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Tag des offenen Denkmals: Depot Visbeck öffnet

September 13 @ 11:00 - 16:00
Wachturm und Betonmauern im Sondermunitionsdepot Visbeck

Zum Tag des offenen Denkmals öffnet das ehemalige Sondermunitionsdepot Visbeck am Sonntag, 13. September 2026, von 11 bis 16 Uhr. Besucher können das weitgehend erhaltene Gelände aus der Zeit des Kalten Krieges ohne Anmeldung erkunden.

Die VHS und der Denkmalschutz der Stadt Dülmen bieten gemeinsam mit erfahrenen Guides Einblicke an mehreren Stationen. Darunter sind teilweise Zeitzeugen aus der aktiven Zeit in den 1980er-Jahren. Auch die Reservistenkameradschaft Dülmen und der Förderverein des Sondermunitionslagers wirken mit.

Sondermunitionsdepot Visbeck zeigt den Kalten Krieg

Anders als viele vergleichbare Anlagen wurde das Depot nach seiner Aufgabe nicht überbaut oder vollständig renaturiert. Gebäude, Bunker und der alte Wachturm sind in wesentlichen Teilen erhalten. Exponate, ein Modell, digitale Rundgänge, Videoinstallationen und militärische Fahrzeuge ergänzen die Einblicke in Geschichte und Wandel des Standorts.

VHS-Leiterin Dr. Marie Hologa sagt: „Das Gelände hat sich seit ca. 4 Jahren wirklich toll entwickelt und wird für unsere Führungen immer interessanter. Wir konnten viel originales Mobiliar und militärische Gegenstände aus der Zeit ergattern und profitieren enorm vom Einsatz unserer Ehrenamtlichen und der Reservistenkameradschaft vor Ort“. Sie ergänzt: „Visbeck ist kein Freilicht-Museum, aber wir konnten es aus seinem Dornröschen-Schlaf zurückholen. Es ist ein spannender Lernort zu einer komplexen politischen Lage, die leider weiterhin relevant bleibt!“

Besuch ohne Anmeldung

  • Termin: Sonntag, 13. September 2026, 11 bis 16 Uhr
  • Eingang: Haupttor, Dernekamp 40a, nahe der Kapelle Visbeck
  • Anmeldung: nicht erforderlich
  • Parken: nur begrenzt an einem benachbarten Feldweg möglich
  • Barrierefreiheit: Das Gelände ist nicht barrierefrei; ein Toilettenwagen ist vorhanden

Eine Feldküche bietet Erbsensuppe und Getränke an. Das Gelände ist auch mit dem Fahrrad erreichbar; ab der Landstraße zwischen Dülmen und Seppenrade weist eine Beschilderung den Weg. Eine Route zum Haupttor kann vorab geplant werden.

Weitere Hintergründe zur Anlage stehen im Beitrag Kalter Krieg zum Anfassen: Führungen im Atomwaffenlager Visbeck.

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