An der Granatstraße Haltern gilt direkt an der Einmündung zur B 58 bereits Tempo 50. Die CDU Lippramsdorf fordert nun auch für den Kurven- und Bushaltestellenbereich gegenüber dem griechischen Restaurant Tempo-50-Schilder und ein Halteverbot. Diese zusätzlichen Maßnahmen seien bislang nicht umgesetzt worden.
Schwierige Verkehrssituation an der Granatstraße Haltern
An der B 58, Weseler Straße, im Bereich der Granatstraße in Lippramsdorf sieht die CDU Lippramsdorf weiterhin Handlungsbedarf. Vor allem rund um die dortige Bushaltestelle sei die Verkehrssituation schwierig.
Fußgänger und Schulkinder nutzen diesen Bereich und müssen die stark befahrene B 58 überqueren. Abgestellte Fahrzeuge im Bereich der Haltestelle können die Übersicht zusätzlich einschränken und den zur Verfügung stehenden Raum verkleinern.
Die Verkehrssituation an der Granatstraße Haltern wurde nach Angaben des CDU-Ortsverbandes bereits mehrfach thematisiert.
Tempo 50 an der Einmündung gilt bereits
Im Nahbereich der Einmündung Granatstraße gilt seit Juli Tempo 50. Die entsprechenden Verkehrszeichen wurden nach Angaben der Stadt dauerhaft in beiden Fahrtrichtungen installiert. Haltern-Online hatte über die neue Geschwindigkeitsregelung an der B 58 berichtet.
Zusätzliche Maßnahmen an der Bushaltestelle gefordert
Auf Nachfrage stellte die CDU klar, dass sich ihre aktuelle Forderung auf den Kurvenbereich und die Bushaltestelle gegenüber dem dortigen griechischen Restaurant bezieht. Dieser Abschnitt ist nicht mit dem bereits beschilderten Einmündungsbereich gleichzusetzen.
Die Stadt Haltern am See bestätigte auf Anfrage, dass das Ordnungsamt die Aufstellung der Tempo-50-Schilder bei Straßen.NRW als zuständigem Straßenbaulastträger angeordnet habe. Bis heute sei diese Anordnung nicht umgesetzt worden. Gleiches gelte für die angeordnete Haltverbotsbeschilderung.
Beide Themen wurden nach Angaben der Stadt deshalb auf die Tagesordnung der kommenden Verkehrs- und Unfallkommission gesetzt.
Auch die Stadtverwaltung habe sich für eine Umsetzung eingesetzt und gegenüber dem zuständigen Landesbetrieb auf die Realisierung gedrängt.
Die Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Lippramsdorf, Frauke Pannenborg, habe dazu bereits mehrere Gespräche mit der Stadtverwaltung geführt. Dabei sei deutlich geworden, dass auch die Stadt eine Umsetzung der weiteren Maßnahmen erreichen wolle.
Bislang seien diese Maßnahmen durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW jedoch nicht umgesetzt worden.
CDU bittet Straßen.NRW um Stellungnahme
Weil die vorgesehenen Veränderungen weiterhin ausstehen, hat Pannenborg Straßen.NRW nun um eine Stellungnahme gebeten. Die CDU Lippramsdorf möchte insbesondere wissen, weshalb die Maßnahmen bislang nicht umgesetzt wurden und wann mit einer Realisierung zu rechnen ist.
„Für uns steht die Sicherheit der Menschen vor Ort an erster Stelle – insbesondere die der Schulkinder und Fußgänger. Wenn Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit beschlossen wurden, wollen wir wissen, warum sie nicht umgesetzt werden und wann dies endlich geschieht. Wir als CDU Lippramsdorf werden bei diesem Thema nicht lockerlassen“, so Pannenborg.

