dorsten
  • Kim Mach – Justizakademie, Recklinghausen
  • Yusuf Naqibi – Jammertal Resort, Datteln
  • Alessio Koslowski – Landhaus Föcker, Haltern
  • Felix Neubert – Hotel Seehof, Haltern
  • Adrian Schmeckel – Hotel Seehof, Haltern

Zander, Hirschrücken und Quitte im Warenkorb

Die Aufgabe ist für alle gleich: Aus einem vorgegebenen Warenkorb entsteht ein Menü mit drei Gängen. Für die Vorspeise ist Zander gesetzt, im Hauptgang Hirschrücken und für das Dessert Quitte. Wie die angehenden Köche diese Zutaten verarbeiten und kombinieren, bleibt ihrer Fantasie überlassen.

Am Wettbewerbstag werden 49 geladene Gäste verköstigt. Jeder Teilnehmer richtet pro Gang sieben Teller an, insgesamt also 21 Teller. Je zwei Gäste werden von den Teilnehmern eingeladen. Hinzu kommen Sponsoren sowie Vertreter aus Schule und Politik.

Sponsoren ermöglichen die Kreismeisterschaft

Unterstützung erhält der Otto-Cup unter anderem von Molitor aus Recklinghausen, das die Sekt- und Weinbewirtung übernimmt. Präsente kommen unter anderem von der Privatbrauerei Boente und dem maritimo-Resort in Oer-Erkenschwick. Lebensmittelgroßhändler stellen den Warenkorb für die Menüs zur Verfügung.

Für die Teilnehmer gibt es außerdem Gutscheine, Messer und bestickte Kochjacken. Für den weiteren Berufsweg zählt auch die Teilnahmeurkunde. „Sowas macht sich natürlich immer gut in der Bewerbungsmappe“, erklärt de Bruyn.

Vor zwei Jahren rief er die Kreismeisterschaft wieder ins Leben. Der Name Otto-Cup erinnert an seinen pensionierten und geschätzten Vorgänger Bernd Otto. In diesem Jahr wird der Wettbewerb zum dritten Mal ausgetragen.

Pfeiffers Sythener Flora stellt die Küche

Eine passende Küche zu finden, ist für die Organisatoren jedes Jahr eine Herausforderung. „Es ist gar nicht so einfach eine Küche zu finden, die genug Platz und Möglichkeiten für alle Teilnehmer bietet“, sagt de Bruyn. Auch der laufende Restaurantbetrieb spielt dabei eine Rolle.

Bei einer privaten Küchenbesichtigung ergab sich der Kontakt zum diesjährigen Gastgeber Markus Pfeiffer. „Als ich die Größe der Küche sah, hab ich Markus einfach gefragt ob er Bock hätte“, berichtet de Bruyn.

Pfeiffer, der ebenfalls als IHK-Prüfer tätig ist, sagte zu. „Ich unterstütze die Ausbildung unseres Handwerkes so gut es geht“, erklärt der Hotelier. Nur über Fachkräftemangel zu sprechen, reiche aus seiner Sicht nicht aus. Mit seinem fünfköpfigen Team bewirtet er im Restaurant sonst bis zu 150 Gäste.

Das Hotel Pfeiffer in der Sythener Flora wurde in diesem Jahr bereits für sein 175-jähriges Bestehen von der IHK geehrt. Am 12. November gehört die Küche den sieben Azubis. Am Ende des Abends steht fest, wer den Otto-Cup 2026 gewinnt.

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