Die Bouleanlage in Hullern am Alten Postweg ist offiziell in den Sommerbetrieb gestartet und soll Begegnung, Bewegung und Nachbarschaft stärken.
Bürgermeister Andreas Stegemann war zur Eröffnung vor Ort, um sich die neue Anlage anzuschauen. Der Treffpunkt geht auf einen Wunsch aus dem Ortsteilforum Hullern zurück und ist öffentlich zugänglich.
Bouleanlage in Hullern ohne Vereinsbindung nutzbar
Gerhard Filipowiak gehört zu den regelmäßigen Nutzern der Anlage. „Der Weg hierher wird schon jetzt rege genutzt“, berichtete er dem Bürgermeister. Gerade der offene Charakter mache den Reiz aus: Ohne Vereinsbindung und ohne große Vorkenntnisse können Menschen gemeinsam aktiv werden und neue Kontakte knüpfen.
Auch Rudolf Socher sieht in der Anlage einen Gewinn für den Ortsteil. „Hier kommt man schnell ins Gespräch. Genau solche Treffpunkte fördern die Nachbarschaft“, fasste er zusammen.
LEADER-Förderung unterstützt Treffpunkt am Alten Postweg
Die Bouleanlage inklusive Truhenbank wurde Ende 2025 errichtet. Die Stadt Haltern am See setzte das Projekt nach eigenen Angaben in enger Abstimmung mit der Nachbarschaft und mit Unterstützung der Kleinprojekteförderung der LEADER-Region „Hohe Mark“ um.
„Es ist eine tolle Sache, dass solche Projekte mit LEADER-Mitteln möglich werden. Das ist Geld, das direkt vor Ort ankommt und den Menschen Freude bereitet“, betonte Bürgermeister Andreas Stegemann. Ergänzend investierte die Stadt in einen neuen Verbindungsweg zwischen der Hauptstraße und dem Alten Postweg, um die Erreichbarkeit zu verbessern.
Schulen und Kindergärten können Anlage nutzen
Die Anlage liegt an beliebten Themenrouten und soll das Miteinander in Hullern stärken. Sie kann von allen Bürgern genutzt werden. Stegemann rief dazu auf, die Bouleanlage mit Leben zu füllen.
Auch Schulen und Kindergärten sind eingeladen, die Anlage zum Beispiel im Sportunterricht oder für gemeinsame Aktionen zu nutzen. Die Fertigstellung der Boulebahn in Hullern hatte Haltern Online bereits im Frühjahr gemeldet.

