StartSchule und Bildungvhs Haltern bekräftigt Forderung nach verlässlicher Finanzierung der Integrationskurse

vhs Haltern bekräftigt Forderung nach verlässlicher Finanzierung der Integrationskurse

20 Jahre Integrationskurs: vhs-Landesverband richtet Integrationskonferenz aus

Zugewanderte sollen in Haltern am See weiterhin gut Fuß fassen können. Dieses Ziel verfolgt das kommunale Integrationsmanagement in NRW. Und dieses Ziel verfolgt auch die Volkshochschule. Sie ist Hauptanbieterin von Integrationskursen, die es seit 20 Jahren in Deutschland gibt. Aus diesem Anlass veranstaltet der Landesverband der Volkshochschulen von NRW die in diesem Jahr bundesweit größte Integrationskonferenz unter dem Motto „Weiterbildung stärkt Zusammenhalt und Chancen in der Integration“.

Sie findet mit mehr als 500 Teilnehmenden am 18. und 19. November in Köln statt. Auch die vhs Haltern am See wird dort vertreten sein. vhs-Leiterin Dr. Marie Hologa: „Die Integrationskonferenz soll ein starkes Signal an den Bund senden: Wir brauchen eine auskömmliche Finanzierung der Integrationskurse, weniger Bürokratie und mehr pädagogische Gestaltungsfreiheit im Sinne der Teilnehmenden.“

9 Integrationskurse in 2024

2024 hat die vhs Haltern am See 9 Integrationskurse ausgerichtet und eine sehr hohe Auslastung an Teilnahmen verzeichnet. Darüber hinaus unterstützt die Volkshochschule Teilnehmende mit Beratung. Dabei geht es vor allem um Fragen der Anerkennung vorhandener Qualifikationen und um Weiterbildungsbedarf, damit der Einstieg in den Arbeitsmarkt gelingt.

„Es wurde Erfolgsgeschichte geschrieben“

„Mit dem Integrationskurs wurde Erfolgsgeschichte geschrieben, in Deutschland und auch hier in Haltern am See. Der Integrationskurs hilft dabei, die deutsche Sprache zu erlernen und gesellschaftliche Regeln und Gepflogenheiten zu verstehen. Das ist essenziell für eine gelingende Integration.“ so vhs-Leiterin Hologa.

Volkshochschulen beklagen geringe pädagogische Gestaltungsspielräume

Doch Volkshochschulen beklagen, dass u.a. die formalen Anforderungen an die Kursleitenden hoch sind, deren pädagogische Gestaltungsspielräume jedoch gering. „Wir bräuchten viel mehr Flexibilität, um auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Voraussetzungen der Teilnehmenden einzugehen. Unsere Kursleitenden sind dafür bestens qualifiziert. Doch wegen all der Bürokratie bleibt dafür kaum Luft. Schon wenige Formfehler gefährden die Kostenerstattung“, schildert Marie Hologa. Da die Volkshochschulen in NRW allesamt kommunal geführt sind, gehe auch eine Unterfinanzierung der Integrationskurse zu Lasten der Städte, Gemeinden und Landkreise.

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