Zum bundesweiten Aktionstag gegen den Schmerz bietet das St. Sixtus-Hospital in Haltern am Dienstag, 2. Juni, eine telefonische Sprechstunde für Schmerzpatientinnen und -patienten an.
Telefonische Beratung am Aktionstag gegen den Schmerz
Die Aktion wird von der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V. und weiteren Partnerorganisationen initiiert. Sie soll auf die unzureichende Versorgung vieler Betroffener mit chronischen Schmerzen aufmerksam machen.
Ob Schmerzen im Rücken, Kopf, in den Gelenken oder Nerven: Rund 23 Millionen Menschen in Deutschland sind dauerhaft betroffen. Bei etwa sechs Millionen beeinträchtigen die Beschwerden den Alltag so stark, dass ein normales Berufs- oder Privatleben kaum möglich ist.
Trotz dieser hohen Zahl an Betroffenen bleibt die medizinische Betreuung in vielen Fällen unvollständig. Der Aktionstag soll deshalb dazu beitragen, Betroffene besser zu informieren, aufzuklären und zu beraten.
Hotline mit Friederike Dudy
„Eine effektive Schmerzbehandlung umfasst mehr als nur Medikamente. Auch nicht-medikamentöse Verfahren sollten einbezogen werden“, betont Friederike Dudy, Leiterin der Ambulanten Schmerztherapie am St. Sixtus-Hospital.
„Wir möchten mit Patientinnen, Patienten und ihren Angehörigen ins Gespräch kommen und über individuelle Behandlungsmöglichkeiten informieren.“ Am 2. Juni ist Friederike Dudy von 14 bis 16 Uhr unter der kostenfreien Hotline 0800 18 18 120 erreichbar.
Interdisziplinäre Schmerztherapie an den KERN-Standorten
An den KERN-Standorten in Haltern, Dorsten und Marl werden Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen sowohl ambulant (in Haltern und Dorsten) als auch stationär (in Haltern, Dorsten und Marl) von interdisziplinären Fachteams betreut.
Bei einer zehntägigen multimodalen Schmerztherapie fließen ärztliche, pflegerische, physiotherapeutische, psychologische und weitere therapeutische Perspektiven zusammen. So kann der Schmerz umfassend analysiert und gezielt behandelt werden.

