StartLokalesBürgermeister und Landrat unterstützen Plakataktion gegen Gewalt im Sport

Bürgermeister und Landrat unterstützen Plakataktion gegen Gewalt im Sport

Zehn Bürgermeister und der Landrat im Kreis Recklinghausen haben sich gemeinsam mit dem Kreissportbund, dem Fußball- und Leichtathletik-Verband (FLVW) und Radio Vest für mehr Fairness im Sport stark gemacht. Mit einer Plakataktion soll auf die zunehmende Gewalt im Sport aufmerksam gemacht werden. Ziel sei es, ein Zeichen für ein respektvolles Miteinander auf und neben dem Spielfeld zu setzen.

Wie aus einer Mitteilung des Kreises Recklinghausen hervorgeht, sei die Zunahme von Gewaltvorfällen im Sport besorgniserregend. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, habe der Kreissportbund Recklinghausen gemeinsam mit dem FLVW im Kreis und Radio Vest die Aktion „Gegen Gewalt im Sport“ ins Leben gerufen.

Die Kampagne wird von den Bürgermeistern der zehn Städte im Kreis Recklinghausen sowie von Landrat Bodo Klimpel unterstützt. Auch Andreas Stegemann, Bürgermeister von Haltern am See, zählte zu den Unterstützern.

„Sport verbindet – Gewalt hat darin keinen Platz“

„Sport verbindet, begeistert und schafft Gemeinschaft. Gewalt hat darin keinen Platz. Wir stehen gemeinsam für Fairness, Respekt und ein sicheres Miteinander auf und neben dem Spielfeld“, heißt es in einem gemeinsamen Statement der Unterstützer.

Nicht nur aus dem Fußball, sondern auch aus anderen Sportarten wurden auf Initiative des Kreissportbundes, des FLVW und von Radio Vest engagierte Personen zusammengekommen. Ziel sind Maßnahmen und Regeln, um einen fairen Umgang zu entwickeln, um verbale und körperliche Entgleisungen zu verhindern. Diese würden nicht nur die Aktiven betreffen, sondern auch Zuschauer, Trainerinnen und Trainer sowie Funktionsträgerinnen und Funktionsträger.

Plakataktion als sichtbares Zeichen

Ein zentrales Element der Kampagne sei die Plakataktion. Mit klaren Botschaften auf Plakaten soll das Bewusstsein für das Problem geschärft werden. Die Plakate würden in den Städten des Kreises sichtbar platziert und richten sich an alle im Sport – von Spielerinnen und Spielern bis hin zu Eltern und Fans.

„Wir brauchen viele Mitstreiter, um dem Thema Gewalt im Sport entschlossen entgegenzutreten. Jede und jeder ist aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen – unabhängig von der Sportart“, erklärten Klaus Schild vom Kreissportbund und Dominik Lasarz vom FLVW. Der FLVW Kreis Recklinghausen übernehme dabei eine führende Rolle innerhalb der Projektgruppe.

Kreis Recklinghausen setzt auf gemeinsames Handeln

Laut Kreisverwaltung soll die Aktion „Gegen Gewalt im Sport“ nicht nur kurzfristige Aufmerksamkeit erzeugen, sondern langfristig zu einem Wandel in der Sportkultur beitragen. Dabei wurde eine enge Zusammenarbeit zwischen Verbänden, Kommunen und Medien etabliert.

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