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Safer Internet Day 2025: Mehr Sicherheit im Netz für Kinder und Jugendliche

Safer Internet Day 2025: Polizei gibt Tipps für mehr Online-Sicherheit

Heute (11. Februar) ist Safer Internet Day (SID) – ein internationaler Aktionstag der EU-Initiative „Klicksafe“. Ziel ist es, die Online-Sicherheit zu verbessern und ein sicheres digitales Umfeld für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Gerade junge Nutzerinnen und Nutzer sind besonders gefährdet, da sie oft noch nicht über ausreichende Medienkompetenz verfügen.

„Keine Likes für Lügen!“ – Das Motto 2025

Das diesjährige Motto „Keine Likes für Lügen! Erkenne Extremismus, Populismus und Deepfakes im Netz“ lenkt den Fokus auf die wachsenden Herausforderungen durch Desinformation und hasserfüllte Inhalte in sozialen Netzwerken. Falschmeldungen verbreiten sich rasant und können gravierende Auswirkungen haben – von Fehlinformationen über gesellschaftliche Spaltung bis hin zur gezielten Manipulation.

Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen betont: „In einer Zeit, in der manipulative Inhalte unser digitales Leben beeinflussen, ist es besonders wichtig, Urteilsfähigkeit und demokratische Werte zu stärken. Junge Menschen müssen lernen, Informationen kritisch zu hinterfragen, bevor sie diese teilen.“ Die Polizei engagiert sich daher verstärkt mit Präventionsangeboten und klärt über Gefahren im Netz auf.

Bewusstsein schärfen und Falschinformationen erkennen

Der Safer Internet Day 2025 soll dazu beitragen, Medienkompetenzen zu fördern und auf die Gefahren von Extremismus, Populismus und Deepfakes aufmerksam zu machen. Ein wichtiger Bestandteil ist die Sensibilisierung der Nutzerinnen und Nutzer für die Mechanismen von Desinformation. Wer sich aktiv mit diesen Themen auseinandersetzt, kann Fake News schneller entlarven und verantwortungsvoll mit digitalen Informationen umgehen.

Weitere Informationen gibt es auf der Website: www.klicksafe.de.

So entlarven Sie Falschmeldungen

  • Reißerische Überschriften hinterfragen: Was unglaubwürdig klingt, ist oft auch nicht wahr. Sensationslüsterne Schlagzeilen sollen Emotionen wecken und schnelle Klicks generieren.
  • Quellen prüfen: Wer steckt hinter einer Meldung? Ein Blick auf das Impressum oder den Autor kann Klarheit schaffen. Seriöse Quellen sind oft nachvollziehbar und transparent.
  • Fakten checken: Finden sich keine seriösen Treffer zu einer Nachricht, ist sie möglicherweise erfunden. Spezielle Faktenchecker-Tools helfen bei der Überprüfung und bieten fundierte Analysen.
  • Aktualität beachten: In Suchmaschinen lassen sich Zeiträume filtern, um die neuesten Informationen zu erhalten. Veraltete Meldungen oder irreführend kontextualisierte Nachrichten können eine falsche Wahrnehmung erzeugen.
  • Bilder und Videos überprüfen: Ein Bild wirkt merkwürdig oder aus dem Zusammenhang gerissen? Eine Rückwärtssuche kann Aufschluss geben und zeigt oft, ob es sich um eine alte oder manipulierte Aufnahme handelt.

Seien Sie wachsam und helfen Sie dabei, Desinformation zu erkennen und nicht unreflektiert weiterzuverbreiten! Nur gemeinsam kann eine digitale Umgebung geschaffen werden, die auf Wahrheit, Transparenz und Vertrauen basiert.

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