StartNachrichtenPolitikRadweg-Pläne angepasst: Kein „totes Ende“ mehr in Lavesum

Radweg-Pläne angepasst: Kein „totes Ende“ mehr in Lavesum

Nach Gesprächen mit dem Kreis Recklinghausen wird der umstrittene nördliche Abschnitt des geplanten Radwegs nicht gebaut. Der verbleibende Teil bleibt bestehen.

  • Was: Geplanter Fuß- und Radwegabschnitt wird gestrichen
  • Wo: Baugebiet „Schafstall“, Haltern-Lavesum
  • Wer: CDU-Fraktion Haltern am See, Kreis Recklinghausen, Landrat Bodo Klimpel
  • Warum: Kein Mehrwert, Nachteile für Baugebietsentwicklung
  • Bestehendes bleibt: Nutzung der bisherigen Wege und Querungshilfe
  • Ausblick: Verbindung Lavesum–Merfeld bleibt Ziel

Planung geändert: Kein unnötiger Weg ins Nichts

Der ursprünglich vorgesehene, rund 170 Meter lange Abschnitt eines neuen Fuß- und Radwegs im nördlichen Teil des geplanten Baugebiets „Schafstall“ wird nicht realisiert. Das teilt die CDU-Fraktion Haltern am See nach Gesprächen mit dem Kreis Recklinghausen und Landrat Bodo Klimpel mit.

„Wir haben dieses Thema bereits im letzten Jahr problematisiert und sind mit dem Straßenbaulastträger in den Dialog getreten“, sagt Fraktionsvorsitzender Hendrik Griesbach. In den Gesprächen sei Einigkeit darüber erzielt worden, „dass dieser Teil des Vorhabens keinen Mehrwert gehabt hätte, sondern nur Nachteile bei der Entwicklung des Baugebietes.“

Bestehende Infrastruktur wird weiterhin genutzt

Laut CDU kann der vorhandene Geh- und Radweg auf der anderen Straßenseite wie bisher mitsamt der Querungshilfe genutzt werden. Die beiden Lavesumer CDU-Vertreter im Stadtentwicklungsausschuss, Ralf Bürgers und Susanne Lüssem, betonen, dass der andere Teil der Fuß- und Radwegeverbindung aus der Dorfmitte bis zur Einmündung in das künftige Baugebiet bestehen bleibt. Dieser Abschnitt biete „einen sinnvollen Mehrwert für die sichere Mobilität im Dorf mit dem Fahrrad und zu Fuß.“

CDU hält an Verbindung nach Merfeld fest

Auch die überörtliche Radverbindung bleibt im Fokus der CDU. „Zudem halten wir auch an der Umsetzung einer überörtlichen Radwegeverbindung von Lavesum nach Merfeld fest und sehen den Kreis Recklinghausen als einen Partner, der dieses Vorhaben ebenfalls forciert“, so Bürgers und Lüssem.

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